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Dagegen spricht, dass Gene nunmal sehr streuen. Und wenn du dir im Kopf noch so viel Gedanken machst und sorgfältig die Elterntiere auswählst - beim Züchten zwischen zwei Rassen streuen die Gene so gewaltig, dass eigentlich nur mehrere Generationen Zucht mit verschiedensten Elterntieren am Ende ein Produkt erzeugen, mit dem du vielleicht zufrieden bist.
Ein extremes Beispiel sind z. B. die Aegidienberger. Gut, da ist ein Nordpferd mit einem Südpferd gekreuzt worden, was noch mehr Zuchtunsicherheit bringt, aber bis heute ist da keine Zuchtsicherheit erreicht worden, d. h. ein einheitliches Erscheinungsbild, was der ursprünglichen Zuchtidee entspricht. Und da wird nun schon seit über 30 Jahren gezüchtet.
Selbst INNERHALB einer Rasse - oder gar der gleichen Zuchtlinie - gelingt es schon nicht sicher, ein Ergebnis zu erzielen, was man im Kopf hat. Will man z. B. den Hals seiner Stute verbessern, heißt es nicht, dass man ein Pferd mit den sonstigen positiven Eigenschaften der Stute, die man erhalten will PLUS dem guten Hals des Vaters erhält.
Wenn du eine Menge Kohle hast, würde ich an deiner Stelle lieber versuchen, den Urtyp des Foxtrotters mit entsprechenden Exemplaren "rückzuzüchten", das würde die höchste Sicherheit versprechen und wohl am schnellsten gehen.
Oder du machst einfach und nimmst, was da rausfällt. Egal, wie es gelingt.
Aber wenn man ein stabileres Gangpferd möchte, dann suchst man sich eigentlich eine entsprechend stabile Rasse aus - es gibt ja nun massig Gangpferderassen, da wird es sicherlich eine geben, die deinen Ansprüchen genügt.
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