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Zitat von lancia
Also ich erinnere mich klipp und klar an die Beschreibung der Galopphilfen in diversen klassischen Büchern. Der äußere Schenkel macht keinen Druck, damit das Pferd wie oben schon beschrieben nicht mit der Hinterhand nach innen schwenkt. Die meisten Pferd neigen eh schon dazu im Galopp mit der Hinterhand reinzukommen, da sollte man sich hüten sowas zu verstärken.
Gute fliegende Galoppwechsel sollen laut Literatur über den Sitz/die Gewichtshilfen geritten werden und nicht über die Schenkelhilfen. Wenn man den Wechsel nur mit dem äußeren Schenkel reitet, ist es für das Pferd schwieriger absolut gerade zu bleiben.
Ich finde beide Begründungen einleuchtend und würd an deiner Stelle bei deiner RL nochmal nachfragen, warum sie es genau so und nicht anders macht.
Die erste Begründung habe ich übrigens bei Podhajsky- Klassische Reitkunst und die zweite bei Belasik- Dressur im 21. Jahrhundert gelesen (und an anderen Stellen, die ich nicht mehr erinner)
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Ich hab mal ein paar Wochen in Portugal bei Senhor Luis Valenca geritten. Dort wurde mit dem äußeren Schenkel angaloppiert. "Tock".
Ich fand das damals viel einfacher - kann bei mir auch körperliche Gründe haben - und habe dann meinen Araber darauf trainiert. Er sprang immer nur - und sehr zuverlässig auch aus dem Schritt - auf das äußere Tock an.
Meine jetzige
RL - Klassik mit
FN Hintergrund - besteht aber auf dem inneren Bein. Also äußeres zurück, mit dem inneren Bein Druck.
Das ist sicherlich ein Grund mit, warum bei mir und meiner Stute das saubere Angaloppieren immer noch eine Baustelle ist. Da ich leider unsichere Hilfen gebe. Wenn man 25 Jahre lang mit dem äußeren Schenkel angaloppiert, gewöhnt man sich das nur sehr, sehr schwer ab.
Ich gebe daher zu, dass ich manchmal pfusche... ich galoppiere dann sozusagen (heimlich) mit beiden Beinen an.

Das sieht meine
RL nicht so genau und meine Stute springt an. Richtig ist es aber sicherlich nicht.

Aber ich halte es da mit Frau Bruns, die sagte, dass es *das* richtige Angaloppieren nicht gäbe. Man kann das Pferd auch trainieren, auf "George Clooney" anzuspringen. Und da ich keine Turniere reite... so what...