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Ich reite selbst regelmäßig Therapiepferde, vorangig im Gelände als Ausgleich. Ich trabe und galoppiere viel, aber immer (!) gemäßigt. Ein flotter Galopp ist gerne mit dabei, aber kein unkontrolliertes "fetzen" und einfach rennen lassen.
Ein Therapiepferd ist in erster Linie Therapiepferd, in meinem Fall (wahrscheinlich auch in deinem) ausschließlich für geistig und körperlich behinderte Kinder, und ich möchte nicht verantworten, dass da irgendetwas passiert, nur weil ich dem Pferd "erlaubt" habe im Gelände unkontrollierbar zu sein. Gerade ein Therapiepferd MUSS in jeder Situation regulierbar sein und das wird sicherlich nicht durch planloses Herumgaloppieren ohne Kontrolle und schon dreimal nicht im Gelände. Ein Pferd kann sich nicht schnell mal umstellen zwischen Therapie und Nicht-Therapie, da muss man als Reiter einfach konsequent sein. Und einen Unfall aufgrund deiner Reiterei (vielleicht mit einem behinderten Kind oben drauf) möchte sicherlich keiner verantworten...
Dementsprechend meine Antwort: "Ja, man kann da etwas kaputt reiten! Also lass das sinnlose Herumgerenne im Gelände bleiben und reite ordentlich und kontrolliert"
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