Hallo,
also ich würde die ganz und gar von hengsthaltung abraten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich hatte bis vor 2.5 Wochen einen Hengst und habe mich nun entschlossen ihn mit 16 Jahren kastrieren zu lassen.
Er war IMMER brav. Aber.................
vor ca. 3-4 jahren wurden er im Frühjahr im Händling immer etwas schwieriger, D.H. er hat beim aufsitzen und führen gern mal ausgefahren. Er hat viel geschrien. Er wurde halt aufwendig. Auf der Koppel war er immer aber man musste immer aufpassen, dass keine Gemeinschaft entsteht, an der er sich aufgeilt.
Er kamm meist mit einem Wallach der sehr tolerant ist raus.
Im Gelände kein Problem überhaupt, wenn ich ihn selber geritten habe. Sehr war er auch auf mich fixiert, Kinder und schwache Tiere hat er immer gemocht.
Dann hat er vor 2 Jahren einen Blasenkolik bekommen (Zitat
TA " kennt er nur von Hengsten)
Letztes Jahr, ein 3/4 Jahr nach dem einschläfern seiner Lieblingsstsute, ein Magengeschwür. An dem wäre es meiner Meinung nach fast eingegange.
Seither nun ist er extrm unausgeglichen gewesen. Intolerant (Ging dann auf der koppel auf den Wallach los) Aufdringlich gegenüber anderen Pferden und eben auch sehr intolerant, wenn auf der anderren Koppel entsprechen was los war.
Er wurde launisch und unausgeglichen und aus der Stimmungslager war er nicht mehr rauszukriegen. (Vor 2,5 Jahren haben wir noch in den eigenen STall gewechselt. Nun muss er auch mich mit mehreren Pferden teilen.
So nun habe mich mich entschlossen ihn zu kastrieren. Ich muss sagen, dass mir mehrere Leute sagen, dass Hengste im Alter gerne schwieriger werden: Ich aber dachte:" Mir passiert das nicht!" Und es war doch so.
Ich würde jedem raten keinen Hengst zu halten der nicht für den Deckeinsatz gedacht ist. Es wird irgendwann einmal ein Problem für den Hengst und einen Althengst zu kastrieren ist viel schwieriger wegen der Narkose.
Meiner hat es nun gut geschafft und wir freuen uns auf die Zeit, wenn er wieder so wird wie er mal war.
Jolly