Hallo Zusammen, falls es solchen Thread schon mal gibt dann entschuldigung.
Ich brauche unbedingt Erfahrungswerte im Rechtsstreit mit Landgerichten wegen der Rückzahlung der Leistung von Krankenkassen!
Hier zu meinem Fall.
Ich ließ ein Mädel von 25 Jahren im Jahr 2007 auf meinem Pferd reiten, um zu schauen, ob dies für eine Reitbeteiligung Sinn macht. Sie ist das Pferd vorher schon einmal geritten zur Probe.
Ich war mit dabei und es lief alles gut und sie wollte gern das Pferd als Reitbeteiligung reiten.
Beim 2. Probetermin die ersten 10min lief alles gut, dann ritt sie auf dem Zirkel und wollte angaloppieren und Pferd galoppierte nicht an,sie erhöhte den Druck der Schenkel scheinbar, Pferd klemmte und dann nahm sie die Gerte woraufhin er losbockte und sie in die Hallenbande setzte.
Ergebis Lendenwirbelbruch, Hubschrauber, Not OP, Sie ist nicht querschnittsgelähmt, ein Glück.
Ihr gehts auch wieder gut und sie reitet auch Ihr eigenes Pferd. (damals hatte sie auch schon ein eigenes Pferd gehabt allerdings ca.600km weiter)
So jetzt 3 Jahre später bekomme ich eine Klageschrift der Krankenkasse wo ich ca.20.000,--Euro an diese zu zahlen habe für Behandlung, Reha usw. weiter Kosten sind durch den Wirbelsäulenschaden nicht ausgeschlossen und von mir zu tragen.
Uff- das ist herb, zumahl ich meiner
Haftpflichtversicherung den Schaden am selben Tag gemeldet habe und der Meinung war dass dies geklärt sei.
Nix, nach dem Schriftverkehr von der Krankenkasse, welche der Klageschrift angehängt war, hat meine Versicherung den Schaden abgelehnt.
Und die
KK schreibt, dass ich den Auftrag gegeben hätte die Geschädigte solle mein Pferd reiten, weil ich dies an dem Tag nicht gekonnt hätte, was definitiv nicht stimmt.
Nach drei Stunden Anwalt heute bin ich Überversorgt mit Input und geschockt, dass solch ein Fall nicht von der Tierhalterhaftpflicht getragen wird.
Also werde ich jetzt wohl mein Leben lang zahlen für meine Dummheit jemanden auf mein Pferd zu setzen.
Vielleicht hat jemand eine Idee des Abwendens oder Erafhrungen mit solch einem Fall.
Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.
Larissa
ps. Schadensersatzansprüche von der Reiterin liegen nicht vor nur von