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Interessanter Thread! Ich habe auch ein 'Bauernpony', wilder Mix, verbaut (überbaut, steile Schulter, kurze Fesselung, etc.), kam vorhandene Gänge.
Und ich fahre gerne und viel aufs Turnier. Mir ist es wichtig, was die Richter sagen und ich bin enttäuscht, wenn es was 'schlechtes' ist.
Aber: Wenn man die Dressur (wir sind auf A-Niveau) vernünftig, fehlerfrei durch reitet, dann wird man auch platziert und bekommt ein faires Protokoll.
Jedoch, und das muss dir klar sein, kommt es immer sehr darauf an, mit wem du zusammen in eine Prüfung reitest. Wenn du mit einem z.B. 1,70m lackschwarzen Rappen mit Lampenaustretergängen zusammen reitest, wirst du strenger bewertet, als wenn du mit einem ähnlichen 'Bauernpony' reitest. Das ist meine Erfahrung, mir ist dieses Phänomen seit Jahren bekannt. Das ist einfach so.
Aber die neuen Prüfungen kommen uns jetzt sehr zugute, denn nun wird noch mehr auf genaues Reiten und Durchlässigkeit geachtet. Da kann man denn mit einem 'Bauernpony' punkten.
Ich sehe es daher positiv, dass ich so ein Pferd reiten darf. Denn so lernt man wirklich, ein Pferd optimal zu fördern und das Beste schonend aus dem Pferd heraus zu holen.
Mir wurden auch viele andere Pferde schon angeboten, Pferde mit denen ich vllt erfolgreicher auf Turnieren wäre, aber diese Pferde sind nunmal nicht meine Prinzessin. Die Platzierungen mit meiner Prinzessin bedeutet mir viel viel mehr, als sie es mit irgendeinem anderen Pferd bedeuten würden.
Solange du wirklich punktgenau, ordentlich, vernünftig ein durchlässiges Pferd in der Prüfung vorstellst, KANN niemand was sagen.
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