Generell ist die
AKU (die bei Dir nicht erfolgt ist - hast Du Dich denn vom
TA über die existierenden scheinbar vorhandenen Rö Bilder informiert, oder hast du auch da dem
RL "einfach geglaubt"?) die Grundlage des Kaufes, sprich, es wird der zum Verkauf / Kauf bestehende Gesundheitszustand aufgenommen.
Das der
RL mehr Pferde hat die sich unter dem Reiter ähnlich präsentieren macht es zwar wahrscheinlich, das dieses Problem schon bestanden hat - aber sieben Monate sind eine lange Zeit. Existiert vom Kaufzeitpunkt keine
AKU, und (so vermute ich) keine Bilder vom Rücken des Pferdes (selbst wenn man "nur" eine kleine
AKU gemacht hätte, würde man gezielt gucken, wo Auffälligkeiten sind, und was man machen müßte um diese weitergehend abzuklären.
Es wird aber, wenn diese Sache vor Gericht gehen würde, mit Sicherheit das Argument kommen, das das Pferd auch nach sieben Monaten bei vorher eng stehenden, aber nicht reaktiven Dornfortsätzen durchaus mittlerweile solche entwickelt haben kann. Sprich, er kann auch das Argument bringen, ER ist Profi und kann das Pferd vernünftig reiten, DU kannst das nicht, und das Problem ist erst bei Dir entstanden.
Das Problem ist nun, das man immer nur den aktuellen Zustand feststellen. Sprich, wenn Du das Pferd jetzt röntgen läßt und sich herausstellt, das Veränderungen da sind, dann sind sie jetzt da - ob sie sich in drei Monaten entwickelt haben oder vielleicht schon vor dem Kauf bestanden haben, darauf wird sich sicher kein
TA festnageln lassen. (dazu kommt, so ein Prozeß läuft in der Regel vielleicht drei Jahre, vielleicht auch viel länger....