Oh, da fällt mir trotz meiner übergroßen liebe zu meinem und unserer kurzen Zeit zusammen schon einiges ein

- nie mehr ein "Geländegurker"; entweder ich bin soweit mir einen Youngster anzutun und selber auszubilden oder ich kaufe mir ein Pferd mit anständiger Ausbildung
- beim Probereiten auf die Ausrüstung achten; vor allem das Gebiss kontrollieren


- Auch auf dem Platz oder der Koppel probereiten, nicht bloß im Gelände
- nicht mehr blind Ausrüstung wie Sattel mitkaufen, sondern kontrollieren lassen
- Reitleherer mitnehmen
- darauf achten, dass die Vergangenheit bekannt ist und man auch nachprüfen kann wo, wann und wie das Pferd ausgebildet wurde. Kein Rätselraten mehr
- die Papiere als Argument beim Verkauf eines Wallachs unter Todesstrafe stellen
("der ist teuerer, wegen der Papiere." - "ah.. äh ja ist irgendwie logisch... glaub ich...") Ich dachte Papiere hätten abgesehen von der Zucht noch irgendeinen anderen Sinn

Da hab ich eben für Dummheit draufgezahlt
Ich mein, ich bin wirklich unüberlegt rangegangen, an den Pferdekauf. Ich muss aber sagen, meiner war trotzdem ein Volltreffer. Er ist zwar ein Großprojekt, weil er kaum etwas kann, aber er ist eigentlich immer extrem lieb und geduldig. Er ist aufgrund seiner Geländeerfahrung auch super zum Ausreiten. Und aus diesen Gründen war er sein Geld wert, auch wenn er nicht ganz so anfängertauglich ist, wie ich gehofft hatte.

Aber von so einem Pferd kann man ja auch viel lernen. Ich höre immer wieder, den hättest du für die Hälfte kriegen sollen oder so... Aber ich wäre immer wieder bereit so viel für ihn zu zahlen

Mir war ja eh alles egal. Ich wüsste nicht, was mich vom Kauf dieses Pferdes abgehalten hätte. Sogar bei einer vernichtenden
AKU hätte ich ihn übernommen. Dann halt als Gassipferd.
das würde ich wieder genauso machen:
- gerne auch wieder beim Händler kaufen, wenn er denn was passendes da hat (s.o.)
-
AKU machen lassen (vielleicht aber diesmal ne große)
- Wallach
- gerne wieder ein schwereres Pferd (kein blütiger Typ)
- Wenn ich Ähnlichkeiten zum Vorgänger ertrage gerne wieder ein Schecke
- mich nicht von Vorurteilen leiten lassen