Old Vollbluts Turf-Blog (06.07.2012 - Teil 436)
Veröffentlicht: 05.07.2012 um 20:17 von Old_Vollblut
Aktualisiert: 05.07.2012 um 21:45 von Old_Vollblut
Aktualisiert: 05.07.2012 um 21:45 von Old_Vollblut
Stichworte catania, galopprennen, monami, wilddrossel
Salomina macht sich zur Favoritin für das Stutenderby
Schiergen-Stute schafft den Sieg am Finaltag der Hamburger Derby-Woche / „Winterkönigin“ Monami verliert als Vierte ihre „weiße Weste“
Jockey Andrasch Starke meinte gestern nach dem „Großen Preis von Lotto Hamburg“ (Europakategorie III, 2200m, 55.000€), dem sportlichen Höhepunkt am Finaltag des diesjährigen Derby-Meetings auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn, dass er schon nach dem Lebensdebüt der Stute Salomina Anfang Mai in Köln sofort gedacht hätte: „Das wird dein Pferd für das Stutenderby“. Zu diesem Zeitpunkt war dies eine gewagte Prophezeiung, hatte die Stute doch nur ein kleines Rennen gewonnen.
Seit gestern Abend dürfte allerdings klar sein, dass die gewagte Prophezeiung auch zur Realität werden und der Ex-Championjockey sich Anfang August auf dem Düsseldorfer Grafenberg in Salominas Sattel schwingen wird. Die 3jährige Stute aus dem Kölner Quartier von Peter Schiergen gewann das Hamburger Stutenrennen, das seit der Umgestaltung des Terminplans für die Stuten des Derby-Jahrgangs vor vier Jahren das entscheidende Trial für das Stutenderby darstellt. Einmal in diesen vier Jahren konnte sich die Hamburger Siegerin auch anschließend den klassischen Lorbeerkranz in Düsseldorf umhängen lassen. Diesem Vorbild, das 2009 durch die spätere „Galopperin des Jahres“ Night Magic gegeben wurde, will die auch nach ihrem dritten Karrierestart noch unbezwungene Salomina nun nacheifern.
Ein Spaziergang war der gestrige Erfolg allerdings nicht. Nach einem bis in die Zielgerade hinein langsamen Rennen fächerte das achtköpfige Starterfeld breit auf und entschied die Steherprüfung in einem Zielgeradensprint. Andrasch Starke brachte Salomina dabei aus hinteren Regionen nur langsam in die vordere Linie. Erst auf den letzten 100 Metern kam sie an der in Front liegenden Caitania (A. de Vries) knapp vorbei, doch steckte die 191:10 Außenseiterin nicht auf und hielt dagegen. Bis zum Ziel blieb die Partie offen, doch letztlich entschied ein kurzer Kopf zugunsten der 30:10 Cofavoritin.
Die auf ihren Speed bauende „Winterkönigin“ Monami (E. Pedroza), die als 21:10 Favoritin das Rennen aufgenommen hatte, konnte an der Außenseite eingesetzt nicht entscheidend zulegen. Sie schaffte es nicht einmal in die Platzierung. Eine Länge hinter Gestüt Röttgens Wilddrossel (E. Frank), die ihrerseits eine Länge Rückstand auf das vordere Duo aufwies, belegte sie diesmal nur den 4. Platz und verlor damit ihre „weiße Weste“.
Schiergen-Stute schafft den Sieg am Finaltag der Hamburger Derby-Woche / „Winterkönigin“ Monami verliert als Vierte ihre „weiße Weste“
Jockey Andrasch Starke meinte gestern nach dem „Großen Preis von Lotto Hamburg“ (Europakategorie III, 2200m, 55.000€), dem sportlichen Höhepunkt am Finaltag des diesjährigen Derby-Meetings auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn, dass er schon nach dem Lebensdebüt der Stute Salomina Anfang Mai in Köln sofort gedacht hätte: „Das wird dein Pferd für das Stutenderby“. Zu diesem Zeitpunkt war dies eine gewagte Prophezeiung, hatte die Stute doch nur ein kleines Rennen gewonnen.
Seit gestern Abend dürfte allerdings klar sein, dass die gewagte Prophezeiung auch zur Realität werden und der Ex-Championjockey sich Anfang August auf dem Düsseldorfer Grafenberg in Salominas Sattel schwingen wird. Die 3jährige Stute aus dem Kölner Quartier von Peter Schiergen gewann das Hamburger Stutenrennen, das seit der Umgestaltung des Terminplans für die Stuten des Derby-Jahrgangs vor vier Jahren das entscheidende Trial für das Stutenderby darstellt. Einmal in diesen vier Jahren konnte sich die Hamburger Siegerin auch anschließend den klassischen Lorbeerkranz in Düsseldorf umhängen lassen. Diesem Vorbild, das 2009 durch die spätere „Galopperin des Jahres“ Night Magic gegeben wurde, will die auch nach ihrem dritten Karrierestart noch unbezwungene Salomina nun nacheifern.
Ein Spaziergang war der gestrige Erfolg allerdings nicht. Nach einem bis in die Zielgerade hinein langsamen Rennen fächerte das achtköpfige Starterfeld breit auf und entschied die Steherprüfung in einem Zielgeradensprint. Andrasch Starke brachte Salomina dabei aus hinteren Regionen nur langsam in die vordere Linie. Erst auf den letzten 100 Metern kam sie an der in Front liegenden Caitania (A. de Vries) knapp vorbei, doch steckte die 191:10 Außenseiterin nicht auf und hielt dagegen. Bis zum Ziel blieb die Partie offen, doch letztlich entschied ein kurzer Kopf zugunsten der 30:10 Cofavoritin.
Die auf ihren Speed bauende „Winterkönigin“ Monami (E. Pedroza), die als 21:10 Favoritin das Rennen aufgenommen hatte, konnte an der Außenseite eingesetzt nicht entscheidend zulegen. Sie schaffte es nicht einmal in die Platzierung. Eine Länge hinter Gestüt Röttgens Wilddrossel (E. Frank), die ihrerseits eine Länge Rückstand auf das vordere Duo aufwies, belegte sie diesmal nur den 4. Platz und verlor damit ihre „weiße Weste“.
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