Hallo!
Ich hätte gerne mal eure Meinung gehört.
Da meine 4,5 jährige Quarter Horse Stute sich beim Reiten weniger zufrieden gezeigt hat, hatte ich eine Ostheopathin da. Die hat mir nach 2 Behandlungen dringend dazu geraten den Rücken meines Pferdes röntgen zu lassen. Gesagt getan, Knochen sind tip top aber an einer Stelle im Lendenwirbelbereich ist eine kleine Entzündung. Dafür gab es jetzt 1,5 Wochen Phenylbutazon und 4 Wochen lang soll ich nur longieren. Auf anraten des Tierarztes am Besten täglich und am Besten auch ausgebunden, da mein Pony noch nicht die beste Rückenmuskulatur hat und allgemein auch noch nicht der grösste Muskelprotz ist.
Mein Pferd steht ja aber noch inmitten der (Grund-)Ausbildung und deshalb möchte ich eigentlich nicht, das sie sich daran gewöhnt, das der Druck auf dem Maul nicht nachgibt wenn sie sich in die korrekte Haltung bringt. Denn so lernt sie es ja unterm Sattel. Und leichte Balance Probleme hat sie auch noch. Sie tendiert auch dazu sich schnell zu verspannen und zu verkrampfen. Ich habe schon mit meiner Reitlehrerin gesprochen, die mir absolut davon abgeraten hat
Ausbinder zu benutzen und meint das wir das mit Kappzaum genauso gut hinbekommen, auch wenn es ein bisschen länger dauert. Der Meinung bin ich eigtl auch, aber wenn ein Tierarzt einem zu Ausbindern rät...???
Wir haben auch vorher schon gut Longenarbeit gemacht, und sie wird auch immer besser in Bezug auf
Stellung, Körperhaltung, Losgelassenheit.
Was würdet ihr machen? Die Meinungen im Stall bei mir sind je nach Reitweise unterschiedlich. Westernreiter raten ab, Dressurreiter würden ausbinden...
Liebe Grüsse