Hallo ihr Lieben,
um meine Geschichte bzw. die meines Pferdes zu schildern, muss ich leider etwas ausholen. Also Shadow ist ein ca. 13-jähr. Tinker. So ungefähr vor einem Jahr fing er an komisch zu werden. Er überschlug sich und drehte manchmal durch. Daraufhin stellte ein Tierarzt
Borreliose fest. (Bin mir da aber nie sicher gewesen, ob es stimmt) Ich machte eine 3-wöchige Antibiotika-Kur.
Ich dachte es wäre überstanden, doch als ich ihn mit seinem Kumpel auf den Platz ließ, wollte Shadow losgaloppieren. Doch leider machten seine Hinterbeine nicht mit und er überschlug sich. Danach lief er ganz komisch mit seinen Hinterbeinen und zog sie extrem hoch, wie ein Storch oder ein Hund mit einem Verband. Er stellte auch den Schweif ganz komisch ab. Ich ließ den Tierarzt kommen, der auf eine Art Muskelschwäche (ähnlich leichtem Kreuzverschlag) tippte. Shadow bekam
Vitamin E/Selen doch diese "Anfälle" hörten leider nicht auf.
Nun vermutete mein Tierarzt, dass es etwas mit dem Halswirbel zu tun hat. Also ließ ich ihn röntgen und es stellte sich raus, dass Shadow eine Zubildung bzw. Wirbelverengung an der Halswirbelsäule hat. Er bekam Medikamente und ist soweit einigermaßen stabil. Doch leider meinte mein Tierarzt, dass er nicht mehr reitbar wäre, weil diese Blockierung der Nervenbahnen jederzeit, auch beim reiten, auftreten könnten und es zu gefährlich für mich wäre.
Nun bin ich hin und her gerissen. Soll ich mir noch eine zweite MEinung von einem Wirbelsäulenspezialisten oder von einem Osteopath holen? Oder soll ich aufgeben und ihn auf einen Gnadenborthof stellen?
Ich bin dankbar für jeden Rat! Wenn jemand gute Ärzte oder Osteopathen kennt, dann raus damit!!!
Vielen Dank
Nanni