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07.02.2012, 19:17
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Nebenwirkung bei Resequin? Beitrag #19
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Holsteiner
Registriert seit: 14.07.2007
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Stimmt, das ist noch kein Beweis... allerdings werden von jeder Charge in der herstellenden Firma Rückstellproben eingelagert, damit wenn so etwas passiert, dies nachzuvollziehen ist. Kannst Du Deinen TA ggf. mal fragen, ob er diese Impffolge gemeldet hat?
Ggf. kann man sich auch an die BfArM wenden, da kann sicher eine solche Kontrolle veranlaßt werden. Wenn es bei Dir jetzt zwei bekannte Fälle gibt, und tatsächlich das Serum verunreinigt war, dann wird das durch die Rückstellprobe in der Herstellerfirma nachzuvollziehen sein. Und wäre das tatsächlich der Fall, dann wäre es auch wichtig, das hier durch den TA eine Meldung erfolgt, weil ggf. dann noch andere Pferde vor diesem Schicksal geschützt werden könnten.
Andererseits ist dann die Frage, hat Dein TA mit seinen Impfdosen den zweiten Fall gehabt?! Auch die Fläschchen die zusammen in einer Packung sind, entstammen ja aus derselben Charge.
Um Dein Pferd tut es mir sehr leid....
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10.02.2012, 15:25
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Nebenwirkung bei Resequin? Beitrag #20
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Reitpferd
Registriert seit: 10.07.2008
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Als meine Stute damals vor Jahren die erste Reaktion zeigte (Impfbeule, faustgroß) und 39° Fieber hatte, holte ich natürlich auch gleich den TA.
Er erklärte mir damals schon, er wüsste von einer "schlechten" Charge.
Er hätte jetzt in kurzer Zeit mehrere Impfreaktionen dieser Art beobachtet.
Beim der nächsten Impfung hatte meine Stute wieder eine Beule, größer diesmal und wieder Fieber. Noch die gleiche Charge   , ein halbes Jahr später..... 
Und das nächste Mal wieder.....immer noch die gleiche Charge????
Nöö Leute, hört mir mit euren Chargen- Verdächtigungen auf  , das ist nicht böse gemeint.
Ich denke, meine Stute vertrug nach dieser jahrelangen Impferei diese Impfungen nicht mehr und reagierte.
@ Annbei
tut mir leid um dein Pferd, wenn ich sowas höre, schwillt mir wieder der
"Kamm".
Meine Stute wird nun seit fast 5 Jahren nicht mehr geimpft und wir bekamen in dieser Zeit ihre Husten-, Fieber-, Lungen- Rückenprobleme weg.
Als wir noch impften, hatte sie das ständig.
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10.02.2012, 17:38
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Nebenwirkung bei Resequin? Beitrag #21
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Holsteiner
Registriert seit: 14.07.2007
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Rashida, mit einer solchen tatsächlich "schlechten Charge" dürfte der TA aber auhc nicht weiterimpfen, gerade WEIL es zu solchen Reaktionen führen kann, die auch mal tödlich enden können, je nach Immunstatus des Patienten. Würde er das nicht tun, wäre das schlicht fahrlässig, wenn er schon heftige Reaktionen gehabt hat. Resequin enthält in einer Impfdosis einfach drei attenuierte Virenstämme und Adjuvantien, die ja gewollt eine Immunreaktion "verstärken". Natürlich sind bei einem solchen Impfstoff häufigere Reaktionen "vorprogrammiert", daher kenne ich eben wirklich viele TÄ, die nur noch getrennt Impfen, und so schon einige Patienten haben, die mit der Impfung dadurch weit besser zurechtkommen.
Nicht jeder Dicke Hals ist automatisch eine verunreinigte Charge.
Und nicht alle gesundheitlichen Probleme lassen sich dadurch lösen, das man nicht impft, selbst wenn ich durchaus der Meinung bin, das man nicht "um jeden Preis impfen" sollte. Was ein Rückenproblem mit einer Imfung zu tun hat, leuchtet mir nicht ein, kannst Du mir (nicht böse, rein aus Interesse) erläutern, wo Du da den Zusammenhang siehst?
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11.02.2012, 14:00
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Nebenwirkung bei Resequin? Beitrag #22
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Reitpferd
Registriert seit: 10.07.2008
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Rückenverspannungen und dadurch verbundene Schmerzen liegen oft im Bereich des Herpes, der sich wie wir wissen auch auf das ZNS legen kann (bei uns war es der Ischiasnerv).
Nicht gleich die schlimme Variante mit Todesfolge.
Also, wenn ein latenter Träger, und das sind von Experten geschätzt fast 90% unseres Pferdebestandes, geimpft wird, könnten die latenten Viren aufbrechen und die eigentliche Krankheit, gegen die man impft, bricht aus.
So offentsichtlich geschehen bei meiner Stute.
Ein Kombi-Impfstoff, der aus dem Grund angepriesen wird, weil man eben den Trägerstoffe für Impfungen nur einmal und nicht zweimal benutzen "muß" (ist der so gefährlich  , ja er könnte es werden), also solche Kombi-Impfungen, sollten latente Träger nicht so belasten dürfen.
Und nachdem ich von einer ziemlichen Anzahl von solchen negativen Reaktionen durch Kombi-Impfungen weis (nicht nur von Kombi´s) wäre es langsam an der Zeit, verträglichere Stoffe auf den Markt zu bringen  .
Solange das nicht der Fall ist, unsere Pferde mit altem "Mist" geimpft werden, mit "schlechten" Chargen, etc. etc. ....solange werde ich es mir verkneifen, meine Stute nochmals solchen Gefahren auszusetzen.
Im Prinzip kann ich nur sagen, das nicht impfen wollen und auch den passenden STall, der das akzeptiert gefunden zu haben, das hat meiner Stute ihre Gesundheit zurück gegeben.
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11.02.2012, 16:24
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Nebenwirkung bei Resequin? Beitrag #23
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Holsteiner
Registriert seit: 14.07.2007
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Grundsätzlich sind viele Pferde latente Träger des Virus. Das er allerdings durch die Impfung ausbricht ist möglich, allerdings impfe ich meinen latent infizierten Wallach genau deswegen, weil er (was ich generell auch logisch finde) sich durch die Impfung mit dem Virus auseinandersetzt, und somit ggf. auch mit dem eigenen latent vorhandenen Virus "besser klarkommt".
Will nur sagen, es gibt immer viele Sichtweisen. Und weil solche Probleme bei Resequin überdurchschnittlich häufig vorkommen (glaub auf den Grund hatte ich mich schon bezogen) impfen viele Tierärzte damit nicht mehr, sondern trennen die Impfungen.
Es ist immer eine Risikoabwägung - ob einem das Risiko zur Impfung zu groß ist weil das Immunsystem damit beeinflusst wird, oder man dieses durch die Konfrontation mit Impfstoffen stärkt, muß denke ich jeder für sich selber entscheiden.
Wie wurde das mit dem Ischiasnerv denn festgestellt?! Stelle ich mir schwierig vor, die Diagnostik?
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11.02.2012, 18:45
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Nebenwirkung bei Resequin? Beitrag #24
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Reitpferd
Registriert seit: 10.07.2008
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Meridian
durch meine THP http://www.borna-borreliose-herpes.d...rpestiter.html
Zitat:
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Dazu Doc von Reiterrevue: Den Herpestypischen Druckpunkt gibt es. In der IVAS-Ausbildung (die auch Doc hat) erfährt man darüber und über die Behandlungsmöglichkeiten. Der Punkt reagiert allerdings am ehesten bei der 'Ischias-Form' des Herpes, die bei chronischen Fällen eher auftritt und da vor allem dann, wenn es gerade wieder mal einen (u.U. nur unmerkbar leichten) Schub gibt. Manchmal entzünden sich Nerven in der Kruppe auch weitläufiger und auch rechts und es gibt dann ein förmliches Netz von sensiblen Punkten.
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Für dein Pferd hoffe ich, das es niemals ein Probleme bekommen wird durch die Impfungen. Es gibt auf dieser o.g. HP auch eine These darüber, dass unsere Pferde zu oft geimpft werden. Bis das Fass überläuft. Wenn der latente Virus ausbricht nach der Impfung, das Pferd aber bis zur nächsten Impfung es irgendwann nicht mehr schafft ihn zu bekämpfen, d.h. er kämpft noch damit (meist unbemerkt) und du impfst dann munter weiter, weil es bis dato noch nie ein Problem war.......
ich denke den Rest kannst du dir zusammenreimen, was dann passiert.
Wobei bestimmte Probleme erst gar nicht auf Impfungen zurückgeführt werden.
Wer denkt bei Rückenproblemen schon an eine "mißglückte" Impfung, da schreit doch jeder gleich nach einem neuen Sattel.
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