Hallo zusammen,
bitte klärt mich - nachdem ich jetzt kreuz und quer gelesen habe - noch mal kurz auf.
Vor etwa 4 Wochen bekam unser Pferd im Rahmen einer
Sommerekzem-Behandlung eine Cortison Spritze gegen den Juckreiz.
Vor etwa 3 Wochen hatte ich beim Reiten das Gefühl, er läuft 'unrund'.
Vor 10 Tagen holte ich ihn von der Weide und er ging sehr zögerlich und ließ sich ziehen. Am nächsten Morgen kam er leicht lahm aus der Box. Am Nachmittag ging er noch mal kurz auf die Weide.
Tags darauf Boxenruhe. Wieder einen Tag später lag er mittags. Wir ließen den
TA kommen: akuter Hufreheschub.
Seither bekam er
3 Tage in Folge ein schmerzlinderndes- / entzündungshemmendes- / blutverdünnendes Mittel vom
TA in die Vene.
parallel dazu
7 Tage lang je zwei Einheiten Sedalin, 2 Tütchen Equipalazone und zusätzlich 5 Tage lang Heparin subkutan.
Futterration drastisch reduziert. Er bekommt ausschließlich Heu. Täglich 15 Min. auf weichem Boden führen. Füsse unter fließendem Wasser kühlen.
Der Beschlag wurde von einem erfahrenen Schmied geändert. Die Zehe ist frei und wurde dünn geraspelt.
Der
TA sprach von einer Futter- / bzw. Weiderehe. Habe ihn bisher noch nicht auf eine evtl. Medikamentenrehe angesprochen.
Wie häufig entwickelt sich denn nach einer Cortisonbehandlung eine Rehe?
Wie lange dauert im Schnitt die Rehebehandlung?
Würdet ihr den
TA direkt auf Cortison / Rehe ansprechen?
Danke fürs Lesen und viele, viele Antworten