Old Vollbluts Turf-Blog (21.07.2012 - Teil 441)
Veröffentlicht: 20.07.2012 um 15:35 von Old_Vollblut
Stichworte danedream, earl of tinsdal, galopprennen, meandre, ovambo queen
Ascot statt Berlin
Arc-Siegerin Danedream verzichtet auf Titelverteidigung in Berlin und startet als Außenseiterin in Ascot / Franzose Maendre gilt als Favorit im GP von Berlin / Earl of Tinsdal trägt die deutschen Hoffnungen im Hoppegartener Saisonhöhepunkt
Im Vorjahr kehrte der „Große Preis von Berlin“ (Europakategorie I, 2400m, 175.000€) mit einem Paukenschlag an seinen Ursprungsort in Hoppegarten zurück. Eine derart kopf- und qualitätsvoll besetzte Grand Prix Prüfung hatte man schon lange nicht mehr auf einer deutschen Rennbahn mitverfolgen können. Morgen steht die 122. Auflage dieses Traditionsrennens auf dem Programm, leider kann sie der letztjährigen nicht das Wasser reichen.
Einer der sechs Starter war auch im vergangenen Jahr mit von der Partie, doch ist dies zum Leidwesen des Veranstalters weder die Titelverteidigerin Danedream, die einen Start in Ascot vorzieht, noch der Vorjahreszweite Scalo, der noch nicht wieder den alten Schwung hat, sondern „nur“ der aus Norwegen anreisende Sir Lando (F. Johansson). Der 5jährige Hengst ist zwar der Steher-Crack Skandinaviens, doch als Sieger in Berlin nur schwer vorstellbar.
Für einen vorderen Platz fest gebucht und vermutlich als Favorit ins Rennen gehend ist hingegen der zweite ausländische Gast, der Franzose Meandre (M. Guyon). Der von Andre Fabre trainierte 4jährige Hengst ließ zuletzt Danedream in der Endphase einfach stehen. Er läuft allerdings sehr unterschiedlich, so dass seine Favoritenstellung nicht unangefochten ist. Sein Hauptgegner ist der Wöhler-Schützling Earl of Tinsdal (A. Starke), der zuletzt im „Gran Premio di Milano“ gegen internationale Konkurrenz siegte. In das erwartete Duell Meandre kontra Earl of Tinsdal könnte sich am ehesten Ovambo Queen (A. de Vries) einmischen. Die 5jährige Stute aus dem Quartier von Dr. Andreas Bolte im westfälischen Lengerich tritt erstmals auf diesem Level an.
Neuland betritt heute auch die ein Jahr jüngere deutsche Stute Danedream (A. Starke) bei ihrem Trip nach England, wo die von Peter Schiergen trainierte Arc-Siegerin des Vorjahres in den „King George VI and Queen Elizabeth Stakes“ (Europakategorie I, 2414m, 1,28 Mio. €) starten wird. Noch nie konnte ein deutscher Vertreter diese Top-Prüfung des britischen Turfs gewinnen, eine Stute hat es in der 71jährigen Geschichte des Rennens sogar noch nicht einmal probiert. Nach ihrem Flop zuletzt in Frankreich gilt Danedream in dem von zehn Galoppern aus fünf Nationen bestrittenen Rennen als Außenseiterin. Titelverteidiger Nathaniel (W. Buick), der letztjährige Breeders‘ Cup Sieger St. Nicholas Abbey (J. O’Brien) und der britische Aufsteiger Sea Moon (R. Moore) bilden das Favoritentrio gegen das es für Danedream, die einzige Stute im Feld, ein schwerer Gang werden wird.
Arc-Siegerin Danedream verzichtet auf Titelverteidigung in Berlin und startet als Außenseiterin in Ascot / Franzose Maendre gilt als Favorit im GP von Berlin / Earl of Tinsdal trägt die deutschen Hoffnungen im Hoppegartener Saisonhöhepunkt
Im Vorjahr kehrte der „Große Preis von Berlin“ (Europakategorie I, 2400m, 175.000€) mit einem Paukenschlag an seinen Ursprungsort in Hoppegarten zurück. Eine derart kopf- und qualitätsvoll besetzte Grand Prix Prüfung hatte man schon lange nicht mehr auf einer deutschen Rennbahn mitverfolgen können. Morgen steht die 122. Auflage dieses Traditionsrennens auf dem Programm, leider kann sie der letztjährigen nicht das Wasser reichen.
Einer der sechs Starter war auch im vergangenen Jahr mit von der Partie, doch ist dies zum Leidwesen des Veranstalters weder die Titelverteidigerin Danedream, die einen Start in Ascot vorzieht, noch der Vorjahreszweite Scalo, der noch nicht wieder den alten Schwung hat, sondern „nur“ der aus Norwegen anreisende Sir Lando (F. Johansson). Der 5jährige Hengst ist zwar der Steher-Crack Skandinaviens, doch als Sieger in Berlin nur schwer vorstellbar.
Für einen vorderen Platz fest gebucht und vermutlich als Favorit ins Rennen gehend ist hingegen der zweite ausländische Gast, der Franzose Meandre (M. Guyon). Der von Andre Fabre trainierte 4jährige Hengst ließ zuletzt Danedream in der Endphase einfach stehen. Er läuft allerdings sehr unterschiedlich, so dass seine Favoritenstellung nicht unangefochten ist. Sein Hauptgegner ist der Wöhler-Schützling Earl of Tinsdal (A. Starke), der zuletzt im „Gran Premio di Milano“ gegen internationale Konkurrenz siegte. In das erwartete Duell Meandre kontra Earl of Tinsdal könnte sich am ehesten Ovambo Queen (A. de Vries) einmischen. Die 5jährige Stute aus dem Quartier von Dr. Andreas Bolte im westfälischen Lengerich tritt erstmals auf diesem Level an.
Neuland betritt heute auch die ein Jahr jüngere deutsche Stute Danedream (A. Starke) bei ihrem Trip nach England, wo die von Peter Schiergen trainierte Arc-Siegerin des Vorjahres in den „King George VI and Queen Elizabeth Stakes“ (Europakategorie I, 2414m, 1,28 Mio. €) starten wird. Noch nie konnte ein deutscher Vertreter diese Top-Prüfung des britischen Turfs gewinnen, eine Stute hat es in der 71jährigen Geschichte des Rennens sogar noch nicht einmal probiert. Nach ihrem Flop zuletzt in Frankreich gilt Danedream in dem von zehn Galoppern aus fünf Nationen bestrittenen Rennen als Außenseiterin. Titelverteidiger Nathaniel (W. Buick), der letztjährige Breeders‘ Cup Sieger St. Nicholas Abbey (J. O’Brien) und der britische Aufsteiger Sea Moon (R. Moore) bilden das Favoritentrio gegen das es für Danedream, die einzige Stute im Feld, ein schwerer Gang werden wird.
Kommentare 2
Kommentare
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Den Sir sollte man nicht unterschätzen nach seinen beiden übelegenen Gr3 Siegen in Skandinavien. So etwas hat er in den Jahren vorher nicht geschafft. Es ist zwar schwer vorstellbar, daß ein fünfjähriges Pferd noch ein gewaltigen Sprung nach vorne macht, aber irgendwie scheint der Johansson da noch etwas gefunden zu haben.Veröffentlicht: 21.07.2012 um 12:14 von kassandro
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Ist natürlich nicht fair, darauf erst nach dem GP von Berlin zu antworten, wenn man weiß, dass Sir Lando nur als Vorletzter endete. Habe aber den KOmmentar vorher nicht mitbekommen.
Mein Standardspruch ist immer, dass alle Siege im Turf immer eine relative Leistungen darstellen. Man kann immer nur diejenigen schlagen, die gegen einen antreten, aber wenn die Konkurrenz nicht viel Qualität hat, dann gewinnt man natürlich auch, ohne einen "Sprung" in der Entwicklung getan zu haben.Veröffentlicht: 22.07.2012 um 18:38 von Old_Vollblut
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