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Alt 07.02.2012, 22:26   Das 1. eigene Pferd Beitrag #43
Lady_Evil
•Apokalyptischer Reiter•
 
Benutzerbild von Lady_Evil
 
Registriert seit: 06.07.2006
Ort: im Stall
Zitat:
Zitat von Kleintierzoo Beitrag anzeigen

Und zum Thema Flexibiliät kann ich nur sagen, dass meine RL und der gesamte Betrieb sehr flexibel sind, es ist für die nie ein Beinbruch gewesen, wenn ich mal Reitstunden mal nicht wahrnehmen konnte oder mal später oder wir mal am frühen Morgen mal spontan eine Reitstunde ausgemacht haben - klar ist es immer noch eine Frage wie sich das ganze mit Pferd darstellt!

Lg, Kleintierzoo
Es ist ein Unterschied ob ein Reitschüler nicht zum Unterricht erscheint oder ob es unklar ist ob ein Pferd zum Unterricht nicht erscheint .

Super! Du denkst sehr vernünftig, würde es mehr Menschen geben die so denken dann würde es auch weniger leidende Pferde geben .

Machst du eigentlich jetzt die RB?
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Alt 08.02.2012, 19:20   Das 1. eigene Pferd Beitrag #44
Kleintierzoo
Fohlen
 Threadersteller 
 
Registriert seit: 04.02.2012
Hi,
ja ich kläre das jetzt am WE - hab jetzt Klausurenstress (ja ich weiß mit Pferd... wäre es noch stressiger ). Vllt könnte mich das Pferd ja auch abfragen Ne quatsch beiseite. ich hab da sowieso immer Fragen über Fragen an meine RL

Ich weiß, es war nur ein Beispiel, ein häufiges Beispiel, aber wenn ich hier ein Pferd stehen hätte, wo ich mir die TA Rechnung nicht leisten kann, ich kenne da noch ein paar Leute, die mir was borgen würden, aber sowas kann keine Basis sein und das war ja auch der Kern der Aussage
Borgen und irgendwie klappt das schon, ist nicht meine Einstellung, auch wenn ein Kredit eig nichts anderes als borgen ist ...
Aber ihr redet ja aus Erfahrung und ich sehe es oft bei meiner Nachbarin, die 2 Pferde hat - abschreckendes Beispiel!
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Alt 09.02.2012, 10:00   Das 1. eigene Pferd Beitrag #45
neddih
Fohlen
 
Registriert seit: 01.10.2010
Ich möchte auch kurz von meinen Erfahrungen berichten:
Ich habe mein Pferd seit etwa 1,5 Jahren und habe mit dem Kauf auch sehr lange gewartet (bis das Studium beendet war, ich einen festen Job mit Zukunftsperspektive hatte und genug Geld auf der Seite). "Genug Geld" in meinem Fall heißt: Ich hatte schon lange ein "Pferdekonto", auf dem ich erst das Geld für den Pferdekauf gespart habe und jetzt immer noch Geld beiseite lege für den Notfall. Mein Pferd hat 5.000 € gekostet, nach Anschaffung von Zubehör wie Sattel usw. hatte ich noch gut 3.000 € auf dem Konto. Im ersten halben Jahr hatte ich aber schon Tierarztkosten von etwa 600 € (wg. einer Weideprügelei und Nachwirkungen), im letzten Jahr wg. der gleichen Sache noch mal rund 500 € TA-Kosten. Stallmiete ist wg. der teuren Raufutterpreise gestiegen, ich zahle jetzt 270 € im Monat (Vollpension, täglicher Weidegang, Halle, Platz, Longierhalle, Ausreitgelände direkt am Hof). Wir haben nur eine Haftpflichtversicherung, aber ich zahle jetzt auch noch fast monatlich auf mein Pferdekonto ein (und Weihnachts- und Urlaubsgeld fast komplett), so dass inzwischen wieder fast 8.000 € auf dem Konto sind. Ich habe ein enorm großes Sicherheitsbedürfnis und spare auch sonst wenn es irgendwie geht - aber mit Pferd bleibt natürlich am Ende des Monats sehr viel weniger übrig als man vorher hatte, das merke ich jetzt schon sehr deutlich.
Ich bin damit bei uns kein Sonderfall, die meisten legen regelmäßig etwas zur Seite, damit ein Puffer für "schlechte Zeiten" da ist, aber es gibt auch einzelne Besitzer, für die jeder TA-Besuch ein großes Loch in die Kasse reißt und die sich drei Mal überlegen, ob sie ihn rufen oder erst mal abwarten.

---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 10:00 ----------

Ich muss noch was ergänzen: Ich gebe auch rundherum gerne Geld fürs Pferdchen aus - es ist mein einziges großes Hobby und ich kaufe sicherlich oft Kram, den man so eigentlich nicht braucht: noch ne Schabracke, noch ne Abschwitzdecke, wieder eine neue Reithose. Aber solange ich mir das noch leisten kann, finde ich "Kaufrausch" auch in Ordnung.
Mein Mann ist zwar manchmal genervt, weil das Pferd (neben ihm) das große Thema in meinem Leben ist, aber wer 30 Jahre lang vom eigenen Pferd träumt, darf sich dann auch freuen, wenn der Wunsch erfüllt ist, finde ich
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Alt 09.02.2012, 11:03   Das 1. eigene Pferd Beitrag #46
Angel3
Fohlen
 
Registriert seit: 09.02.2012
Hey
Ich denken einige haben die ja schon einge gute Übersicht gegeben
Allerdings hat der ein oder andere auch geschrieben dass sie so 300 euro oder so für osteotherapie rechnen.Mit solchen Leuten hab ich überhaupt keine guten erfahrungen gemacht..von sowas am besten die Finger lassen und lieber sich auf den TA verlassen,der weiß wirklich was er macht
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Alt 09.02.2012, 19:38   Das 1. eigene Pferd Beitrag #47
Steffi1095
Longenpferd
 
Registriert seit: 28.05.2011
Ort: Waldshut- Tiengen
@Angel3:
Das kann man so nicht sagen. Ich habe 120€ für einen Besuch(Osteo) bezahlt. Sie war über eine Stunde da. Danach hatte ich ein anderes Pferd. Sie hat mir gesagt: Das müsste reichen, wenn ich aber das Gefühl haben sollte, dass es noch nicht super ist, kommt sie nochmal.
Eine Freundin lässt ihre Pferde jedes Jahr von der Person behandeln & ist super zufrieden (altes Pferd & junges, verspanntes). Nach der Erstbehandlung zahlt man auch nur noch die Hälfte.
Ebenso die Physiotherapeutin. Ich habe sie auf gut Glück geholt. Auch sie war super, war sogar 2h da, hat sich auch den Sattel angeschaut, viele Tipps gegeben, Sachen erklärt (danach habe ich mir erst mal ein Buch gekauft, da ich bemerkt habe, wie wenig Ahnung ich von Muskeln/Knochen der Pferde habe).
Klar, es gibt einige schwarze Schafe, aber man kann sich auch im Internet schlau machen oder bei Bekannten umhören.

@Neddih:
WO hast du dein Pferd stehen???? So einen billigen Stall hätte ich auch gerne...
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Alt 09.02.2012, 22:57   Das 1. eigene Pferd Beitrag #48
Pferdchen89
Gnadenbrotpferd
 
Benutzerbild von Pferdchen89
 
Registriert seit: 22.04.2006
Ort: Westfalen
Bilder: 1
Ich hatte letzten Monat auch die Physio da. Sie war lange da, hat gemacht und getan, mir viel erklärt, wir haben den Sattel noch angeschaut, sie hat mir noch Tips zum Muskelaufbau gegeben - alles zusammen habe ich 90 Euro bezahlt. Da kann man auch nicht meckern.

Ich wollte mir in der Ausbildung auch ein eigenes Pferd kaufen (ich hab damals ca. 400 Euro verdient). Gut, dass ich es dann doch nie getan habe. Was für eine Schnappsidee...

Ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt und bin nun seit dem 1. Januar Pferdebesitzerin. Da mich einfach interessiert, was mich das Pferd im Monat kostet (das ganze kann ja schon schnell unübersichtlich werden), schreibe ich mir alle Kosten Monat für Monat auf.
Da ich letzten Monat dann noch einen Sattel gekauft habe, hatte ich Ausgaben von knapp 1500 Euro.

Diesen Monat sind es - sofern nicht noch was Überraschendes dazu kommt - knappe 400 Euro (und da ist wirklich ALLES dabei). Und das sind Kosten, von denen ich mtl. auch in Zukunkt ausgehe.
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