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01.08.2012, 18:31
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Extrem dominante Stute. Ideen? Beitrag #19
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Querdenkender Freigeist
Registriert seit: 26.03.2007
Ort: Pocking NDB
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Zitat:
Zitat von KugelPlüsch
Dass jemand, der sich als Bereiter und Korrekteur versucht, unangefochtener Chef sein muss und sich entsprechend verhalten kann, versteht sich wohl von selbst. Und ich meine damit kein Rambo-Prügel-Verhalten, sondern absolutes Selbstbewusstsein und Kontrolle in möglichst jeder Situation (mein Chef sagte mal "Du musst vier Eier und zwei Ärsche in der Hose haben"  ). Das haben die allermeisten Freizeitreiter einfach nicht. Ich übrigens auch nicht, ich bin ja auch keine schlanke 18 mehr  Aber ich behaupte einfach mal, dass man das bei einem manifestierten aggressiven Verhalten unbedingt braucht.
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Da stimme ich uneingeschränkt zu.
Leider Gottes verstehen viele, die sich an solch "schwierigen" Pferden versuchen, den Unterschied zwischen situationsbedingt notwendigem Verhaltensabbruch mit darauffolgend konsequenter Erziehung und den nicht pferdeverständlichen Erziehungsversuchen mittels Strafe ohne notwendige Führungskompetenzen nicht.
@Holdrio: Denkst Du, dass es was bringt, einem Pferd 10 Tage hintereinander den Marsch zu blasen bzw.fehlt da nicht etwas Essentielles, wenn das nach mehrmaliger Wiederholung noch nicht gefruchtet hat?
Ich halte soetwas für sehr gefährlich, denn wer das nach wenigen knackigen Auseinandersetzungen noch nicht geklärt hat, hat nicht klar genug gehandelt - ob IN der Auseinandersetzung oder dem allgemeinen Alltag.
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01.08.2012, 21:16
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Extrem dominante Stute. Ideen? Beitrag #20
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Therapiepferd
Registriert seit: 28.12.2004
Ort: NRW
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Wie schickst Du sie denn zurück? Mit Fingerzeig bis Strick wackeln, mit Klopfen mit dem Stick oder über physischen Druck? Zeigt sie das Verhalten bei verschiedenen "Rückwärts-Schick-Techniken"? Kannst Du sie mit Druck mit dem Zeigefinger an der Brust rückwärts schicken, oder wird sie da auch gefährlich?
Ich frage deshalb, weil ich schon erlebt habe, dass ein Pferd sich so bedroht gefühlt hat durch das Stick-Klopfen, dass es gar keine andere Idee hatte, als anzugreifen. Über andere Techniken und deren Kombination hat es dann verstanden, was man von ihm wollte.
Ist der Rücken des Pferdes okay? Kreuz-Darmbein-Gelenk? Wenn da was im argen ist, kann das Rückwärtslaufen auch Schmerzen verursachen.
Am besten wäre es, wenn Du Dich bei der Arbeit mal filmen lassen würdest. Dann kannst Du hinterher Deine Körpersprache und die Reaktion des Pferdes darauf besser beurteilen.
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von Keinname hilfreich:
angiem
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01.08.2012, 21:47
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Extrem dominante Stute. Ideen? Beitrag #21
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Sportpferd
Registriert seit: 11.03.2012
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Blöd gefragt, weiss das Pferd überhaupt was du von ihr willst? Meine z.B. hat gar nicht verstanden was dieses Seilgewedele bedeutet und ist erst dann rückwärts gegangen als der Karabiner ihr "um die Ohren" geschwungen ist. Verstanden hat sie es aber nicht. Mit dem Gertengriff leicht an der Brust lief sie sofort rückwärts. Jetzt, nach gut 7 Monaten, geht es langsam in Kombi mit Stimme. Ich übe es ja nicht tägl., da wir wichtigere Baustellen haben, dennoch kommt es jetzt erst langsam. Wenn sie wirklich so dominant ist, würd ich damit beginnen meinen persönlichen Bereich abzugrenzen.
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02.08.2012, 10:33
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Extrem dominante Stute. Ideen? Beitrag #22
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Querdenkender Freigeist
Registriert seit: 26.03.2007
Ort: Pocking NDB
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Ich würde mir kompetente Hilfe holen. Nicht irgendwelche "Methoden" ausprobieren oder einzelne Maßnahmen ergreifen, einzelne Übungen versuchen durchzusetzen, wie zB Rückwärtsschicken, sondern ganzheitlich vorgehen. Dazu gehört es, zu erkennen, wie ein Pferd tickt, aus welcher Motivation heraus es bestimmte Verhaltensweisen zeigt und wie ein Pferd lernt. Welche Triebe und Instinkte es hat und welche diese unerwünschtes Verhalten auslösen, bzw. was die Ursachen der Probleme sind.
Ein Pferd, das schon derart intensiv und detailiert kennengelernt hat, wie Menschen ticken (unberechenbar, alles andere als souverän) wird wohl in der Gänze nur von jemandem korrigiert werden können, der nicht nur in "Machtkämpfen Sieger bleibt", sondern auch in der Lage ist, dem Pferd erfolgreich Verhaltensalternativen zu vermitteln.
Es reicht nicht, unerwünschtes, gefährliches Verhalten zu unterbinden. Es muss eine klare , fürs Pferd verständliche und individuell akzeptable Kommunikationsbasis geschaffen werden.
Durch falsches Dominanztraining werden viele Pferde nur noch mehr verdorben. Der Mensch muss sich klar und deutlich in die Position des sicherheitsspendenden Anführers begeben, sich diese Position erarbeiten. Dies geschieht jedoch nicht alleine durch beispielsweise die Arbeit im Round Pen und Konsequenz bei manchen "Vergehen" des Pferdes, sondern es passiert in jeder Sekunde des Zusammenseins mit dem Pferd - und zwar im Bezug auf alle Personen, die damit umgehen.
Mal ein Beispiel eines schwierigen Pferdes, das ähnlich gestrickt scheint: http://www.pferdepsychologie.ch/inde...ensible-pferde
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Folgende 2 Benutzer finden den Beitrag von angiem hilfreich:
Conny38,
LV-426
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02.08.2012, 11:21
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Extrem dominante Stute. Ideen? Beitrag #23
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...wenn Du das sagst
Registriert seit: 23.04.2008
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Zitat:
Zitat von angiem
Ein Pferd, das schon derart intensiv und detailiert kennengelernt hat, wie Menschen ticken (unberechenbar, alles andere als souverän) wird wohl in der Gänze nur von jemandem korrigiert werden können, der nicht nur in "Machtkämpfen Sieger bleibt", sondern auch in der Lage ist, dem Pferd erfolgreich Verhaltensalternativen zu vermitteln.Es reicht nicht, unerwünschtes, gefährliches Verhalten zu unterbinden. Es muss eine klare , fürs Pferd verständliche und individuell akzeptable Kommunikationsbasis geschaffen werden.
Der Mensch muss sich klar und deutlich in die Position des sicherheitsspendenden Anführers begeben, sich diese Position erarbeiten. Dies geschieht jedoch nicht alleine durch beispielsweise die Arbeit im Round Pen und Konsequenz bei manchen "Vergehen" des Pferdes, sondern es passiert in jeder Sekunde des Zusammenseins mit dem Pferd - und zwar im Bezug auf alle Personen, die damit umgehen.
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Sehr schön formuliert.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Pferde die so wie die Stute hier, zum Angriff übergehen, nie in die Schranken gewiesen wurden.
Und ja, ein Pferd, welches mich so angreift, da gibt es was auf die Rübe.
Die Reaktion war dann Erstaunen, Erschrecken, aber keine Steigerung der Agression.
Danach war das Verhalten wesentlich gedämpfter, die Versuche wesentlich "halbherziger".
Mein Verhalten dann, wie oben beschrieben. Konsequent, ruhig, Alternativen aufzeigen.
Die Pferde unterscheiden trotzdem sehr wohl zwischen dieser einen Person, die das Verhalten nicht toleriert und jenen, wo sie weiterhin diese Show abziehen können.
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von LV-426 hilfreich:
angiem
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02.08.2012, 11:25
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Extrem dominante Stute. Ideen? Beitrag #24
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Querdenkender Freigeist
Registriert seit: 26.03.2007
Ort: Pocking NDB
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Zitat:
Zitat von JaSou
Die Pferde unterscheiden trotzdem sehr wohl zwischen dieser einen Person, die das Verhalten nicht toleriert und jenen, wo sie weiterhin diese Show abziehen können.
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Genau - und deshalb ist es bei solchen Pferden wichtig, dass sie möglichst von sicheren, erfahrenen Leuten betreut werden, um nicht täglich immer wieder neu zu erfahren, wie instabil, schwach und unberechenbar Menschen sind. Sonst bleiben sie sogenannte "Einmann(frau)pferde und für außenstehende schwierig im Umgang.
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