huhu
ich kann zwar auch keine fotos/videos bieten im moment, aber wir machen schon relativ lange klassische handarbeit. zwar auf cavecon und nicht auf trense, aber ich bin inzwischen davon überzeugt. hilberger empfiehlt übrigens auch, auf leichten kappzaum zu arbeiten

- man ist halt nicht AUF dem pferd und geht einfach nicht automatisch die feinsten bewegungen mit. von daher würde ich nicht mehr auf trense arbeiten.
ich habe mit hilberger gearbeitet und würde ihn auch empfehlen. ich finde es trotzdem nicht ganz einfach ohne hilfe von aussen, aber es geht. so lange man fein und fair bleibt mit dem pferd, kann man nicht viel falsch machen. ich finde nicht, dass er nur für den einstieg taugt, es sind ganz schön komplizierte und knifflige übungen dabei.
zur erarbeitung des
travers/renvers: mein pony hat sich da extrem schwer getan im verständnis, drum hab ich einige ansätze gesammelt:
1. im stand
vh-wendung normal von mir weg, touchieren der hinterbacke - dann
vh-wendung auf mich zu, touchieren der gegenüberliegenden hinterbacke (sonja, streck dich

). wenn das sitzt, wird es in die bewegung mitgenommen: touchieren der gegenüberliegenden hinterbacke = hintern rein. das kann anfangs eher noch ein schenkelweichen werden, aber es ist egal. wenn es genügend stabil ist, schaut man, dass man die schultern hineinnehmen kann.
2. umstellen aus dem
sh (ergibt
renvers):
sh führen, im
sh anhalten. kopf/hals umstellen und dann mit der gerte begrenzen, so dass der hintern nicht reinkommt.
3. ist ein schlauer trick: rückwärts vor dem pferd hergehen, das geht zunächst auch am halfter. wenn das pferd aus der kurve kommt, das pferd am schulteransatz mit der hand berühren, also direkt vor dem schulterblatt. ruhig etwas druck ausüben am anfang, tut dem pferd nicht weh und es geht nur ums verständnis. dann balanciert sich das pferd so aus, dass es in traversstellung geht wenn man es richtig macht. mit der zeit reicht dann im normalen gehen eine erinnerungshilfe an der schulter.
kombinieren kann man die varianten natürlich auch, haben wir jedenfalls gemacht und ich glaube, auch im hilberger steht nochmal etwas leicht anderes.
grundsätzlich sollte man übrigens eh alle seitengänge von beiden seiten aus einleiten können, irgendwann

(hat nicht wer gefragt?)
@sonja: je nachdem fehlt einem natürlich das äussere oder innere bein, aber du selbst bist als "objekt am boden" nicht zu unterschätzen. du hast gewissermassen mehr möglichkeiten auf das pferd einzuwirken, du kannst mal weiter nach hinten, weiter vor, weiter weg, näher hin... du kannst die schultern besser verschieben, du kannst gezielter an verschiedenen stellen touchieren etc. es lässt sich effektiv nur bedingt mit reiten vergleichen. fürs pferd ist es offenbar trotzdem logisch.