Hi - ist ja ein interessantes Thema. Habe letztes Jahr ein Pferd gekauft das Western ausgebildet ist und hatte erstmal Unterricht bei einer Westerntrainerin. Ich konnte nach dem Umzug in einen neuen Stall nur eine klassische Trainerin auftreiben. Diese lehrt die leichten Hilfen, allerdings ist sie ein wenig grantig geworden als ich immer für den Galopp auch das Küsschen gab. Da hab ich es sein lassen, geht auch ohne :-)
Auch üben wir seit ca. 8 Monaten nur Übergänge, was mir langsam langweilig wird. Bei meiner ersten Westerntrainerin im alten Stall machten wir interessante Westernlektionen, welche ich auch heute noch probiere. Über das Reiten in Anlehnung oder Selbsthaltung habe ich lange rumgerätselt, denn bei beiden Trainerinnen ritt/reite ich mit Anlehnung.
Ich denke es müssen beide - Reiter und Pferd - eine gewissen Ausbildung haben um mit "durchhängenden" Zügeln reiten zu können, zumindest im Trab und Galopp kann ich mir dies im Moment noch nicht vorstellen, da ich noch nicht über den Sitz das Tempo kontrollieren kann.
Ich hatte ich vor ein paar Monaten einen DR Sattel im Netz gekauft u. anpassen lassen, weil ich dachte der wäre besser zum Gymnastizieren. Ich habe das Ding allerdings nach fünfmal reiten fast an die Wand geschmissen. Bin jetzt wieder im Westernsattel.
Es gibt es in den
USA eine neue Disziplin die sich gerade erst ausbreitet - Western Dressage - finde ich total Klasse. Das wäre meine Disziplin, sollte ich je so weit kommen. Nicht "Reining", sondern Dressur im Westernsattel, mit Galopppiruetten, Spin, sliding stop, Traversale, fliegende Wechsel usw. Kann man auch unter Cowboy Dressage googeln (auf youtube mit Eitan Beth-...)
---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 19:54 ----------
Zitat:
Zitat von Patty86
Ich denke auch, dass man beides mischen kann.
Unser Wallach ist freizeitmässig westerngeritten. Reagiert auch auf Neck reining usw.
Auf dem Platz reite ich aber eher englisch (mit Westernausrüstung), da stehen die Zügel auch an und hängen nicht durch. Das Pferd hat keine Probleme damit.
Und wenn es ums reine Freizeitreiten geht, man keine Turnierambitionen hat, kann man doch noch besser mischen. Ich finde einige Elemente der Westernreitweise gut, aber auch einige Englische Elemente. beim Einreiten von meinem Youngster werde ich beides berücksichtigen. Es wird nicht so sein, dass ich für ein und dieselbe Übung zwei verschiedende Hilfen habe, aber man kann sich doch aus beiden reitweisen das nehmen, was einem am besten zusagt.
|
Hi Patty86:
Ich bin froh dass ich diesen Threat und besonders deinen Beitrag gefunden habe. Denn ich und mein Pferd sind genauso unterwegs wie Du :-)
VG Birgit