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Umfrageergebnis anzeigen: Grundsatzfrage Reitweisen mischen?
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Klar kann man mal englisch oder western reiten
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693 |
57,42% |
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man sollte schon bei einer Reitweise bleiben
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514 |
42,58% |
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18.03.2006, 23:05
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Grundsatzfrage: Reitweisen mischen??? Beitrag #55
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Arabitisinfizierte
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: Krefeld/Niederrhein; Pferd in Kempen
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Also, ich denke mal, es kommt hier auch auf die Sensibilität des Pferdes an, man kann also nicht alles in einen Topf werfen!
Mein Arabi ist Western angeritten von meiner Freundin (seine Vorbesitzerin). Ich bin damit aber nicht weitergekommen, weil ich zwar im Westernbereich schon Einiges kann, aber zuwenig, um mein Pferd da weiter ausbilden zu können. Klassisch geritten bin ich von Kindesbeinen an, hab da also auch mehr Erfahrung und Ahnung. Hab also Dressurunterricht genommen (weil auch anders nichts verfügbar war). Hier mag aber auch der Unterschied sein, daß ich meinen Araber nicht "ständig im Maul festhalten" kann (hört sich plumb an, aber jeder weiß wohl, was gemeint ist).
Wenn ich nun reite, brauche ich KAUM Hilfen geben, ich muß nur denken. Ob nun mit angenommenem Zügel oder am durchhängenden Zügel, es ist wurscht. Durch die kleinsten Gedanken weiß mein Pferd, was ich von ihm möchte, ob nun Englisch oder Western.
Aber ich denke mal, ein Westernprofi als auch ein Dressurprofi würden mit ihrer jeweiligen Reitweise an meinem Pferd verzweifeln  . Es ist eben auf meine Ansprüche hin eingeritten und ich brauche nur minimale Hilfen, die eigentlich auch nicht sichtbar sind (außer der Klaps mit der Gerte, wenn er mal wieder abspackt vor lauter Schalk im Nacken  )...
Allerdings muß ich dazusagen, daß ich auch NUR EIN FREIZEITREITER  bin, aber bei mir funktioniert es perfekt.
Viele Grüße
Mahasin
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18.03.2006, 23:11
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Grundsatzfrage: Reitweisen mischen??? Beitrag #56
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Gast
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Zitat:
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Zitat von kijou
Hallo!
Also mein Segen hat, wer, weil es einfach bequemer ist, mit nem Westernsattel ausreitet.
Alles andere ist einfach Quatsch.
Leute, ganz im Ernst, für mich als Westernreiterin ist es freundlich gesagt ein Tritt in den Allerwertesten wenn ihr behauptet, euer Pferd sei Englisch und Western geritten. Glaubt ihr denn wirklich, Neckreining besteht daraus, dass man im Gelände mit losen Zügeln den Weg dirigiert? Seid ihr so naiv?
Neckreining ist, wenn ich mein Pferd einhändig ohne geziehe eine vernünftige Außengalopp-Volte reiten kann. Eure Pferde will ich dabei sehen!
Man KANN ein Pferd nicht reell Western UND Englisch reiten. Von anderen Reitweisen kann ich da nicht reden, das weiß ich nicht. Aber wie soll das bitte funktionieren? Ich erwarte, dass ein gut ausgebildetes Westernpferd auf Zügel-an-den-Hals-legen anfängt zu drehen. Es muss auf leichten Zügelkontakt sofort nachgeben.
Ich setzte auf mein Pferd immer wieder mal Bekannte, die mal "ausprobieren" wollen und die meisten Englischreiter kriegen das Tier weder anständig angaloppiert noch angehalten. Von einfachen Kurven mal ganz zu schweigen und das nichts damit zu tun, dass die Leute schlechte Reiter wären.
Überhaupt finde ich hier einige Behauptungen ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Ich weiß nicht mehr wer das gesagt hat, aber Westernpferde und Dressurpferde werden eben NICHT ähnlich angeritten. Überhaupt nicht. Wobei sich das Equipment sehr ähnlich ist.
Die Fotos: Das Pony galoppiert auf dem einen Bild am langen Zügel, Reiterin gut verkleidet mit Fahne in der Hand, auf dem anderen Bild ebenfalls wieder gut verkleidet, Pony hält den Kopf in der Senkrechten. Das geht mit jedem Pferd. Was ist daran jetzt so toll?
Auch bei den Westernreitern gibts Hunterklassen, wobei ich mich zugegeben da mit den Hilfen nicht auskenne.
Auch ich kann meinem Pferd Zöpfchen flechten und ich komm mit Sicherheit mit Bravour durch jede A-Dressur, auch wenn mein Pferd hinterher maulig aufs Gebiss ist. Ich versteh ganz im Ernst den Sinn dieser Diskussion nicht. Leute die auf einem guten Niveau Reiten kommen in der Regel gar nicht auf die Idee zu mischen und das aus gutem Grund. Dahinter steht doch auch eine (Ausbildungs)Philosophie, die nicht mal eben so über den Haufen geworfen werden kann. Ein Pferd kann eben nur imposant und erhaben eine Trabverstärkung zeigen ODER auf feine Gewichtshilfen reagieren, sonst würds doch bei jeder Verstärkung vom eigenen Reiter aus der Linie gehauen werden. M.E. ähneln sich Western- und Englischreiterei je mehr, desto höher das Level ist, auf dem geritten wird. lg, Lena
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dem habe sogar ich NIX hinzuzufügen !!!!!!!!
P.S. doch eines unterstütze ich in der aussage besonders- das foto des mädels wo es englisch reitet- da geht das pferd so lala -also als top dressur - sehe ich das nun wirklich nicht ...
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18.03.2006, 23:13
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Grundsatzfrage: Reitweisen mischen??? Beitrag #57
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Gast
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ich komme j auch aus der englischen reiterei und möchte jetzt umsteigen.
allerdings hab ich keine Ambitionen, turneire zu reiten, deswegen reite ich ja misch masch... pferd und ich kommen damit zurecht. Was aber nicht heißt, dass icha uf dem platz so reite und im gelände ganz anders reite. Wir laufen auf dem platz genauso wie im gelände!!
ich meine mit misch masch halt, dass es teilweise englische hilfen sind und teilweise western, aber nicht die eine hilfe in beiden arten ausgeübt wird!
Ich kann mir auch ncht vorstellen, dass ein pferd beides korrekt gehen kann mit den ganz unterschiedlichen hilfen... 
Zitat:
Wenn ich nun reite, brauche ich KAUM Hilfen geben, ich muß nur denken. Ob nun mit angenommenem Zügel oder am durchhängenden Zügel, es ist wurscht. Durch die kleinsten Gedanken weiß mein Pferd, was ich von ihm möchte, ob nun Englisch oder Western.
Aber ich denke mal, ein Westernprofi als auch ein Dressurprofi würden mit ihrer jeweiligen Reitweise an meinem Pferd verzweifeln . Es ist eben auf meine Ansprüche hin eingeritten und ich brauche nur minimale Hilfen, die eigentlich auch nicht sichtbar sind (außer der Klaps mit der Gerte, wenn er mal wieder abspackt vor lauter Schalk im Nacken )...
Allerdings muß ich dazusagen, daß ich auch NUR EIN FREIZEITREITER bin, aber bei mir funktioniert es perfekt.
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genauso ist es bei mir auch! Außer des mit der gerte, reite nicht mit gerte oder sonstiges
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19.03.2006, 11:00
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Grundsatzfrage: Reitweisen mischen??? Beitrag #58
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Jährling
Registriert seit: 07.04.2004
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also, ich denke auch nicht dass man ein Pferd in zwei Reitweisen ausbilden kann, da die Hilfen doch verschieden sind und andere Anforderungen z. B. an Aufrichtung usw. gestellt werden.
Mein Pferd ist so auf mich eingestellt, dass schon andere Westernreiter auch Profis Probleme damit haben. Ausserdem reagiert er so fein im Maul, dass er bei anstehendem Zügel nur noch hinter der senkrechten gehen würde.
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19.03.2006, 11:40
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Grundsatzfrage: Reitweisen mischen??? Beitrag #59
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Androide
Registriert seit: 25.11.2004
Ort: Ostfriesland
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Zitat:
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Zitat von Mahasin
Aber ich denke mal, ein Westernprofi als auch ein Dressurprofi würden mit ihrer jeweiligen Reitweise an meinem Pferd verzweifeln  . Es ist eben auf meine Ansprüche hin eingeritten und ich brauche nur minimale Hilfen, die eigentlich auch nicht sichtbar sind
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Genau das ist es aber ja. Du hast dein Pferd nicht Western und englisch ausgebildet sondern nach einer eigenen Reitweise, die einem Mix aus mehreren entspricht. Somit ist dein Pferd nur in einer Reitweise geritten, in deiner. Was gar nicht schlecht sein muss.
Ich bezweile es auch sehr stark, dass man auf viel mehr als Freizeitniveau ein Pferd in beiden Reitweisen ausbilden kann (sicher gibt es da Ausnahmetalente, wie auch immer wieder der S-Springende Haflinger) aber normalerweise geht das meiner festen Überzeugung nach nicht.
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19.03.2006, 12:17
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Grundsatzfrage: Reitweisen mischen??? Beitrag #60
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Lehrpferd
Registriert seit: 02.05.2005
Ort: Karlsruhe
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Ich denke, man kann, aber man muß Western und Englisch trennen--kenne selber ein Pferd, daß sowohl einen Rollback, als auch eine Galoppirouette kann, allerdings wird hier zwischen Westernhilfen und Englisch-hilfen deutlich unterschieden. Es gibt warscheinlich viele Pferde, die damit überfordert wäre, insofern ist das wohl eher eine Ausnahme.
Zu den Bildern: Mir gefallen beide nicht, vorallem das Dressurfoto, da geht das Pferd auf und gegen den Zügel...
Ein Problem bei diesen Vergleichen ist doch auch, daß es beim Westernreiten keine einheitlichen Richtlinien gibt. Man wird ein Pferd immer mit den Hilfen reiten müssen, auf die der Trainer es "eingestellt" hat. Wo sich diese Hilfen sehr stark von der FN-Reitweise unterscheiden (z.B. angaloppieren mit dem inneren Schenkel) wird es auch wesentlich schwieriger sein, das in irgendeiner Art und Weise mit Englisch zu kombinieren. LG
Colloid
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