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Und die meisten Reiter sind keine Berufsreiter, haben nicht die (dürftige) Ausrede, daß sie davon leben müssen, unglaublicherweise handelt es sich bei ihnen um Menschen, die ein Pferd haben, weil sie diese Tiere lieben und ihres ganz besonders.
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Gleichzeitig haben diese Menschen aber auch nicht unbedingt die Zeit, da es sich nunmal um ihr Hobby handelt. Ich würde gerne jeden Tag reiten, ich würde gerne sehr viele Stunden nehmen, nur habe ich leider (zum Glück? ) noch andere Dinge in meinem Leben.
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Ich freue mich sehr über die vielen Menschen, die begonnen haben dieses System zu hinterfragen, die sich Mühe geben zu lernen und dabei z.T. gegen massive Widerstände kämpfen müssen. Auf keinen Fall möchte ich irgendwen davon kritisieren, so ist dieser Beitrag nicht gemeint.Zudem ich mich selbst da nicht ausnehmen kann.
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Wie überall im Leben muss man lernen Dinge zu ignorieren. Ich habe für mich beschlossen, dass ich niemanden missionieren kann/möchte/werde. Wenn es sich im Gespräch ergibt merke ich durchaus Dinge an (wobei ich ja selbst erst am Anfang stehe), aber es macht keinen Sinn den Leuten meine Meinung aufzuzwingen, außer ich will, dass sie abblocken. Gedöns über mich und meine Arbeitsweise überhöre ich mittlerweile zu 85% und verwende mein Pferd als meinen Reflektor. Die hat da mehr mitzureden als sonstwer.
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Also für mich ist keine Reitweise die einzig wahre, gehe jetzt mal davon aus, daß ihr das auch so seht.
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"Ich reite doch ein Pferd und keine Reitweise" (J. C. Dysli ) 
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die meisten Reitlehren wurdenfür Pferde ohne diese Gangart entwickelt
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Ich verstehe deine Probleme nicht. Was soll ich im Tölt nicht machen können?
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Natürlich wird ein guter Ausbilder ein Pferd mit langem Rücken und Hals ganz anders ausbilden, als eines mit kurzem und einem dicken Hals, er wird auch auf andere Mängel eingehen, aber das betrifft nur das "wie" und auch da nur in Nuancen.Ein guter Barockausbilder weiß sehr wohl auch mit Gangpferden umzugehen, einer von der FN wird auch darauf Rücksicht nehmen, daß es zb einem Isi nicht leichtfällt z.b Seitengänge im Trab zu gehen.
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Der Weg ist mit zusätzlichen Gangarten mühsamer und wahrscheinlich länger.
Aber unmöglich?
Wie du selbst schreibst, ein Pferd mit perfektem
Gebäude bringt andere Vorraussetzungen mit und wird sich mit manchem leichter tun, als eines mit "Gebäudemängeln". Entsprechend muss ich dem Pferd halt eine Unterstüzung geben, dass es mit seinem
Gebäude klarkommt.
Genauso muss ich z.B. bei einem Fünfgänger auf seine Gangveranlagerung eingehen. Dass ich ein Pferd nicht strafen kann, wenn es z.B. eine Lektion noch nicht perfekt durchgehend im Trab kann ist ja klar.
Aber das ist halt eine Arbeit, die man machen kann, dauert halt. Dass ein Fünfgänger wahrscheinlich seltenst den perfekten Galopp bekommen wird, wenn er prinzipiell einen gelaufen hat - ja, aber verbessern kann ich den sicher.
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Aber die Reitlehre an sich wurde Für ganz andere Pferde entwickelt. Man kann die Punkte der Skala der Ausbildung nicht auf den Viertakt anwenden(zb Schwung) und obwohl Barockpferde auch kurze Rücken haben, kann man das nicht vergleichen.
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Die
Skala der Ausbildung ist doch mittlerweile auch schon ne Weile nicht mehr das Gelbe vom Ei?
Aber prinzipiell verstehe ich die Probleme immer noch nicht - schlussendlich will ich mit jedem Pferd das gleiche. Takt, Losgelassenheit usw. Auch bei einem Gangpferd. Ich will auch bei einem Isländer im Tölt einen lockeren Rücken.
Entsprechend muss ich aber auch gymnastizierend und bliblablub dran arbeiten. Gibt sich doch nichts.
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Also reicht es aus mit einem guten Trainer nach einem bewährten System vorzugehen? Oder bräuchten wir nicht etwas ganz neues?
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Meinst du die
Skala der Ausbildung? Die ist doch wie gesagt auf genügend Ebenen kein bewährtes System mehr? Sie beinhaltet viel richtiges, aber du wiedersprichst dir doch selbst: Einerseits sagst du, dass es kein *daseine* gibt, andererseits hängst du dich an eine Skala?
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Ich weiß nicht ob u wie sich der andere Muskelaubau auswirken, aber vielleicht stimmt es eben nicht, daß jedes Pferd zuerst in Dehnungshaltung laufen muss. Jede Art von Muskel muß sich an und abspannen und dehnen um sich gesund zu entwickeln, aber vielleicht bräuchte man eine andere "-haltung"..bzw schon v/a aber anders.
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Ich kenne mich zuwenig mit den genauen Muskelnverhältnissen auf, aber ist es nicht so, dass es dabei um den Anteil des langsam kontrahierenden Muskeln geht?
Prinzipiell finde ich Theorien aber eher lustig, die auf kein sicheres Wissen aufgebaut sind.

Aber ich verstehe nicht, warum die Dehnungshaltung falsch sein sollte.
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und Tölt und andere Viertaktvarianten sind auch etwas Anderes als Trab.z.b. hab ich hier im Forum mal das Foto einer Isländerin gesehen, die mit sehr tiefem Kopf getöltet wurde.Von fast allen Seiten kam Beifall und Bewunderung, es wurde gefragt, ob man das Foto als Beispiel dafür, wie gesund getöltet wird, herumzeigen kann, also jede Menge Beifall."Endlich ein Pferd das nicht mit Kopf hoch und Unterhals töltet."
Aber, mal abgesehen davon, daß zu so einer Kopfhaltung nur sehr wenige Naturtölter in der Lage sind, war das Pferd komplett auf der Vorhand und auseinandergefallen, also sicher nicht im Gleichgewicht und auch ohne "Kopf hoch" war das kein schwingender Rücken und keine gesunde Art zu tölten(bzw eher paßtölten).
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Ich nehme fast an du meinst das eine Foto von Gunni an der Longe. Ich hatte damals gefragt ob ich es als positiv Beispiel verwenden könnte.
Hättest du in anderen Beiträgen weiter mitgelesen, hättest du auch gelesen, dass wir alle wissen, dass dieses Foto nicht perfekt ist. Gunni selbst hat das Fotos kritisch beurteilt und weiß, dass da noch einiges an Arbeit zu tun war/ist (ist ja schon eine Weile her

)
Mir ging es bei dem Fotos eigentlich einfach mal darum, dass ich Leuten die behaupten, dass es nur mit Kopf hoch geht, auch anders geht. Das Foto hat aber nie Anspruch erhoben perfekt zu sein, oder ein perfekt laufendes Pferd zu zeigen. Es zeigt ein Pferd das mit seiner Besitzerin auf dem Weg ist. Mehr nicht.
Und ich verstehe nicht, warum ein Naturtölter nicht so tölten können sollte? Gerade ein Pferd das ein wirkliches Naturtölter wäre, also vielvielviel Tölt hätte (wenn man den Naturtölter nun so definiert, denn das ist ja auch so eine Sache), dann wird der hoffentlich mit seinem Kopf sonstwo tölten können. Inkl. als Staubsauger.
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Ich möchte nicht wissen, wie viele dieses Bild als Vorbild im Kopf haben, wie viele arme Ponies mit diesem Ziel getöltet werden.
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Das klingt als würden die Leute nun ihr Pferd runter zerren?
Du verurteilst da gerade bisschen? Mir ist es übrigens noch lieber, die Leute versuchen in Dehnungshaltung zu tölten und haben dabei ein Pferd auf der Vorhand, als wenn sie ihr Pferd mit dem Kopf in den Sternen auf der Vorhand tölten (was ja auch genügend tun). Perfekt ist sowieso beides nicht. Ist bekannt.
Aber du gibst eben ein Urteil über etwas ab, was nicht fertig ist - niemand hat Anspruch darauf erhoben, dass das fertig und perfekt ist.
Und wenn Leute anhand eines Fotos beschließen so zu arbeiten - ja mal ehrlich - dann sind sie sowieso noch nicht so weit wie sie meinen, sondern sind immer noch ziemlich in ihrem Horizont gefangen und sollten den dringend erweitern.
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Dehnung im Tölt ist schon möglich, aber niemals ein v/a wie im Trab.
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Wieso nicht? Was ist mit einem Pferd das z.B. keinen Trab hat? Das kann sich nie so
v/a dehnen?
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Das war jetzt nur ein Beispiel, anhand der Dinge die ich weiß. Aber vielleicht ist es z.b. überhaupt nicht richtig den Weg zu gehen, den Branderup geht.(oder Karl,FN usw) es ist sicher nicht richtig jetzt zur "isländischen" Reitweise zurückzukehren..
Jedes Pferd muß erst in die Lage versetzt werden einen Reiter zu tragen.Daß es dazu lernen muß mit der Hh vermehrt last aufzunehmen usw ist auch klar.
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Ja, eben. Und da verwende ich mal die Grundsachen zu. Und die sind doch bei jedem Pferd gleich?
So, jetzt habe ich einen Grundstock und dann guck ich weiter. Der eine spring mit seinem Pferd, der nächste macht Distanzritte, der nächste versucht sich in der höheren Dressur und der übernächste töltet.
Aber im Prinzip und Idealfall sollten sie alle gemein haben, dass sie regelmäßig und ausreichend gymnastiziert werden. Was soll sich da unterscheiden?
Dass nicht jeder eine
Piaffe reiten muss ist klar. Dass jeder die Grundsachen wie Seitengänge und dergleichen beherrschen sollte, ist einfach
essentiell. Eben, da ich dem Pferd ermöglichen muss, dass es mich tragen kann.
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Aber vielleicht muß ein Isländer einen ganz anderen Weg gehen als ein Warmblut.Nicht nur im Tölt.
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Ich weiß ich wiederhole mich:
Aber ich verstehe dich da einfach wirklich nicht.
Soll der Isländer vielleicht auf einem Bein Schulterherein machen? Willst eigene Sachen erfinden? Er ist im Grundprinzip ein ganz normales Pferd, also warum sollte ich ihn dann nicht normal reiten?
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Was meint ihr? Wäre es nicht gut eine Reitweise zu finden, die auf bewährtem aufbaut, genauso wie auf modernen biomechanischen Erkenntnissen
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Ja, und zwar für jedes Pferd. (Den letzten Teil des Satzes habe ich bewusst weggelassen. )
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Das ganze ist sowieso nur theorie, da fehlt ja auch jede Art von Forschungsarbeit dazu.Am besten wäre eine komplett eigene Reitweise für jede Rasse.Wir wissen jetzt was alle Pferde eint und glauben keine Märchen mehr, wie "bei isländern macht es nichts aus auf der lende zu satteln", vielleicht könnte man nun beginnen den feinen Unterschieden Rechnung zu tragen.
Auf jeden Fall fehlt eine Reitweise, die auf 5 Gangarten aufbaut, die nicht nur 2 wichtig nimmt und denen alles opfert und die sich aber auch nicht auf 3 konzentriert und in den anderen Schwierigkeiten sieht oder sie zwar einbindet indem man Lektionen, die eigentlich für andere geschaffen sind, auf sie anzupassen versucht.
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Ich weiß nicht genau was du willst. Ich hab ein Pferd. Ich habe die Grundsachen. Die erreite ich mal. Dann gucke ich weiter. Je besser die Grundvorraussetzung, desto besser geht normalerweise der Rest. Aber ich weiß nicht, was du für jede Rasse willst? Mir leuchtet das einfach gerade gar nicht ein, was du an Differenzierungen erschaffen willst.
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In der Gegenwart kann man nur aufpassen und alles kritisch hinterfragen, egal von wem es kommt, damit keine Mißverständnisse aufkommen, wie beim Staubsaugertölt, aber das gilt nicht nur für den Gangpferdebereich.Man muß sich immer bemühen im Vordergrund das einzelne Pferd- Reiterpaar zu sehen.
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Ja, eben. Und man muss gucken was gegeben ist und man muss versuchen sein Pferd reell zu reiten. Und sind wir mal ehrlich: Hier liegt das Hauptproblem. Denn die allerallerwenigsten Pferde sind tatsächlich gescheit geritten.
Die meisten deiner Fragen würden sich wahrscheinlich gar nicht stellen, wenn du super gerittene Pferde unterm Hintern hättest, denn da löst sich dann ja plötzlich eh das meiste.
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zb.auch wenns grade alle verantwortungsbewussten Freizeitreiter zu tun scheinen, ist man nicht gezwungen sein Pferd und sich selbst durch zB sämtlichen Seitengänge zu "gymnastizieren", wenn man eigentlich nur ausreiten möchte.Natürlich ist gymnastizieren zwingend notwendig, aber nur bis zu einem betimmten Punkt. Eine gute Gebrauchshaltung reicht völlig aus und ist auf jeden Fall viel besser, als sich ständig unter Druck zu setzen oder gar sich und seinem Pferd Ziele zu setzen, für die weder genügend Talent noch Motivation vorhanden ist.
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Naja, aber um ausreiten zu können, sollte/muss ich eben Vorraussetzungen schaffen, das beinhaltet auch ,dass ich mein Pferd vernünftig Gymnastiziere, damit es mich bei meinem gemütlichen Ausritt auch gemütlich tragen kann.
Ich weiß gar nicht, was die Leute immer für eine Angst vor der dem Wort "Gymnastizieren" haben. Je besser und feiner mein Pferd ist, desto schöner ist doch auch mein Gammelausritt.
Ich hatte ja schonmal das Vergnügen Polopferde zu reiten. Wenn ich mal alt und wohlhabend bin, wird so ein Pferd sicher mein "Ausreitpferd". Wie nett die reagieren, das ist doch bei jedem Ausritt ein Genuss. Aber das steht eine lange,lange Ausbildung dahinter.
Im übrigen: Das Polopferd, das mir am besten gefallen hat, war jenes, das auch klassisch geritten wurde. Also beides. Das war der beste Misch.

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Nur weil plötzlich jederman auf seinem Freizeitpferd schwerste Dressurlektionen reitet, ist das nicht Vorausetzung um dem Pferd nicht zu schaden.
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Da sprichst du das Problem der Bildung an: Die Sachen werden zu oft nicht korrekt aufgeführt. Entsprechend schaden sie wieder. Ansonsten, wenn sie korrekt geritten wären, warum würden sie dann schaden?
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und ich selbst werde mir vornehmen das alles noch mehr zu hinterfragen und auch Dinge kennenzulernen,
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Du gibst mir mit deinem Beitrag ehrlich gesagt das Gefühl, dass du das noch teilweise zu erlernen hast. (Nö, ich behaupte auch von mir selbst sicher nicht, dass ich das schon wirklich drauf habe

).
Du urteilst teilweise noch recht via Halbwissen, habe ich das Gefühl?
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die hier nicht im Fokus sind.zb werden mongolische Pferde ganz anders ausgebildet, manche Dinge die zur gesunderhaltung unabdingbar scheinen, werden dort ganz anders gemacht, oder fehlen ganz.Und das ist ein Volk das seit jahrtausenden mit seinen Pferden ganz eng zusammenlebt. Das einzelne Pferd ist auch etwas wert, also nichts mit "irgendwie reiten bis es kaputt geht und dann essen", es ist ein Partner, in dessen Ausbildung man Jahre investiert, ein guter Reiter zu werden ist das höchste Ziel.Selbst ein altes Tier "ohne Nutzen" wird nicht getötet oder abgeschoben, sondern mit Hochachtung weiter versorgt. Wie genau dort eine Ausbildung funktioniert weiß ich leider nicht, nur ganz grobe Grundzüge.Es kann aber nicht schlecht sein, wenn ganz kleine, "verbaute" Pferde, über Jahre von erwachsenen Männern geritten werden.
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Also die meisten Bilder die ich von dort kenne, sind keine Pferde wo ich mir denke "sieht prima aus". Aber vielleicht kennen wir sehr unterschiedliche Bilder.

Die Argumentation ist für mich aber eher Quark - du weißt nicht wirklich was darüber, versuchst es aber als Positivbeispiel anzuführen. Genauso wie du ein Bild von einem Isländer hier als Negativbeispiel anführst, ohne etwas weiter dahinzugucken? (So, mein Eindruck, wenn er falsch ist, entschuldige!).
Ich bezweifle auch, dass alle alten Pferde da immer mit Hochachtung weiterversorgt werden. Das wird sich überlebenstechnisch nicht immer tragen. (Aber wenn du konkrete Beispiele hast die irgendwie untermauert sind, immer her damit, ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen!).
Dass es nicht ganz schlecht sein kann - naja. Damit verwendest du gerade ein Kommentar, dass die Islandpferdereiter doch so gerne anführen. Bei den einen begrüßt du es, bei den anderen verurteilst du es? Hä?
Ich kenne auch genügend Isänder die ihr Leben lange erwachsene Männer getragen haben und alt wurden. Und sich auch im Alter noch fidel bewegt haben. Heißt nicht, dass es denen nicht angenehmer gegangen wäre, wenn sie ihr Leben vernünftig gymnastiziert worden wären usw. Das Argument ist für mich halt keines.
Nur weil ein Mensch Krebs kriegt obwohl er nie geraucht hat und der Kettenraucher fidel ist, macht es das Rauchen allgemein nicht ungefährlicher.
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vielleicht gibts dort, oder anderswo die Antworten, auf Fragen die sich für die großen Rittmeister und Soldaten in Europa nicht gestellt haben.
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Es schadet ja nie, über den Tellerrand zu gucken. Aber ich meine mich auch zu erinnern, dass hier niemand gesagt hat, dass die klassische Reitlehre unfehlbar ist.