Hallo
mein Pferd hat sich vor einiger Zeit durch einen Huftritt eines anderen Pferdes eine Prellung an der Brust/Schulter zugezogen und lahmt seither zeitweise im Trab.
Nachdem wir nun einige Zeit probiert haben mit pflanzlichen Mitteln (Traumeel, Plantadolor) eine Verbesserung zu erreichen, haben wir nun in Absprache mit dem Tierarzt doch den Entzündungshemmer Equipalazone eingesetzt, da vermutlich eine Knochenhautreizung oder Entzündung dazugekommen ist.
Der
TA hat die Dosierung relativ hoch gewählt.
3 Tage lang 2 Tütchen morgens und abends, danach 4 Tage morgens 2 Tütchen und Abends eines.
Mein Pferd ist ein Schweres Warmblut und wiegt schätzungsweise gut 600 kg.
Heute ist erst der zweite Tag an dem sie das Pulver bekommt sie hat also bereits 6 Tütchen erhalten.
Was mich nun extrem stutzig macht. Meine Süße hat mir heute beim putzen das erste Mal jemals recht deutlich mit hochgezogenem Hinterbein und angelegten Ohren gedroht als ich sie an der rechten Flanke mit der Bürste abgebürstet habe.
Da ich sehr erstaunt war und zuerst an einen Zufall dachte, habe ich sie dann dort und im Bereich Übergang Bauch mehrmals berührt und jedesmal kam dieselbe Reaktion.
Dazu muss ich sagen, dass meine Stute dies wirklich noch nie gemacht hat und ansonsten das putzen und bürsten überall am Körper sehr genießt.
Deshalb habe ich nun Sorge, dass dies am Equi liegen könnte.
Man sagt ja, es geht als Nebenwirkung auf Niere und Verdauungstrakt.
Kann da so schnell schon eine Reaktion erfolgen?
Hat da jemand Erfahrungen, die in eine ähnliche Richtung gehen?
Ansonsten frisst sie ganz normal mit Appetit, wollte aber gestern und heute gar nicht gerne zum putzen mitkommen, was sonst auch kein Problem ist.
Wir machen schon seit einiger Zeit nur leichte Schrittarbeit mit ihr, ein bißchen Bodenarbeit und Spaziergänge und das sollen wir auch laut
TA weiter machen.
Bevor ich nun den
TA anrufe und ev. Panik verbreite, wollte ich doch noch eure Erfahrungen und Meinungen dazu hören...
LG
Sabine