Hallo erst einmal,
ich bin neu in diesem Forum und auch noch nicht so lange Pferdebesitzerin. Seit September habe ich eine 18-jährige Württembergerstute. Als ich sie vorgestern aus der Box hole, ist sie vorne rechts stocklahm, kann kaum auftreten. Hufschmiedtermin erst in einer Woche. Also TÄ angerufen, sie hat den Huf abgedrückt und das
Eisen runtergemacht, das sehr schlecht runter ging. Selbst als alle Nägel draußen waren ging es nur schwer mit der Zange ab. Verdacht auf Hufgeschwür, sie konnte aber keinen Kanal finden. Rivanolverband angelegt, der bis Morgen abend drauf bleiben soll, täglich angießen. Gestern abend lief sie schon wieder unauffällig, hat ihr rechtes Vorderbein sogar voll belastet und links gebettelt

Jetzt überlege ich, den Verband abzunehmen anstatt ihn noch einen Tag länger drauf zu lassen, da ich davon ausgehe, dass es kein Hufgeschwür ist, sondern das
Eisen einfach viel zu eng saß. Oder ist es für den Huf "egal", wenn er einen Tag länger im feuchten Verband steht? Ich vermute mal, dass das nicht so toll ist ... oder?
Es gibt noch ein Problem: Die Stute hat sehr flache Trachten, die Hufqualität ist sehr gut, aber die TÄ hat das
Eisen nur runtergemacht und der Schmied kann den Huf erst am Montag ausschneiden: Wie groß ist die Gefahr, dass der Huf bröckelt und einreißt, wenn ich sie bis Montag nur auf weichem Hallenboden führe?
Und zu guter Letzt: Vorne links sollte das
Eisen auch runter, da es auf den Strahl drückt (das hört sich jetzt so an, als sei das Pferd monatelang nicht beim Schmied gewesen, stimmt aber nicht, ist erst 6 Wochen her). Aber auch hier hab ich Sorge, dass der Huf dann bröckelt, zumindest rund um die Nagellöcher. Wie gesagt, die Hufqualität ist 1A.
Stand jemand schon einmal vor diesen Entscheidungen? Über Rat und Tipps freut sich
Ina