Hallo an Alle!
Mein Pferd hat ein gesundheitliches Problem und hoffe, dass mir irgendjemand Rat oder Tipps geben kann, der vielleicht mit einer ähnlichen Geschichte zu tun hat:
Also, ich war mit meiner Stute in einer guten Pferdeklinik. Dort wurden röntgenologisch Knochenauflagerungen außen am Sprunggelenk festgestellt. Es handelt sich um mehrere kleine Knochenstückchen, die fest auf dem Gelenk sitzen. Wohlgemerkt: Es ist KEIN
Spat und es sind keine Chips!
Diese Knochenauflagerungen (man könnte auch Überbeine dazu sagen) kommen vermutlich durch ein stumpfes Trauma (Schlagverletzung oder Ähnliches). Das Sprunggelenk ist auch deutlich geschwollen, allerdings druckunempfindlich und auch nicht warm. Die Schwellung kommt vermutlich daher, dass diese aufgelagerten Knochenstückchen das Gewebe drum herum reizen.
Ab und zu zeigt meine Stute eine leichte Taktunreinheit, als Lahmheit kann man es (bis jetzt) noch nicht bezeichnen. Eine Beugeprobe war ebenfalls unauffällig.
Der Tierarzt in der Pferdeklinik meinte jedenfalls, dass man dabei „nichts machen“ kann. Man könnte zwar operieren, dies sei aber ein großes Risiko, da man „am Knochen herumschleifen“ müsse, die Gefahr besteht, dass sich durch diese Reizung erneut Knochen auflagert und man außerdem auch durch den ganzen Bänderapparat schneiden müsse. Dies sei erst angezeigt, wenn das Pferd wirklich nicht mehr belastbar ist. Der Tierarzt meinte noch, ich solle das Gelenk immer schön kühlen und vielleicht mit „scharfer Salbe“ behandeln.
Mit dieser Diagnose fuhr ich also wieder nach Hause und zermürbe mir seitdem den Kopf. Ich habe auch schon viel im Internet geschaut, bei den meisten Beiträgen dazu handelt es sich jedoch um
Spat.
Hat jemand vielleicht ein Pferd mit ähnlicher Krankheitsgeschichte?
Wie bewegt ihr ein Pferd mit solch einer Knochenauflagerung?
Gibt es vielleicht doch Behandlungsmethoden (z. B. homöopathisch)?
Ist eine Behandlung ähnlich der von
Spat vielleicht sinnvoll?
Wäre für jeden kleinen Hinweis dankbar!