@daggy: Warum sollen die Einsteller vom
SB FORDERN können, dass der einem anderen kündigt? Sorry, ich habe mich im eigenen Stall damit schon sehr in die Nesseln gesetzt, aber ein Pensionsstall ist
keine Demokratie, sondern der
SB hat die Entscheidungshoheit. Ist ja schließlich auch sein Stall. Sicher kann es den Fall geben, dass die Einsteller sich in einem Punkt einig sind und damit zum
SB gehen, aber als guter
SB erkenne ich solche Punkte ausreichend weit im Voraus und AGIERE, um ein Hochkochen der Emotionen zu vermeiden.
Aktueller Fall: Die derzeitige Herdengröße beträgt 5 Wallache und 7 Stuten auf 4 ha. Das ist mir schon fast zu groß, vor allem kommen ab dem 01.04. noch 2 Stuten und 1 Wallach dazu.
Plan A: Stuten und Wallache trenne. Hatten wir schon, aber es gibt echt Mädels, die werden in reinen Stutenherden deutlich zickiger. Von der neuen Stute weiß ich, dass sie an dem Wallach, der mit ihr zusammen kommt, sehr hängt. Also muss da ein
Plan B her. Der wird sein, dass ich zwei Wallache (einen Renter und einen ungerittenen Dreijährigen) sowie zwei Jungstuten zusammen auf eine externe Offenstall-Weide mit 1,5 ha, befestigten Unterstand und Weidepumpe stelle. Außerdem werde ich die neue Hafistute in die Diätgruppe stellen, in der Herde sind dann noch 10 Pferde und alle sind glücklich.
Würde ich unreflektiert ale Pferde zusammenschmeißen (nach vernünftiger Eingewöhnung, logisch), wären die Einsteller berechtigterweise verschnupft, weil die Pferde frei aus den Boxen auf die Weide und abends von der Koppel in die Boxen laufen, und je mehr es sind, um so unruhiger ist das Gruppenverhalten.
So habe ich im Vorfeld bereits vor Vertragsabschluss mit den neuen Einstellern geklärt, wie die Randbedingungen für alle sein werden, das auch kommuniziert und es sind alle zufrieden.
@hoppe: bevor ich zum Anwalt gehe und nsummen für einen rechtssicheren
Vertrag bezahle, greife ich gern auf bewährte Vorlagen zurück, und das ist in meinem Fall eben die der
FN. Da hilft es schon sehr,w enn die nciht gerade das Feindbild ist.