Pferde: Reitforum.de
Pferde: Reitforum.de Pferde: Reitforum.de

Zurück   Pferde: Reitforum.de > Rund ums Pferd > Pferdeverhalten
Pferdeverhalten Hat euer Pferd Unarten? Gibt es Probleme im Umgang? Hier bekommt ihr Tipps und Hilfe bei wahren Problempferden und häufigen Erziehungsfehlern.

» Forum durchsuchen
» Forum-Navigation
  News
  Reitschule
  Rund ums Pferd
  Sonstiges
  Hilfe
 
» Marktplatz für Reitsportartikel
Reitsport-Markt durchsuchen
» Pferdelinks
Von PL-Huftechnik_e 06.06.2011, 20:25
Kategorie: Internet-Shops
133 Hits
Von Naela 17.06.2008, 11:36
Kategorie: Thüringen
741 Hits
Von linkuser40 12.05.2006, 22:07
Kategorie: Internet-Shops
2067 Hits
» Karten
reiten Reiter
» Benutzer (11.166)
» Partnerseiten
Workout.de
Workout.de - Das Fitness Forum
Bany Forum
Vegetarier Forum
Das Vegetarier Forum
» Reitbedarf-Shop
Reitsport-Markt durchsuchen
Antwort
Alt 11.03.2005, 11:07   Die Psyche (Koppen, Weben ect.) Beitrag #25
Pueppy
Fohlen
 
Benutzerbild von Pueppy
 
Registriert seit: 28.03.2004
Ort: Sachsen
Weben und Koppen scheinen immernoch die häufigsten Verhaltensstörungen zu sein!
Aber auch bei Optimierung der Haltungsbedingungen, bekommt man das selten in den Griff!
Habe selber einen Kopper!
  Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2005, 14:05   Die Psyche (Koppen, Weben ect.) Beitrag #26
Beachrider
Fohlen
 
Benutzerbild von Beachrider
 
Registriert seit: 12.03.2005
Ort: Burgh-Haamstede (NL)
Zitat:
Zitat von Mondstaub
Es ist echt schade, dass sich dieses Vorurteil auch nach Jahren noch so hartnäckig hält...
Mittlerweile ist es wissenschaftlich erwiesen, dass sich Pferde das Koppen nicht abschauen können.
Ich selbst kenne genug Kopper - auch in unserem Stall gibt es gleich vier davon! Und es hat sich in all den Jahren nicht ein einziges Pferd diese "Unart" abgeschaut.

LG,
Caro
Wir haben einen 22-jhrg. Wallach, den wir als Kopper gekauft haben als 4-jhrg. Unsere Fohlen stehen bei ihm und er koppt echt extrem (auch auf der Weide). Keines unserer Pferde hat es je nachgeahmt. Unser englisches Voillblut (18) haben wir als Weber gekauft und auch er steht zusammen mit den Fohlen. Auch er ist extrem und webt auch in der Weide. Er ist immer noch der einzige Weber in unserer Herde. Wir glauben nicht an Nachahmung sondern an Vererbung. Unsere Senioren bereiten uns immer noch sehr viel Freude. Früher wurden Sie im Springsport eingesetzt. Jetzt laufen Sie im Reitunterricht mit und meistern die Strandritte ohne Probleme. Also über weniger Leistung erbringen können wir uns wirklich nicht beklagen.
  Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2005, 18:43   Die Psyche (Koppen, Weben ect.) Beitrag #27
Balios
Fohlen
 
Benutzerbild von Balios
 
Registriert seit: 05.12.2004
Ich stehe in einem Offenstall wo auch ein Kopper ist. Obwohl er mit 7 anderen Pferden zusammensteht und Heu 24 h zur verfügung hat.
Also wenn man von der Haltung und Fütterung ausgeht, dürfte er nicht Koppen.
Schöne Grüße
Petra
  Mit Zitat antworten
Alt 01.04.2005, 07:56   Die Psyche (Koppen, Weben ect.) Beitrag #28
arumas
Fohlen
 
Benutzerbild von arumas
 
Registriert seit: 10.03.2005
bei uns steht ein Pferd in einer Aussenbox wo es viel zu sehen gibt und er auch kontakt zu anderen pferden hat. das pferd geht ca. 2 Stunden am Tag in der Stunde und wird auch auf die koppel gebracht jeden tag.
trotzdem webt er ziemlich heftig.
Vernachlässigung ist aber nicht der grund bei ihm. woher es kommt weiß ich allerdings nicht!!!
  Mit Zitat antworten
Alt 21.04.2005, 16:56   Die Psyche (Koppen, Weben ect.) Beitrag #29
Sandra74
Fohlen
 
Registriert seit: 21.04.2005
Koppen

Hallo!
Ich habe leider auch ein koppendes Pferd. Mittlerweile sind seine Vorderzähne so aubgenutzt, dass ich mir Sorgen machen, wie er in den nächsten Jahren fressen soll. Er ist erst 11 Jahre alt und koppt schon seit ca. 4 Jahren. ich habe noch ein 30 Jahre altes Pony ohne Backenzähne und seine Ernährung mit Grascobs kostet fast ein kleines Vermögen.
Ich habe den Kopper vor 6 Jahren geakuft. Er war sehr menschenscheu und quasi unreitbar, da man ihn bevor ich ihn gekauft habe sehr schnell und grob eingeritten hat. Ich habe ganz langsam mit ihm wieder von vorne mit longieren und Bodenarbeit angefangen. Nach 6 Monate musste er wegen einer Verletzung operiert werden, stand 1 Monat in der Pferdeklinik und 2 Monate in der Box. Die Befürchtung, dass er behindert bleiben würde, ist glücklicherweise nicht eingetroffen. Ich habe ihn täglich besucht und ihm einige lustige Dinge beigebracht, wie Sachen aufheben etc.. Nach ca. einem Jahr habe ich ihn für drei Monate in einen anderen Stall gestellt, wo wir zusammen ausgebildet wurden und er langsam reitbar wurde. er hatte mittlerweile sehr viel Vertrauen zu mir und machte keinen unglücklichen Eindruck. Im Winter steht er tagsüber mit mehreren Pferden zusammen und nachts im Stall und im Sommer geht er 24 Stunde auf eine Weide mit gemischter Herde. Trotzdem hat er plötzlich mit dem Koppen angefangen. Mittlerweile ist er beim koppen so abwesend, dass er den Eindruck eines autisthischen Kindes macht. Es scheint wie eine Droge für ihn zu sein. Wenn ich da bin ist er aber sehr anhänglich und klebt an mir wie ein Hund. Da ich auch arbeiten muss, kann ich ja nicht den ganzen Tag bei ihm sein.
Was mache ich nur mit den Zähnen? Er koppt überall und auch schon schräg an Pfosten. Er ist sehr erfinderisch mit seinen Koppstellen!?
Hilfe!!!
Sandra

Zitat:
Zitat von Biggi
Stereotypien (Koppen, Weben, Manegebewegungen ect.)

Wie ein roter Faden zieht sich die Faszination Pferd durch die Geschichte der Menschheit bis heute.
Immer mehr Pferdefreunde versuchen, dem Wesen des Pferdes näher zu kommen, seine Bedürfnisse zu erkennen und ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.
Bei dem Verhalten des Pferdes spielen instinktgeleitete Reaktionen und Verhaltensmuster ebenso eine große Rolle, wie die Persönlichkeit des Tieres.
Jeder, der mit Pferden umgeht und sie wirklich verstehen will, sollte diese Zusammenhänge kennen.


Die Bewegungslust ist bei kaum einem Tier so ausgeprägt und dominant wie beim Pferd.
Man nimmt dem Pferd einen Teil seines Lebens, wenn man ihm seine Bewegungsmöglichkeit einschränkt. Die wohlversorgten, gehätschelten, teuren und liebevoll gepflegten Reitpferde, die 23 Stunden täglich im Stall stehen, um dann einknappes Stündchen longiert oder geritten zu werden, sind arme Kreaturen.


Sein Pferd zu schonen heißt bei vielen Leuten, das Pferd in der Box stehen zu lassen. Eine solche Schonung hat häufig einen seelischen Knacks zur Folge. Die schönste Box im luxuriösten Stall ist eine kleine Zelle, die in vielen Fällen die Pferde psychisch überfordert.
Beim Pferd treten ähnlich wie beim Menschen ab und zu psychische Fehlsteuerungen auf, d.h. der Regulationsmechanismus der Polarität funktioniert nicht oder ist aus dem Ruder geraten. Schuld daran sind meist falsche und konfliktbeladene Haltungsbedingungen oder grobe Behandlungsmethoden.


Auslöser ist also der Mensch, der die Psyche des Pferdes so sehr irritiert, dass unphysiologische Reaktionen eintreten, der Reaktionsmechanismus abgeschaltet wird und die Rückkopplung versagt.
Pferdehaltung setzt deshalb einen harmonischen Umgang mit Pferden voraus. Die Psyche, die in hohem Maße auch von der Qualität der Pferdehaltung beeinflusst wird, ist hierbei ein maßgeblicher Indikator für die Qualität der Haltung.

Je stabiler das Verhältnis zwischen Pferd und Besitzer ist, desto geringer ist die Gefahr einer möglichen Fehlreaktion.
Das Pferd welches neben einer angeborenen außerordentlichen Aktivität zugleich eine ungewöhnliche Sensibilität besitz, kann seine Psyche und seine anatomischen und physiologischen Eigenschaften ganz in die Sportkameradschaft einbringen.
Geht bei der Anforderung zu viel Kraft verloren, werden Belastungen zur Überbelastung und damit zur Stressfaktor, dann ist die Harmonie gestört und macht der Disharmonie platz.


Die Verhaltensprobleme des Pferdes lassen sich in zwei qualitativ vollkommen verschiedene Kategorien einteilen.
Die eigentlichen Verhaltensstörungen und die sog. Unerwünschten Verhaltensweisen.
Als eigentliche Verhaltensstörungen werden solche Verhaltensmuster bezeichnet, die vom Normalverhalten des Pferdes abweichen. Unter Umständen gehen diese mit Veränderungen neurophysiologischer Systeme einher, sind aber nicht Symptome einer Primärerkrankung wie etwa Infektionen des ZNS (zentrales Nervensystem)

Demgegenüber stellen unerwünschte Verhaltensweisen einen normalen Bestandteil des pferdespezifischen Verhaltensrepertoires dar, beeinträchtigen aber die Nutzung des Tieres durch den Menschen (Tendenz zu kopfloser Flucht, dominanzbedingte Aggressionen usw.)

Ursachen und Auslöser
Koppen, Weben, Manegebewegungen, Krippenbeißen/ Zahnwetzen

können unabhängig von der gegenwärtigen Haltung vergangene Ereignisse reflektieren. Auch nach Beseitigung der eigentlichen Ursache kann das von der Norm abweichende Verhalten andauern und von eher unspezifischen Ereignissen ausgelöst werden.
Man bezeichnet eine solche Verhaltensstörung daher auch als ,,residual-reaktiv“.
Von der eigentlichen Ursache müssen daher die aktuellen Auslöser unterschieden werden. In vielen Fällen lassen sich einschneidende Ereignisse im leben eines Pferdes mit dem Entstehen einer Stereotypie in Verbindung bringen.

Im Vordergrund stehen hier das
· Absetzen von der Mutterstute
· abrupter Trainingsbeginn
· Überforderung im Training
· krasse Haltungsbedingungen / oder Veränderungen
· krankheitsbedingte Isolation
· krankheitsbedingte Boxenruhe (Langeweile)


können nicht selten als Ursache für das erstmalige Auftreten einer stereotypen Verhaltenstörung identifiziert werden.
In einer solchen Belastungssituation auftretende Übersprung- oder Leerlaufhandlungen können unter Umständen als stereotype Verhaltensstörungen peristieren, welche später auch von eher unspezifischen Erregungszuständen ausgelöst werden können.
Besonders bei länger bestehenden Stereotypien kann häufig allerdings kein bestimmter Auslöser mehr identifiziert werden. Vielmehr führen solche Pferde stundenlang stereotype Bewegungen scheinbar ohne äußeren Anlass aus.

Prädisponierende Faktoren

Da bei weitem nicht alle Pferde auf oben dargestellte Belastungssituationen mit der Entwicklung stereotyper Verhaltensweisen reagiert, stellt sich die Frage nach prädisponierenden Faktoren.
Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass in diesem Zusammenhang sowohl den allgemeinen Haltungsbedingungen als auch genetischen Einflüssen eine besondere Bedeutung zukommt.
Dies bedeutet aber nicht, dass Stereotypien klassische Erbkrankheiten sind.
Vielmehr muss man davon ausgehen, das betroffene Pferde auf oben geschilderte Belastungssituationen empfindlicher reagieren. Vererbt wird also lediglich die Prädisposition, diese Verhaltensstörungen unter bestimmten Bedingungen zu entwickeln.
  Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2005, 00:12   Die Psyche (Koppen, Weben ect.) Beitrag #30
sabrina9000
Fohlen
 
Registriert seit: 22.04.2005
Ort: Speyer
Hallo!
Ich bin noch ganz neu in diesem Forum, kann aber viel zum Thema Weben/ Koppen schreiben.

Mein vorheriges Pferd war ein Weber, ich übernahm ihn von einem alten Bauern, der ihn dafür regelmäßig verprügelte. Er wurde von ihm zwei Jahre alleine gehalten, also war es kein Wunder, dass er sich so etwas aneignete.
Allerdings hörte er damit von ganz alleine auf,nachdem ich ihn in unseren Stall stellte,mit Herdenhaltung und ganztägigem Auslauf...

Nun habe ich einen 5 jährigen Holsteiner Wallach, der koppt. Bei ihm war es noch nicht sehr ausgeprägt, tagsüber auf der Koppel/ dem Paddock denkt er gar nicht dran, zu koppen, nur wenn er über Nacht in der Box steht. Die Boxen sind ohne Gitter, sodass auch überall genug Fläche da ist.
Ich konnte ihm das abgewöhnen, indem ich den Futtertrog heraus nahm und auf die Boxenwände solche Fussmatten mit leinen Plastikborsten befestigte. Er konnte sich daran nicht weh tun, es war aber unangenehm beim Aufsetzen.

Ganz wichtig war aber,dass er andere Beschäftigungsmethoden bekam, wie z.B einen Spielball an der Wand mit integriertem Leckstein und Äste,die ich ebenfalls an der Box befestigt habe, an denen er kaute...
Auch am Putzplatz musste ich Abhilfe schaffen, aber da reichte schon eine Anti- Kopper Paste.
Ich denke, wenn ich ihm nur jede Möglichkeit zum Koppen genommen hätte, ohne andere Beschäftigungsmöglichkeiten, wäre das sicherlich zu viel Stress für ihn gewesen. Natürlich wird er auch jeden Tag bewegt.
Ich hatte Glück, dass er sein "Spielzeug" so gut annahm..
Vielleicht konnte ich ja ein wenig helfen!

Zum Thema Weben habe ich in einem Buch, bei dem auch Tierärzte mitwirkten gelesen, dass das Weben gar nicht auf die Knochen gehen soll...

Hoffe,der Text war jetzt nicht zu lange!!

Liebe Grüsse,Sabrina
  Mit Zitat antworten
Antwort

Zurück   Pferde: Reitforum.de > Rund ums Pferd > Pferdeverhalten

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche


Ähnliche Themen zu Die Psyche (Koppen, Weben ect.)
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Abstammung von Sad el Psyche
Abstammung von Sad el Psyche: Hallo,:rolleyes: wollte mal fragen ob mir...
KessiB Rund ums Pferde-Archiv 3 12.01.2008 21:58
Psyche des Pferdes bei Herdenwechsel
Psyche des Pferdes bei Herdenwechsel: Liebe Alle, mein Pferd mußte nach 17 (!)...
Liviella Rund ums Pferde-Archiv 1 22.09.2007 02:28
Suche über VA: Sad el Psyche
Suche über VA: Sad el Psyche: Hallo, vielleicht könnt ihr mir weiter helfen ....
KessiB Rund ums Pferde-Archiv 8 20.05.2007 10:45
Hat Äppeln etwas mit der Psyche zu tun?
Hat Äppeln etwas mit der Psyche zu tun?: ich habe in der Cavallo Vorschau gelesen, dass in...
Horsegirl06 Sonstiges-Archiv 18 28.06.2006 20:54
Anatomie + Psyche u.Verhalten
Anatomie + Psyche u.Verhalten: Hallo ihr Lieben ;) ich wollte mal fragen ob...
don't know why Sonstiges-Archiv 1 27.06.2005 21:09

Weitere Themen in Pferdeverhalten
Thema Datum Autor Antworten Letzter Beitrag
Koppen
Koppen: Hallo Leute, ich hab zwar einiges übers...
30.06.2008 stereo 23 16.11.2008 04:02




Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 09:52 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, vBulletin Solutions, Inc.
Du betrachtest gerade Die Psyche (Koppen, Weben ect.) - Seite 5.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.