@fintan
Ich gehe mal davon aus, dass die von Dir angebenen Galoppstrecken im Training sich auf Steepler beziehen?
Ich habe in England nur Flachrennpferde geritten und die gingen nicht so ein Pensum... der berühmte Warren hill in Newmarket ist meiner vorsichtigen Einschätzung nach kaum 1400m lang (allerdings ging es dort dann mitunter auch zweimal hoch...).
@all
Die Sache mit dem
Flieger, dem
Meiler und dem
Steher ist oft schon in der Abstammung begründet.
Flieger x
Flieger ergibt keinen
Steher, eventuell kommt das Produkt ein bisschen weiter als die Eltern.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Der Vater dominiert mit seiner Streckenvorliebe häufig mehr.
Es wurde z.B. selten ein
Steher von Big Shuffle oder Dashing Blade gezogen.
Vom Körperbau kann man nicht so schrecklich viel ableiten... sie laufen eben in allen Gestalten, aber oft sind die
Flieger (wie die menschlichen Kurzstreckenspezialisten) recht kompakt und gedrungen und verfügen über eine Hinterhand, in der Schubkraft steckt. Die Galoppade der
Flieger ist oft wenig elegant, während der
Steher raumgreifend über die Piste schwebt.
Viel ist von der Atmung abhängig, wer sich mit dem Luftholen unterwegs schwertut, kommt halt nicht allzu weit.
Falls man nicht im Training schon eine gewisse Streckeneignung erkennen konnte, beginnt man mit einem Pferd am günstigsten (dreijährig und älter; die Zweijährigen laufen eh in ihrer ersten Saison kurze Distanzen) um die 1600m und schaut dann weiter.
Manchmal müsse die Pferde erst "lernen" auf die Beine zu kommen und benötigen dafür eine etwas weitere Strecke.
Mit zunehmendem Alter kann es auch sein, dass das Pferd es nicht mehr ganz so kurz mag (weil es nicht mehr so schnell auf den Beinen ist...).