Hey,
als Kind habe ich auch gelernt, dass man Asphalt meiden sollte.
Vor 1 Jahr habe ich einen Bericht gelesen, eine Studie, die belegt das kaum mehr Belastung auf das Bein trifft, wenn man auf Asphalt reitet, als wenn man auf weichem Boden reitet.
Bänder und Sehnen werden dadurch gestärkt, das ist auch noch eine positive Angelegenheit.
Wir laufen Barhuf und traben immer mal wieder auf Asphaltwegen (ca. 100-200m langsam, dann Schritt, wieder antraben für ein paar Meter, also keine Langstrecken), 1. weil das die einzigen geraden Wege hier sind, und 2. habe ich es so auch empfohlen bekommen.
Zum Thema Abnutzen der Hufe: Als ich das eine zeitlang nicht mehr hatte, musste ich häufiger nachraspeln.
Allgemein nutzen sich bei mir die Hufe ideal ab, sprich Wachstum-Abnutzung sind fast 1:1, es muss nur selten nachgeraspelt bzw. korrigiert werden.
Hätte ein Pferd
Eisen, würde ich es definitiv niemals freiwillig auf Asphalt traben.
Es gibt interessante Slow-Motion-Aufnahmen, wo man sieht, wie heftig das ganze Bein erschüttert wird mit
Eisen.
Ohne
Eisen ist die normale Stoßdämpfung da.
Außerdem rutschen
Eisen auf Asphalt zu gut.. *schauder*
Grüße
Shag