Hey Ihr lieben,
brauche mal eure Hilfe bzw. eure rechtliche Meinung.
So jetzt erstmal zu meiner Geschichte :
Habe mein Pferd dieses Jahr im Februar von einer privaten Person gekauft.
Bin ihn vorher ein paar mal geritten bzw. eher gesagt mich um ihn gekümmert da der
Besi nicht mehr viel Zeit hatte oder eher wenig Interesse mehr an diesem Pferd gezeigt hat.
Habe mich sofort in ihn verliebt.
Er ist ausgebildet bis L springen.
Einens Tages ( da war er noch nicht mir ) ist mir beim putzen aufgefallen, dass er ein dickes Fesselgelenk hat .
Besi hatte mir zwar gesagt das er 2010 einen Sehnenschaden hatte aber dieser sei folgenlos ausgeheilt .
Ich war mir trotzdem nicht sicher , deswegen wollte ich mir eine tierärztliche Meinung einholen --> Sino wurde geröntgt,
TA meinte es wäre eine ältere Geschichte nicht weiter dramatisch. Am nächsten Tag rief ich den
TA um das Ergebnis der Bilder zu erfahren ,
TA sagt es ist alles in Ordnung . Darüber liegt leider nur ein Telefonat vor. Bzw. habe keinen Bericht bekommen.
So dann war ich beruhigt und habe ihn gekauft.
Im Kaufvertrag war festgelegt, dass es bekannt ist, dass er einen Sehnenschaden hatte.
Leider wurde in dem
Vertrag eine Frist von 3 Monaten geregelt

Aber der
Vertrag ist für gewerbliche Personen untereinander und private Personen untereinander , ein bisschen komisch !
Den Vetrag hat der V. mitgebracht und habe ihm vertraut und deswegen auch sofort unterschrieben, denn es ging ja schließlich um Sinolein !
Als er dann in meinem Besitz war bin ich ihn natürlich täglich geritten , da die Tuniersaison bevor stand

Dann plötzlich fing er an zu lahmen und das Fesselgelenk wurde wieder dick und warm

Meine
TA geholt --> Diagnose erheblich Entzündung im Fesselgelenk mit betroffen Sehnenscheiden etc. dann wollte sie die letzten Röntgenbilder vom Febr. sehen.
Als die Bilder vorlagen großes Entsetzen Diagnose --> fortgeschrittene Athrose !
Naja gut .. versucht es in den Griff zu bekommen wurde nicht besser

Es wurden neue Röbi´s gemacht Juni 2011 .. Diagnose --> weiter fortgeschrittene Athrose , erhebliche Fehlstellung im Fesselgelenk ( die die Athrose hervorgerufen hat) .
Da eine Athrose bzw. eine Fehlstellung nicht innerhalb ein paar Monaten entstehen kann sind wir uns 10000% sicher das es schon vor dem Kauf bestanden hat .
Da er damals bei dem Vorbesitzer eher unregelmäßig bewegt wurde gehe ich davon aus , dass das regelmäßige reiten meinerseits die Entzündung hervorgerufen hat und somit die Athrose bis hierher geruht hat.
Was evtl. noch zu erwähnen wäre, ist, dass der V das Pferd für den eig. Leistungsstand viel zu wenig Geld verlang hat (unter 2) ( Sino ist 14 J.) und wenn er nicht gewusst hätte das er Krank ist hätte er sicherlich mehr für ihn verlangt oder ?
Was sagt Ihr dazu ??
Meine Frage stellt sich dahingegen, kann ich dagegen angehen bzw. kann ich einen Mängelanspruch geltend machen und evtl. Kosten oder den kaufpreis vom Verkäufer zurückzubekommen??
Vielen Dank schonmal für hilfreichen Meinungen !
LG SiVa