Hinzu kommt, daß das gezeigte nicht wirklich besser geritten ist.
Nur weil das Pferd in der Senkrechten bleibt.
Wenn man sich die Traversalen ansieht, dann fällt auf, daß sich das Pferd teilweise deutlich verwirft. Wie übrigens in den Wendungen auch.
Durch die ruckartige Übertragung lassen sich die Bewegungen im Trab nur bedingt beurteilen. Es erweckt aber den Anschein, daß es hier zu Taktfehlern kommt.
Die Galoppade ist nicht durchgesprungen.
DAS ist ein Schaukelpferd, was keine aufwärts- Galoppade zeigt.
Die Wechsel werden durch eine Reiterin gezeigt, die in den Wechseln aufsteht.
Hier von einer "deutlichen Hilfengebung" zu sprechen ist gelinde gesagt, eine Untertreibung.
Die gesamte Vorstellung ist insgesamt nicht besser.
Wenn man sich jedoch nur auf die Kopfhaltung konzentriert, dann sieht es gefälliger aus.
Aber auch nur, wenn man sich auf den Kopf des Pferdes konzentriert.
Und zusätzlich noch die Neigung, sich zu Verwerfen außen vor läßt.
Ansonsten kann ich
DeDodo nur zustimmen.
Hengstschau ist nicht gleich Hengstschau.
Dieses letzte Beispiel fand währen der hellen Tagesstunden stadt, wie man deutlich bei Beginn und Ende der Aufzeichnung erkennen kann.
Das gleiche Pferd unter der gleichen Reiterin am Abend vorgestellt, im Dunkeln abgeritten, kann da schon völlig anders reagieren.
Oder, man erinnere sich an das auch hier eingestellte Video von
AvG.
Das von ihr gerittene Pferd ist als außerordentlich ruhig bekannt.
Bei der Vorstellung wurde fotografiert.
Den ersten Blitz hat ihr Pferd noch weg gesteckt.
Der zweite, nur wenige Sekunden später, hat das Pferd die Ausgeglichenheit verlieren lassen. Und die Reiterin.