@knutschfussel:
Das join up bezeichnet eigentlich nur den Moment in dem man sich wendet und das Pferd richtet sich danach (wendet also auch und steht somit hinter einem).
Wichtiger hier ist aber das danach folgende Follow up, was nichts anderes bedeutet, als dass das Pferd folgt, wenn man dann los geht.
Ich weiß ja nicht, wie deine Trainerin darauf kommt, aber ich habe es eben bei meinen Pferden vorm Futtern getestet. Die weder die noch ich haben verstanden was das soll und da sie eh schon hinter mir her liefen wegen dem Futter lasse ich das mal nicht gelten

Der Sinn und Zweck eines Join up war doch einmal eine "sanftere" Methode zum willenbrechen zu finden (wie es in USA) noch mehr wie üblich ist.
Das Pferd soll so lange gehetzt werden, bis es aufgibt und folgt. Was also in einer Herde Tage bis Wochen bis Monate dauern kann, soll hier in einer halben Stunde passieren.
Ich bin noch heute Monty R. dafür dankbar, dass er bei so vielen Menschen ein Umdenken bewegt hat, leider vermisse ich bei ihm die Fähigkeit seine Methode zu verbessern.
Was ich eigentlich sagen wollte, ohne vorher mit dem Pferd gearbeitetet zu haben (egal ob an der Longe, in Freiarbeit oder oder oder) wobei man dem Pferd zeigen konnte, dass es ruhig Folgen kann weil man weiß was man tut, wird kein Join up, bzw Follow up funktionieren.
Natürlich kann man das wie so vieles erzwingen, aber ich rede jetzt man vom Freiwilligen join up.
Nur das man dem Pferd in die Augen guckt und dabei darauf zu geht (was ein weichen hervorbringt) und dann weggeht, funktioniert vielleicht bei den Lammfrommen.
Aber ich kenne atock zwei Pferde, die ein höheres dominantslevel haben und dir in den Rücken springen würden. Weil du erst eine aggressive Geste gezeigt hast und dann fliehst. Dem Pferd also die Chance gibst dich zu dominieren.
Lg