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Antwort
Alt 25.07.2008, 13:16   Headshaking Syndrom - Teil II Beitrag #25
Yve0
Fohlen
 
Benutzerbild von Yve0
 
Registriert seit: 15.07.2008
Hallo,
bei einer Einstellerin hat das Pferd auch vor kurzem angefangen mit dem Kop zu schlagen. Der Tierarzt stellte eine starke Schleimhautentzündung fest und entfernte gleich noch die Haken an den Zähnen.
Leider wurde es 3 Wochen nach der Behandlung nicht besser und er verträgt kein Gebiss mehr. Sie versucht es jetzt mit einer gebisslosen Zäumung.

Für diesen Moment hat es wohl geholfen. Er hat zumindest beim Fressen keine Probleme mehr ist aber so noch ganz schön nervös wenn er auf der Koppel steht etc.

Gibt es denn da irgendeine Therapie für dieses Head shaking?

LG
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Alt 25.07.2008, 20:39   Headshaking Syndrom - Teil II Beitrag #26
Headshaker
Rentner
 
Registriert seit: 24.04.2007
Ort: 4
Zitat:
Zitat von Yve0 Beitrag anzeigen
Hallo,
bei einer Einstellerin hat das Pferd auch vor kurzem angefangen mit dem Kop zu schlagen. Der Tierarzt stellte eine starke Schleimhautentzündung fest und entfernte gleich noch die Haken an den Zähnen.
Leider wurde es 3 Wochen nach der Behandlung nicht besser und er verträgt kein Gebiss mehr. Sie versucht es jetzt mit einer gebisslosen Zäumung.

Für diesen Moment hat es wohl geholfen. Er hat zumindest beim Fressen keine Probleme mehr ist aber so noch ganz schön nervös wenn er auf der Koppel steht etc.

Gibt es denn da irgendeine Therapie für dieses Head shaking?

LG
Hallo Yve0,
durchstöber einmal meine Website, da bekommst Du alle Fragen beantwortet:
www.headshaker.eu
LG
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Alt 26.07.2008, 10:39   Headshaking Syndrom - Teil II Beitrag #27
frosch12
Fohlen
 
Registriert seit: 17.06.2008
email durchgestöbert

Headshaker,

apropo durchstöbern. Ich habe da mal all die emails von danny wegen der headshaker informationen durchgestöbert. Sehr interessante Thesen, auch die Fälle, die du da schilderst, über NK, überaus interessant.

Auch die Beiträge in deinem alten Headshaker Forum bin ich alle durchgegangen. Äußerst interessant, man kann da doch Ansatzpunkte finden.

Besonders in Bezug auf NK, das arme Pferd, ob dem noch zu helfen ist? Wir sollten am 06.09.08 darüber reden. Ich freue mich schon.

  Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2008, 11:11   Headshaking Syndrom - Teil II Beitrag #28
Yogie23
Headshaker-Besitzer
 
Benutzerbild von Yogie23
 
Registriert seit: 08.11.2004
Ort: NRW
Hallo zusammen,
wollte mal wieder eine kurze Rückmeldung geben. Wir sind ja jetzt leider wieder umgezogen vor zwei Wochen. Nun steht er komplett auf der Wiese Tag und auch Nacht wenns das Wetter zuläßt und ich geh hin um ihn zu putzen und was zu tüdeln oder grasen zu lassen. Zusätzlich bekommt er weiterhin die TCM Kräuter von Headshaker.
Seit c.a. drei Wochen hat sich eine Besserung eingestellt die durch den erneuten Umzug erstmal kurzzeitig unterbrochen wurde, zumindest was die innere Ruhe betrifft die er vorher wirklich schon gut gefunden hatte. Seit einigen Tagen habe ich ihn aber gar nicht mehr shaken sehen. Trotz schwülem Wetter und er war sehr genervt von den Viechern. Bremsen, Fliegen etc.. hat auch nur Fliegenbömmel draußen drauf weil er die Maske nicht mag. Ich hoffe es geht weiter aufwärts. Momentan kann man fast sagen er hätte nie was gehabt ;-) Aber sicher werden wir irgendwann auch einen Rückfall haben, dennoch bin ich froh das es besser als wie vorher immer schlimmer wird.
Lg eure Yogie
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Alt 19.08.2008, 12:50   Headshaking Syndrom - Teil II Beitrag #29
ckr
Absetzer
 
Registriert seit: 24.02.2006
Erfolgsmeldung

Hier eine kleine Erfolgsmeldung von meinem Pferd, die vielleicht dem einen oder anderen ein wenig Hoffnung gibt.

Patient: Traberstute, geb. 1992, hat 2006 im Sommer mit dem Headshaking angefangen, 2007 war es deutlich schlimmer. Im Winter keine Symptome, im Frühjahr Beginn mit den ersten Insekten. Nasennetz von Frau Tischer bringt Linderung, aber 2007 gab es auch damit Tage, an denen selbst das Führen im Schritt problematisch war. Im Frühjahr 2008 kamen die Symptome wieder, aber im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgeschwächt.

Therapie (als grobe Skizze):
Seit ca. Sommer 2007 Ausbildung von Pferd und Reiter durch Teilnehmerin des Philippe Karl Ausbilderkurses 2007-2010.

Ab ca. Spätsommer 2007 Desensibilisierung gegen Allergien (Schimmelpilz, Futtermilben, Korbblütler), Dauer ca. 3-4 Monate.

Ab ca. Winter 2007 homöopathische Behandlung mit Einzelmitteln, hauptsächlich in Q-Potenzen, erst längere Zeit Mittel 1, danach Umstellung auf Mittel 2. Mittel 2 wegen gutem Ansprechen und auf Basis mehrerer Veröffentlichungen zu ähnlichen Fällen zum Abschluss einmalig in XM. Aufgrund von Symptomänderungen in den Wochen nach dieser Gabe vor ein paar Wochen einmalig Mittel 3 in C30. Seitdem keine weitere homöopathischen Mittelgaben. Alle Gaben als Flüssiggaben.

Futterumstellung auf Weide/Heu/ganzen Hafer/Mineralfutter - kein Müsli, keine sonstigen Zusatzstoffe. Heu und Stroh ständig zur freien Verfügung (außer auf der Weide).

Frühjahr 2008 Behandlung durch Osteopathin - kein auffälliger Befund.

Verzicht auf Impfungen 2008.

Ergebnis:
Im Schritt gibt es inzwischen keinerlei Headshaking-Symptome mehr, und auch Trabarbeit ist seit ca. 2 Wochen immer öfter ohne Nasennetz möglich (Galopp kann der Traber noch nicht ;-). Das Pferd ist konzentriert, motiviert und scheint sich rundum wohl zu fühlen. Das Selbstvertrauen hat zugenommen.

Die Therapie ist aus meiner Sicht noch nicht abgeschlossen, da insbesondere bei höherem Insektenaufkommen noch Rückfälle auftreten und wir das Nasennetz auspacken müssen. Trotzdem ist der Zustand gegenüber dem letzten Jahr erheblich verbessert, da konnten wir zu dieser Jahreszeit teilweise selbst mit Nasennetz noch nicht mal im Schritt spazieren gehen. Jetzt können wir ohne Nasennetz im Schritt und oft auch im Trab arbeiten. Mit Nasennetz ist Trab im Gegensatz zum Vorjahr immer möglich.

Fazit:
Welche der oben aufgeführten Maßnahmen letztlich den Erfolg gebracht hat, kann ich nicht sagen. Ich vermute, dass es ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren ist. Die genauen Daten der einzelnen Behandlungsschritte habe ich nicht im Kopf, die "Krankenakte" liegt am Stall, daher hier mit ungefähren Angaben skizziert. Die homöopathischen Mittel benenne ich absichtlich nicht, denn sie sind individuell zu wählen und ich möchte nicht, dass einfach experimentiert wird. Es handelt sich bei allen dreien um "normale" Mittel wie z. B. arsen oder pulsatilla - nichts "modernes" und keine Komplexmittel.

Geändert von ckr (19.08.2008 um 15:02 Uhr) Grund: so ist's besser verständlich
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Alt 27.08.2008, 10:22   Headshaking Syndrom - Teil II Beitrag #30
Yogie23
Headshaker-Besitzer
 
Benutzerbild von Yogie23
 
Registriert seit: 08.11.2004
Ort: NRW
Hallo! Noch eine Erfolgsmeldung.
Hotta ist jetzt seit gut 7 Wochen Headshakingfrei. Egal ob Fliegenalarm, Sturm oder Regen. Egal ob Stress oder kein Stress. Koppen tut er aber nach wie vor schlimm wenn er Gelegenheit dazu hat und auch ab und zu mal Gesicht reiben. Das wars aber auch.
Gestern das erstemal seit 10 Wochen etwas laufen lassen auf dem Platz. Kein Headshaking.
Es war unglaublich sein Pferd nach anderthalb Jahren Hardcore-Headshaking scheinbar gesund zu sehen..
ICh kann nur jedem sagen der kurz vorm aufgeben ist, es gibt immer eine Hoffnung.
Uns hat das Paket Weideauszeit, keine Zusatzfuttermittel nur reine Gerste füttern und TCM Behandlung von Headshaker beschwerdefrei gemacht. Anfangen zu reiten werde ich aber erst nächstes Jahr wieder!
Ich hoffe das wir von üblen Rückfällen weitaus verschont bleiben. Alles gaaanz langsam
Und wie gesagt ich hatte mein Pferd wirklich schon aufgegeben..

Glückliche Grüße von Yogie
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