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26.03.2012, 13:18
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Neuer Stall- ist das die Lösung? Beitrag #1
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Fohlen
Registriert seit: 14.06.2010
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Hallo,
ich habe ein großes Problem und hoffe ihr könnt mir Tipps geben.
Ich bin 18 Jahre alt, besitze seit 2 Jahren meinen größten Traum, eine 12 Jährige Traberstute. Sie ist mein Ein und Alles, ich liebe Pferde seid ich denken kann, war auch Jahrelang beim Reitunterricht, später dann Pflegepferde etc. Nun habe ich ja meine eigene Maus, sie ist ein Traum. Auch wenn es mit ihr oft sehr hart war mit umschulen auf Reitpferd, liebe ich sie mehr als alles andere. Seit ca 3 Monaten aber, schaffe ich es nicht mehr zu ihr zu fahren. Ich habe Depressionen, früher mal Borderline und ja ich weiß auch nicht. Ich komme in dem Stall wo wir beide sind, weder mit den Besitzern noch mit den anderen Reitern klar. Ich werde dort regelrecht gemobbt. Nun war ich über diesen Zeitraum von 3 Monaten nur noch 1 mal die Woche bei ihr. Ich schaffe nicht mehr. Und wenn ich dann hinfahre, mus mich ständig irgendjemand begleiten, weil ich mich alleine gar nicht traue. Nicht wegen meiner Kleinen, sondern wegen den anderen. Nun werde ich natürlich schon dumm angesprochen warum ich nicht öfter da bin, aber auch meine Erklärungsversuche, dass ich grad mit meinem Job und Familie so viel Stress hab und psychisch echt fertig, helfen gar nichts. Da kommen nur dumme Sprüche. Früher in dem anderen Stall, war mein Pferd meine Therapie, ich konnte über alles mit ihr reden und so. Jetzt aber will ich nicht mehr hinfahren, ich kann nie alleine mit meinem Pferd sein, außer wir gehen Spazieren, was aber in der Gegend auch nicht so einfach ist. Komme ich hin, stellt sich die Hofbesi neben mich und erklärt mir, wie ich was zu machen habe. Bin ich in der Halle, heißt es beim nächsten mal, ich hätte meine Äpfel nicht weggemacht oder sonstwas, wobei das keineswegs der Fall ist. Ich fahre mitlerweile nur noch hin, wenn ich weiß, dass kein anderer Reiter da ist, aber dann kommt schon sofort die Stallbesi und redet mich dumm an. Ich habe über einen Stallwechsel nachgedacht, ist aber nicht so leicht einen schönen zu finden, den ich mir auch leisten kann. Ich bin echt verzweifelt, ich weiß, dass meine Maus nun im Frühling viel Training braucht, sie ist dominant, damit habe ich eigentlich kein Pfoblem, nur merkt sie natürlich, dass es mir nich so gut geht und nutzt das total aus. Ich hatte nie ein Problem damit, mich bei ihr durchzusetzten und es war auch immer so, dass sie es ab und an mal wissen wollte, wer das sagen hat und dann wars aber auch wieder gut. Nur im Moment drücke ich mich jeden Tag nicht hinzufahren. Ich will den Leuten nicht begegnen, will einfach meine Ruhe mit meiner Maus, aber das ist einfach nicht möglich. Ich bin total fertig. Habe jetzt nach einer RB gesucht, aber das ist so schwierig, dadurch, dass sie einfach doch nicht so einfach ist beim reiten, brauche ich jmd mit Erfahrung. Hatte schon viele Leute da, hat aber alles nicht gepasst. Ich hab Angst, dass ich mir nen neuen Stall suche und es mir da genauso geht. Aber so bleiben kann es auch nicht. Ich fühle mich dermaßen unwohl dort. Ich habe so ein schlechtes Gewissen meinem Pferd gegenüber, sie bräuchte mich viel mehr, aber ich KANN es einfach nicht. Meine Therapeutin meinte "warum machst du dir so einen Druck, dein Pferd ist bestens versorgt, du musst selbst erst wieder fitt werden, dann schaffst du auch wieder mit Spaß zu ihr zu fahren, alles andere bringt doch weder dir, noch deiner Maus was" .. Nur hat sie damit Recht? Ist es in Ornung, nicht mehr hinzufahren oder nur selten, bis sich mein ganzes Leben wieder sortiert hat? (Mache im Job und Familie echt viel durch grade) Ich bin echt am Ende, mache mir so viele Vorwürfe.. Meine Kleine findet das ganze gar nicht schlimm, sie freut sich des Lebens auf der Koppel mit ihren Freunden, torztdem bräuchte sie dringend Muskelaufbau und Bewegung unterm Reiter .. und ich bräuchte ihre Nähe wieder, wir beide haben eine so tolle Bindung zueinander. Ich bin so Verzweifelt, wisst ihr einen Rat für mich, was ich tun kann?
PS: Schreibe hier vom Profil einer Freundin, konnte mir kein eigenes zulegen (mein pc ist hinüber)
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26.03.2012, 13:23
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Neuer Stall- ist das die Lösung? Beitrag #2
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KEKSE!!!!!!!!!
Registriert seit: 14.10.2005
Ort: Potsdam
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Zitat:
Zitat von Silas001
Ist es in Ornung, nicht mehr hinzufahren oder nur selten, bis sich mein ganzes Leben wieder sortiert hat?
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jo,das ist ok wenn pferd eben gut versorgt ist. warum auch nicht? pferde können ohne menschen leben.......
allerdings würde ICH über nen stallwechsel nachdenken-egal ob du in absehbarer zeit wieder öfter kommen kannst oder so..........díe gemeinschaft ist bescheiden. das wird sich auch nicht ändern,wenn du wieder öfter kommst.
nachfragen ok. wenn du dann eben sagst,stress usw.,hat den rest keinen zu interessieren udn doof drüber zu labern-pferd ist ja versorgt und leidet nicht.
wir haben im stall leute,die kommen vielleicht 1x im monat. da und? ihr bier. meins wärs nicht aber da die rösser komplett versorgt werden.........
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26.03.2012, 13:25
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Neuer Stall- ist das die Lösung? Beitrag #3
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Plüschpony <3
Registriert seit: 15.08.2009
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Hallo Silas,
Du bist wirklich in einer schwierigen Situation.
Ich machs mal ganz kurz: Ja, ich würde den Stallwechsel in Erwägung ziehen. Schau dich in Ruhe nach einem geeigneten Stall um, und so lange bist du eben weiterhin nur 1mal die Woche beim Pferd. Solange deine Stute genug Auslauf hat sehe ich da kein Problem.
Da ich nicht genau weiss, wie deine privaten Probleme aussehen möchte ich auch nicht sagen warte ab, bis das besser wird. Wer weiss wie lange das geht.
Ändere immerhin das was du kannst, nämlich den Stall. Dann kannst du wenigstens wieder mit Freude bei deinem Pferd sein und Kraft tanken.
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26.03.2012, 13:29
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Neuer Stall- ist das die Lösung? Beitrag #4
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Lousiana
Registriert seit: 25.09.2009
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Sicherlich hat deine Therapeutin recht, wenn sie sagt, du solltest dich ohne Pferdedruck erstmal erholen und alles geregelt bekommen.
Auf der anderen Seite ist dein Pferd, so wie ich dich verstanden habe, aber ein Teil deiner Threapie. Mit ihm geht es dir besser, du hast einen ruhigen entspanndende Gegenpol zu deinen sonstigen Problemen.
Klar geht es deinem Pferd auch ohne dich gut, sofern es gut versorgt ist und den lieben langen Tag in der Herde mit viel Bewegung steht.
Die Frage ist aber doch auch, warum hast du ein Pferd? Damit es nur ihm gut geht, oder damit es dir mit dem Tier zusammen gut geht?
Ich glaube, nach deinen Schilderungen, ist das Pferd sehr wichtig für dich und deine Seele.
Ich würde schon einen Stallwechsel in Betracht ziehen und wieder viel mehr Kontakt mit deinem Pferd pflegen, als du das momentan kannst.
Vielleicht findest du einen kleinen Stall mit wenig Einstellern, wo du bei deinem Einstand grob auf deine Problematik hinweisen kannst. So kannst du das Getuschel hintenrum evtl schon im Vorfeld eindämmen.
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Folgende 2 Benutzer finden den Beitrag von Lousi hilfreich:
Back_in_black,
Noone
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26.03.2012, 13:30
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Neuer Stall- ist das die Lösung? Beitrag #5
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Trakki
Registriert seit: 15.02.2007
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Ich würde auch raten den Stall zu wechseln - ich kenn das nur zu gut, wenn man nur noch hingeht, wenn man mit niemand rechnen kann - insbesonder bei gewissen Leuten.
Such dir am besten einen kleinen Privatstall - mehr Koppelplatz fürs Pferd und sprich dort offen an, dass du aus gesundheitlichen Gründen aktuell dein Pferd nicht so bespaßen kannst und nicht so regelmäßig kommen kannst, wie du es gern hättest.
Wenn das von vorn herein klar gestellt ist, besteht zumindest die Chance, dass du nicht gleich so blöd angemacht wirst, wenn du nicht so oft da bist. Wichtig wäre halt, dass das Pferd auf jeden Fall raus kommt.
Ich denke, wenn du mal aus dem jetzigen Stall raus bist, kommt auch generell wieder etwas Lebensmut zurück und dann wirds dir auch allgemein wieder besser gehen.
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von Tocci hilfreich:
jonika
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26.03.2012, 13:31
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Neuer Stall- ist das die Lösung? Beitrag #6
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Futtergeldverdiener
Registriert seit: 14.02.2006
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Es wird Dir in einem andern Stall wahrscheinlich ähnlich ergehen.
Was Deine Therapeutin sagt kann ich aus meiner Lebenserfahrung heraus nicht nachvollziehen, das könnte aber auch daran liegen dass ich kein Therapeut bin, und auch noch nie Zeit oder Geld für einen übrig hatte.
Meiner Erfahhrung nach bringt es absolut gar nichts unangenehme Situationen zu meiden, der einzige Weg im Leben zurecht zu kommen ist sich zu stellen, Zähne zusammenbeissen und durch. Je mehr unliebsame Situationen man so gemeistert hat, umso besser kommt man damit zurecht, und umso lockerer geht man damit um.
kaum etwas ist so schön wie man es erhofft, und kaum etwas ist so schlimm wie man es befürchtet.
Deswegen geh zum Pferd wie DU launig bist, wenn die anderen blöd werden, lass es entweder abperlen, oder fauch so zurück, dass sie sich es zukünftig zweimal überlegen bevor sie dich anmachen.
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Calaea
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