Joa... Ostheopaten kann man fragen. Und natürlich muss gesundheit und ausrüstung gründlich geprüft werden.
Ansonsten sind nun mal die meisten Pferde natürlicherweise schief, also Rechts- oder Linkshänder.
Gewöhnlich fällt ein schiefes Pferd auf Seite A in Schritt und Trab nach innen, ist schwer an den äußeren Zügel zu stellen, verwirft sich, wirkt aber deutlich lockerer, allerdings lässt der Galopp manchmal zu wünschen übrig.
Auf Seite B hängt man andauernd am inneren Zügel um um ne Kurve zu kommen, das Pferd läuft lieber in außenstellung oder verwirft sich, ist Bretthart und nimmt treibende Hilfen schlechter an. Galopp kann wieder wesentlich besser sein.
Bei solchen Problemen hilft nur langwieriges korrigieren und graderichten des Pferdes.
Wichtig ist, ganz klar nach der
Skala der Ausbildung zu arbeiten. Was schwirig ist, denn wie soll das Pferd loslassen, wenn es auf dem inneren Zügel hängt...?
Von daher ist ein geschickter Trainer gefragt, der auch vom Boden aus gymnastizierende Übungen beibringen kann.
Allgemein helfen Seitengänge, langsames herantasten an leichte
Stellung und vor allem auf Seite A konsequenz: denn mehr
stellung als verlangt ist, soll das Pferd nicht geben!
Fällt das Pferd nach innen, sollte der innere Zügel am Hals anliegen (als spürbare Begrenzung) während der äußere ein wenig nach außen wandert und eine Stütze gibt. Niemals darf der äußere durchhängen, das Pferd muss vom inneren wegkommen!
Das ereichtert die Arbeit auf Seite B sehr!
Das geht aber nicht in 3 Wochen. In 3 Monaten könnten sich Erfolge einstellen...
LG Schuli