Hallo
Ich bin ja zumeist ein stiller Mitleser, würde Euch nun aber gern doch etwas fragen:
Achtet Ihr bei der Handarbeit darauf, dass die Oberlinie des Pferdes korrekt gewölbt bzw. angespannt ist oder arbeitet Ihr einfach so, ohne Euch darüber einen Kopf zu machen?
Ich achte bei der Handarbeit vor allem darauf, dass der Unterhals locker ist, der Widerrist angehoben wird, die Hinterhand untertritt und das Pferd vermehrt den Rücken wölbt. Bei gebogenen Linien usw. achte ich darauf, dass die Schulter frei wird und das Pferd nicht drauf fällt.
Ich variiere immer zwichen
v/a, Arbeitshaltung und leichte Aufrichtung (das nur ganz kurz) und achte auf eine Anlehnung, wobei ich hier Impulse nutze.
Achtet Ihr auch darauf oder geht es für Euch eher darum das Pferd bei der Handarbeit in gebogenen Linien über den Platz zu dirigieren und Seitengänge einzubauen?
Ich finde die Handarbeit durch meinen Fokus auf die richtige Haltung und Anspannung sehr sehr schwer. Auch hält mein Pferd das natürlich nicht lang durch und ich muss viele Pausen machen.
Wenn ich hier nun lese, dass Ihr schon so viele Dinge mit Euren Pferden könnt, dann wunder ich mich immer, weshalb bei mir alles so lang dauert?
Ich mache unregelmäßig seit über einem Jahr (im Winter mehr im Sommer garnicht) Handarbeit und bin nun erst dabei angelangt, dass mein Pferd korrekt die Bahnfiguren ausführen kann, wenige Schritte im Traver läuft, wenige Schritte im Schulter herein und noch weniger Schritte im Seitengang u.a..
Nun nach langer Stehpause kann mein Pferd davon rein garnicht mehr und ich muss wegen fehlender Muskeln bei 0 anfangen. Hier hapert es schon am korrekten laufen auf dem Zirkel.
Bin gespannt, worauf Ihr achtet? Was ist Euch wichtig? Wie sind Eure Erfahrungen?
Liebe Grüße
Leonie