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02.12.2011, 19:36
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Jineteadas Beitrag #1
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Anubis Fan
Registriert seit: 21.01.2010
Ort: bei Bielefeld
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Hey ihr alle!
Ich hab lange überlegt, ob ich hier einen Thread eröffnen soll oder nicht, aber mir liegt ein Thema wie ein Stein im Magen...
Wie die Überschrift schon aussagt geht es hier um Jineteadas, das sind Rodeos die u.a. in Uruguay veranstaltet werden. Dort gibt es eine Kategorie namens "Basto", wo die Pferde nicht nur mit Sporen trackiert, sondern auch mit Peitschen oder Stöcken regelrecht verdroschen werden. Oft sieht man auch, dass die Pferde nicht nur Halfter, sondern auch Gebisse tragen mit Zügeln, an denen sich die "Reiter" fest halten...
Cavallo hat in einem Heft die "Mistgabel" für solche Veranstaltungen verliehen und auf deren HP steht auch noch etwas dazu. Hier der Link: http://www.cavallo.de/news/cavallo-m...074.233219.htm
Der Grund warum ich hier schreibe ist, dass ich das Gefühl habe etwas gegen solche Misshandlungen tun zu müssen, aber ehrlich gesagt weiß ich nicht wie.
Bei youtube gibt es etliche Videos von Jineteadas und ich habe schon einige als Misshandlung von Tieren gemeldet, aber es sind einfach unheimlich viele.
Außerdem habe ich an einen TV Sender geschrieben, der in einer "Pannenshow" einen Ausschnitt aus einer Jineteada zeigte. Als ich das sah war ich auf 180, denn ich kann einfach nicht verstehen wie soetwas im Fernsehen gezeigt werden kann! Natürlich bekam ich eine beruhigende E-Mail als Antwort, aber ich hoffe dass meine Zuschrift dort ernst genommen wird.
Es gibt jetzt bestimmt welche die sagen "In deutschen Ställen werden auch viel zu viele Pferde misshandelt" und das stimmt auch und ist fürchterlich, aber dennoch finde ich, dass man die Augen auch nicht vor Tiermisshandlungen aus anderen Ländern verschließen darf! Ich finde Rodeos im Allgemeinen zum ko****, aber diese Jineteadas sind m.M.n. wirklich abartig...
Mich würde interessieren wie ihr damit umgeht, wenn ihr sowas seht und gerne etwas tun möchtet, vielleicht hat auch jemand eine Idee wie man gegen Jineteadas angehen könnte.
Ich bin mir bewusst, dass ich alleine wahrscheinlich nicht viel ändern kann, denn in Uruguay sind solche Rodeos Tradition und wie sehr manche Länder an ihren Traditionen hängen sieht man an den Stierkämpfen... aber ich will nicht einfach nur da sitzen und entsetzt den Kopf schütteln!
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02.12.2011, 19:50
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Jineteadas Beitrag #2
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Mister Reitfo.rum 2011
Registriert seit: 14.02.2008
Ort: Far Far Away
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bei Facebook anprangern?
Zum Thema Stierkampf: dann kannst Du gleich die Zustände der deutschen Milchkühe mit anprangern. Die Kälber werden am ersten Lebenstag von ihren Müttern getrennt, bekommen keine Bewegungsmöglichkeit, damit sie schön fett werden und manche von ihnen sehen nie Tageslicht. Die Kampfstiere leben die ersten Jahre ihres Lebens quasi in Freiheit und wissen nicht, dass sie den Kampf nicht überleben werden. Der Todesstoss und Tod sollte schnell erfolgen. Ausserdem hängt daran eine ganze Rinder- und Pferdezucht. Es gibt also immer 2 Seiten der Medaille, wobei ich persönlich nicht verstehen kann, wie man dabei zuschauen und Freude empfinden kann, wenn Tieren Schmerzen zugefügt werden und sterben müssen! Deshalb kann ich den Stierkampf, Rodeos oder die Jineteadas auch nicht gut heissen. Gut, im alten Rom waren es die Gladiatoren.
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03.12.2011, 12:18
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Jineteadas Beitrag #3
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Anubis Fan
Threadersteller
Registriert seit: 21.01.2010
Ort: bei Bielefeld
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Hey Schubbabärchen!
Das Thema bei Facebook publik zu machen ist an sich eine gute Idee, aber ich bin da nicht angemeldet und wehre mich auch vehement dagegen. Habe keine Lust noch mehr als so wahrscheinlich schon ausspioniert zu werden, aber das ist ja hier nicht das Thema...
Du hast recht mit den deutschen Milchkühen, da habe ich teilweise Bilder und Videos gesehen, wo mir der Atem stockte! Da kann man wirklich nur versuchen die Firmen, die mit solchen Höfen zusammen arbeiten, zu boykottieren, aber oft weiß man ja gar nicht wer mit wem da Geschäfte betreibt. Als Konsument hat man es in der Hinsicht wirklich nicht leicht, denn mittlerweile hat ja fast jeder Lebensmittelhersteller Dreck am Stecken...
Schlimm finde ich auch die Haltung von Geflügel, egal ob Hühner, Gänse oder sonstige, auch da kann man nur versuchen als Käufer drauf zu achten woher das Fleisch kommt. Nur leider ist auch das keine 100%ige Garantie und zudem eine Frage des Geldbeutels...
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03.12.2011, 14:28
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Jineteadas Beitrag #4
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Fußabtreter
Registriert seit: 04.04.2006
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Zitat:
Zitat von Sympatschi
Das Thema bei Facebook publik zu machen ist an sich eine gute Idee, aber ich bin da nicht angemeldet und wehre mich auch vehement dagegen. Habe keine Lust noch mehr als so wahrscheinlich schon ausspioniert zu werden, aber das ist ja hier nicht das Thema...
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Das ist eben eine Frage, wie man die Prioritäten setzt.
Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass geht nicht.
Zitat:
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Schlimm finde ich auch die Haltung von Geflügel, egal ob Hühner, Gänse oder sonstige, auch da kann man nur versuchen als Käufer drauf zu achten woher das Fleisch kommt. Nur leider ist auch das keine 100%ige Garantie und zudem eine Frage des Geldbeutels...
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Wenn man wirklich etwas tun möchte, dann nicht.
Man kann anderswo einsparen (hier ist es wieder die Frage, wie man die Prioritäten wirklich setzt) und man braucht nicht jeden Tag Fleisch, Milch, Eier und Co.
Wenn es einem wirklich so wichtig ist, dann findet man Wege. Auch, wenn man selber verzichten muss. Aber da hapert es dann meistens. Sobald der eigene Verzicht ins Spiel kommt. Dann findet man plötzlich immer wieder Ausreden, wieso es dann doch nicht geht.
Ehrlich gesagt kann ich es nicht mehr hören. Es ist ja alles so schlimm, ich würde ja gerne helfen, aber...
Wären mehr Menschen etwas engagierter, wirklich den Teil beizutragen, den sie bringen können, anstatt immer nur Ausreden zu finden, warum sie es ja nicht können, obwohl sie ja sooo gerne wollten, wäre diese Welt schon ein Stück besser.
Wem es wirklich wichtig ist, der handelt und verzichtet und geht auch dahin, wo es unbequem ist. Alles andere ist leere Phrasendrescherei.
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Folgende 3 Benutzer finden den Beitrag von Bennet hilfreich:
Schnuffeli,
serafina,
uageh
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03.12.2011, 19:33
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Jineteadas Beitrag #5
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Anubis Fan
Threadersteller
Registriert seit: 21.01.2010
Ort: bei Bielefeld
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Sehr netter Beitrag Bennet und ich muss sagen, dass ich mit sowas gerechnet habe... Aber wenn das deine Meinung ist, dann bitte.
Ich finde, das jeder selber für sich wissen muss, was er bereit ist zu geben und was nicht.
Auch wenn ich gegen Atomkraft bin, so muss ich mich nicht gleich auf die Gleise ketten um den Castortransport zu stören! Ich muss nicht gleich fanatisch werden und Hühnerfarmen stürmen, weil mich die Haltungsbedingungen anko****... Wenn das jemand tun möchte, dann ist das sein Wille und ich werde nichts dagegen sagen. Allerdings sollte es auch mir erlaubt sein meinen eigenen Willen zu haben und mit gewissen Dingen so umzugehen wie ich es eben tue! Und wenn ich mich nicht bei Facebook anmelden möchte um das mit den Jineteadas publik zu machen, dann mache ich es eben hier, in der Hoffnung vielleicht etwas anzustoßen...
Aber ich muss auch sagen, dass mir das doch ein wenig ins OT abdriftet, denn hier geht es darum was man gegen diese Jineteadas tun kann und nicht darum, wie blöd es doch ist, wenn man nicht jeden Vorschlag umsetzt!
Ich bin froh für jeden Idee und jeden Vorschlag, aber ich sehe mich nicht dazu gezwungen alles umzusetzen!
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03.12.2011, 19:43
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Jineteadas Beitrag #6
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Fußabtreter
Registriert seit: 04.04.2006
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Die Wahrheit ist meistens nicht nett 
Zitat:
Zitat von Sympatschi
wie blöd es doch ist, wenn man nicht jeden Vorschlag umsetzt!
Ich bin froh für jeden Idee und jeden Vorschlag, aber ich sehe mich nicht dazu gezwungen alles umzusetzen!
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Das 1. habe ich nicht gesagt, aber wundere mich nicht, dass du es so auffasst.
Du kannst tun und lassen, was du willst. Das mit Facebook verstehe ich sogar und sehe ich genauso.
Aber ein Thread hier im Reitforum bringt rein gar nichts.
Genauso wie die ganzen Ausreden, die man findet, warum man sich nicht mehr engagiert und der Wille zum helfen da aufhört, wo man selber verzichtet muss.
Aber wenn man wirklich etwas tun will, dann sollte man da ansetzen, was man auch verändern kann. Und vielleicht mal aufhören sich rauszureden und anfangen etwas zu tun.
Threads im Reitforum gehöre da aber nicht dazu.
Du schreibst es doch selber bereits im Eingangspost. Du kannst nichts tun.
Bei den Dingen, die du ändern kannst, kommt ein "ich würde ja gerne, aber...".
Setz lieber bei diesen Dingen an, wenn du wirklich etwas tun willst.
Sich über Dinge aufregen, die man nicht ändern kann, hilft niemanden weiter.
Wenn man aber z.B. seinen Fleischkonsum einschränkt und dafür dann das teurere Fleisch von glücklicheren Kühe aus der Nachbarschaft kauft, dann hat man etwas getan.
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