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Alt 12.01.2007, 15:14   Diagnose unreitbar! Aufgeben oder Kämpfen?! Beitrag #1
nanbec83
Fohlen
 
Benutzerbild von nanbec83
 
Registriert seit: 10.01.2007
Hallo ihr Lieben,
um meine Geschichte bzw. die meines Pferdes zu schildern, muss ich leider etwas ausholen. Also Shadow ist ein ca. 13-jähr. Tinker. So ungefähr vor einem Jahr fing er an komisch zu werden. Er überschlug sich und drehte manchmal durch. Daraufhin stellte ein Tierarzt Borreliose fest. (Bin mir da aber nie sicher gewesen, ob es stimmt) Ich machte eine 3-wöchige Antibiotika-Kur.
Ich dachte es wäre überstanden, doch als ich ihn mit seinem Kumpel auf den Platz ließ, wollte Shadow losgaloppieren. Doch leider machten seine Hinterbeine nicht mit und er überschlug sich. Danach lief er ganz komisch mit seinen Hinterbeinen und zog sie extrem hoch, wie ein Storch oder ein Hund mit einem Verband. Er stellte auch den Schweif ganz komisch ab. Ich ließ den Tierarzt kommen, der auf eine Art Muskelschwäche (ähnlich leichtem Kreuzverschlag) tippte. Shadow bekam Vitamin E/Selen doch diese "Anfälle" hörten leider nicht auf.
Nun vermutete mein Tierarzt, dass es etwas mit dem Halswirbel zu tun hat. Also ließ ich ihn röntgen und es stellte sich raus, dass Shadow eine Zubildung bzw. Wirbelverengung an der Halswirbelsäule hat. Er bekam Medikamente und ist soweit einigermaßen stabil. Doch leider meinte mein Tierarzt, dass er nicht mehr reitbar wäre, weil diese Blockierung der Nervenbahnen jederzeit, auch beim reiten, auftreten könnten und es zu gefährlich für mich wäre.

Nun bin ich hin und her gerissen. Soll ich mir noch eine zweite MEinung von einem Wirbelsäulenspezialisten oder von einem Osteopath holen? Oder soll ich aufgeben und ihn auf einen Gnadenborthof stellen?

Ich bin dankbar für jeden Rat! Wenn jemand gute Ärzte oder Osteopathen kennt, dann raus damit!!!

Vielen Dank

Nanni
 
Alt 12.01.2007, 15:21   Diagnose unreitbar! Aufgeben oder Kämpfen?! Beitrag #2
melisse
a flame
 
Benutzerbild von melisse
 
Registriert seit: 03.07.2005
Ort: gelsenkirchen
hallo!tut mir sehr leid mit deinem pferdchen!
ich an deiner stelle würde mal Tamme Hanken drauf schauen lassen!
er hat in filsum ne rehekinik für hottis und hat einen super ruf!
ist "KOCHENBRECHER" ALSO EINE ART CHIROPRACKTICKER IN OSTFRIESLAND!er kommt aber auch raus!
wenn du interesse hat kann ich dir gerne mal seine nur. geben!
hab sehr gute erfahrungen mit ihm gemacht!

v.l.g. und noch viel glück mit deinem liebling ,melisse
 
Alt 12.01.2007, 15:24   Diagnose unreitbar! Aufgeben oder Kämpfen?! Beitrag #3
finncha
Idealistin
 
Benutzerbild von finncha
 
Registriert seit: 31.03.2006
Ort: Nicht daheim, aber hier: 53...
Blog-Einträge: 56
Bilder: 73
Stell Dir mal selber die Frage, ob Du einfach die Hoffnung nicht aufgeben willst oder ob Du echte Zweifel an der Diagnose des TA hast. Es ist natürlich Deine Entscheidung, noch weitere Spezialisten hinzu zu ziehen, aber wenn Du eigentlich sicher bist, daß die Diagnose richtig ist, wird Dir wohl kaum jemand weiterhelfen können. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich in Deiner Situation tun würde. Das käme wohl sehr auf meine finanziellen Reserven an. Leider kann man durch die Erkrankung eines Pferdes viel Geld verlieren, daher überlege Dir Deine Entscheidung gut. Aber alles Gute für Dich und Dein Pferd.
 
Alt 12.01.2007, 16:33   Diagnose unreitbar! Aufgeben oder Kämpfen?! Beitrag #4
erbsendiva
Fohlen
 
Benutzerbild von erbsendiva
 
Registriert seit: 19.10.2005
Ort: Saar-Pfalz
Bilder: 19
Schon mal auf Ataxi untersucht ?

Bei meiner alten Stute waren die Beschwerden ähnlich. Wurde erst auf Borna behandelt und untersucht. Dann wurde vermutet das sie irgendwas mit der Wirbelsäule hat, war dann mit ihr in der Klinik und es wurde Arthrose in der Halswirbelsäule festgestellt und Ataxi... Sie haben ihr die Augen abgedunkelt und
sie enge Wendungen gehen lassen und sie ist fast umgekippt... Nur mal so eine Idee...
 
Alt 12.01.2007, 16:46   Diagnose unreitbar! Aufgeben oder Kämpfen?! Beitrag #5
Noreia
Absetzer
 
Benutzerbild von Noreia
 
Registriert seit: 27.11.2005
Ort: Bottrop
ich würde mirn Hänger leihen, sofern du keinen hast und mit ihm zur Klinik fahren. Die haben ganz andere Geräte und können dir mehr sagen. Außerdem ist´s wahrscheinlich günstiger wie der Tierarzt, der ja wohl schon öfter bei dir war. Erst soll´s das sein, dann das...

Lass ihn doch mal richtig untersuchen, dann weißt du was er hat und kannst dann immer noch entscheiden.
 
Alt 31.05.2007, 23:13   Diagnose unreitbar! Aufgeben oder Kämpfen?! Beitrag #6
Morwen
Living a Changed Life
 
Benutzerbild von Morwen
 
Registriert seit: 27.04.2007
Ort: Köln
Ich würd auf Ataxie tippen. Gib dein Pferd nicht auf. Es gibt auch Ataktiker, die noch geritten werden.
 
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