Ui das ist ja wieder ein interessanter Thread :-)
Also ich, die selber ein wenig na sagen wir exotisch mit ihrem Islände runterwegs ist, würde sagen ganz ohne Gangpferdeerfahrung wird das mit dem Beritt schwierig. ABER damit meine ich auch nur, das man wissen sollte wie man vom Pass oder Tölt wieder in die gewünschte Gangart kommt und eventuelles Mischmasch eben vom Trab gut unterscheiden kann. Absolute Voraussetzung ist natürlich erstmal zu merken geht das Pferd nun Tölt oder Trab und damit haben viele Reiter die noch nie einen Isländer geritten sind oft schwiergkeiten.
Ansonsten muss ich sagen warum sollte das nicht gehen? Isländer sind auch "nur" Pferde. Meiner geht ganz "Normal" (soweit man das so nennen kann)
Fn Turniere bis zur Klasse M und kann durchaus obwohl er 4 Gänger ist gut auch von guten Dressurreitern geritten werden ohne das es Tuck mit der Hilfengebung gibt. Zuhause trainert wird er in einem "Mix" aus Klassisch Barocker und der klassischen
Fn Reitlehre da suche ich mir so das raus, was mir für uns am besten erscheint. Der Tölt ist deshalb dennoch weder schlechter geworden noch verschwunden. Er geht taktklaren Tölt und lässt sich auch mitten in der Dressurarbeit locker mal nen Runde Tölten und läuft anschließend wieder seine Trabtraversalen in versammlung.
Was ich damit sagen will ist, ich denke ein wenig erfahrung sollte vorhanden sein damit man die Gänge unterscheiden kann, aber ansonsten ist ein guter Beritt von einem Englisch reiter für einen Isländer genauso gut oder schlecht wie für ein Warmblut. ;-) Also lass dich nicht verrückt machen, wenn du Tölt und Pass unterscheiden kannst oder das Pferd schon absolut klar getrennte Gänge hat kannst du sehr gut in den drei Grundgangarten also Schritt Trab und Galopp an der Durchlässigkeit des Pferdes arbeiten ohne Gangpferdetrainer/Reiter zu sein. Viel Erfolg!!!
Lg Dori1