hi
Ich komme aus der Nähe von Montabaur.
Das Hufproblem hab ich gelöst, in dem ich seit dieser Zeit alles Hufwissen in mich aufsauge, Kurse besuche, und lerne, was zu lernen geht. Hab sämtliche Hufpfleger vergrault, weil ich ihnen angefangen hab Tipps zu geben hihi
Das Hufproblem hat sich aber noch nicht ganz gelöst, da sie ja einen Hüftschaden hat, der massiv am Hufproblem beteiligt ist. DAs hab ich aber erst vor kurzem erfahren, nachdem ich huftechnisch keine Lösungen mehr fand.
Eien schwache Leber hat sie auch, die hängt vermutlich auch damit zusammen.
Die Fütterungsfrage hat mich stark beschäftigt, und ich viel gelesen und teleofniert. Jeder Hersteller verspricht einem ja glaubhaft, das beste zu haben und für alles eine Lösung. Leider ist das nicht ganz korrekt, viele Futtersorten beinhalten zuviel
Zucker, der ist für Pferde leider gar nicht gesund, genauso wie minderwertiges oder nicht gut verdauliches
Eiweiß. Naja, natürlich noch einige andere Unsinnsfaktoren, die man schön mitzahlen darf, die aber mehr der Optik gelten, als der Verwendung. Im Leben würde ich beispielsweise kein Müsli mehr kaufen, auch wenns noch so lecker aussieht.
Letztendlich bin ich angekommen bei gesäubertem, ungequetschtem Hafer (der ist am besten verdaulich und muß gut gekaut werden) und Heu zur freien Verfügung übers ganze Jahr
Zusätzlich fütter ich noch Heucobs (Prealpin) um noch mehr Rohfaser ins Pferd zu bekommen, allerdings verstärkt im sommer, weil da Heu gerne verschmäht wird. Gras gibt es nur noch reduziert.
Mineralien füttere ich noch, in Pulverform, da suche ich aber gerade nach einer Alternative, da synth. Mineralien /
Vitamine nur unnötig den Stoffwechsel belasten (besonders Leber / Niere). Diese Fütterung fütter ich aber nicht, weil mein Pferd Probleme hat, die würde ich auch jedem gesunden Pferd empfehlen. Bin also aus dem Lernen / Verstehen dort angekommen, damit haben sich dann aauch ruckzuck die probleme neutralisiert.
Letztendlich kann man sagen: Manchmal ist weniger mehr.
Hufprobleme nur durch Futter allein zu lösen ist nicht möglich. Es ist aber durchaus möglich, daß das Futter massiv an Hufproblemen beteiligt ist. Man darf nicht den Fehler machen, und jedes Problem am PFerd einzeln zu betrachten. Man muß es immer als ganzes sehen. Das versteht man aber erst wirklich, wenn man sich mit den einzelnen Dingen beschäftigt und sehen kann, an welchen Vorgängen diese beteiligt sind. Es ist ein langer Weg, keineswegs leicht, aber beschert viele Aha-Erlebnisse. Und an einem Ende kommt man da auch so schnell nicht an.

Im Februar gibts den nächsten Hufkurs, gerade liegt auch das nächste Englische Hufbuch bei mir im SChrank. *stöhn*