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30.10.2008, 11:49
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Osteopath- ja/nein??? Beitrag #1
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Fohlen
Registriert seit: 20.02.2008
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Hallo an alle,
ich habe seid ca. nem dreiviertel jahr n pferdchen (jetzt knapp 5). hab se selber eingeritten und sie ist auch immer schön v/a geritten worden.
sei ca. 2 wochen "pack" ich sie n bissl mehr an, sie soll n bissl versammelter laufen, rechts herum klappt das einwandfrei, aber links herum gar net, sie geht gleich gegen den zügel, schlägt mit dem kopf, und brummelt (hat sie schon immer gemacht wenn ihr was net gepasst hat!)
Ich weiß jetzt net ob sie da schmerzen hat, oder ob se einfach gerade keinen bock auf arbeiten hat.
hab ihr auch schon die zähe machen lassen, s ist aber net besser geworden.
meine dressurreitlehrerin (s- richterin) meint dass ich mal nen osteopath kommen lassen soll, mein springtrainer (s- reiter) meint aber "so n quatsch"!
klar, schaden kann es nicht, aber vielleicht habt ihr mir ne tipp, was ich noch versuchern kann...
DANKE!
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30.10.2008, 11:53
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Osteopath- ja/nein??? Beitrag #2
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Fohlen
Registriert seit: 30.10.2008
Ort: Melle
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Also ich habe mit meiner Osteophatin nur die besten Erfahrungen gemacht. Ich würde das immer wieder machen. Meine Osteopathin ist der Hammer sie macht das mit ganz viel Gefühl:-))
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30.10.2008, 12:58
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Osteopath- ja/nein??? Beitrag #3
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Gesperrt
Registriert seit: 03.08.2005
Ort: Nirgendwo im irgendwo
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Zitat:
Zitat von nicole1183
Hallo an alle,
ich habe seid ca. nem dreiviertel jahr n pferdchen (jetzt knapp 5). hab se selber eingeritten und sie ist auch immer schön v/a geritten worden.
sei ca. 2 wochen "pack" ich sie n bissl mehr an, sie soll n bissl versammelter laufen, rechts herum klappt das einwandfrei, aber links herum gar net, sie geht gleich gegen den zügel, schlägt mit dem kopf, und brummelt (hat sie schon immer gemacht wenn ihr was net gepasst hat!)
Ich weiß jetzt net ob sie da schmerzen hat, oder ob se einfach gerade keinen bock auf arbeiten hat.
hab ihr auch schon die zähe machen lassen, s ist aber net besser geworden.
meine dressurreitlehrerin (s- richterin) meint dass ich mal nen osteopath kommen lassen soll, mein springtrainer (s- reiter) meint aber "so n quatsch"!
klar, schaden kann es nicht, aber vielleicht habt ihr mir ne tipp, was ich noch versuchern kann...
DANKE!
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sagen wir mal so: schaden tut es sicher nichts. Vielleicht hilft es auch etwas. Aber da dein Pferd - wie die meisten Pferde - wohl einfach schief ist, ist normal bei dem Ausbildungsstand, ist es klar, dass es eine gute und eine schlechte Seite hat. Auch der Ostheopath erspart dir also nicht das richtige Gymnastizieren und Geraderichten.
Meine Stute war auch krumm und schief. Solange man in der Anfangsphase des Reitens nicht viel von ihr verlangte, war das kaum zu merken. Kaum ging das Reiten in Arbeit über, wurde die Schiefe deutlich. Bei meinem Pferd hieß das: sie tritt nicht gerne mit dem linken Hinterbein unter den Schwerpunkt, stützt sich gerne rechts vorne ab (wenn man das zulässt etc...). Durch vieles Reiten von Seitengängen ist das jetzt sehr viel besser geworden, aber noch lange nicht weg.
Ich lasse alle halbe Jahre mal eine Chiropraktikerin (mit Akupunktur) draufgucken. Irgendwas findet die immer. Aber auch nach der Behandlung ist mein Pferd nicht gleich geradegerichtet.
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30.10.2008, 15:19
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Osteopath- ja/nein??? Beitrag #4
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unverblümt
Registriert seit: 02.04.2008
Ort: Höhle 8
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kopfschlagen, "grunzen" usw. wären sehr heftige Reaktionen, wenn es nur an der Geraderichtung mangeln würde.
Prinzipiell vertrete ich auch die Meinung, richtiges Reiten hilft. Übereilte Einrenkmanöver halte ich auch nicht für sinnvoll.
Aber bei einem jungen Pferd bin ich sehr sensibel. Ein guter Reiter kann viel Kaschieren, selbst blockierte Gelenke und schiefe Wirbel lassen sich durch reiterliches Vermögen und ein williges Pferd zunächst vertuschen.
Aber irgendwann holt jeden die Realität ein. Spätestens, wenn es Richtung Versammlung, Seitengänge, engere Wendungen. Dann hast du aber das Problem, dass dein Pferd schon Monatelang falsche Muskeln um die Blockaden gebildet hat. Das bedeutet, du musst nach einer Therapie wieder von Null anfangen. Weiteres Problem sind Folgeschäden. Zum beispiel ein leicht verstelltes KDB kann weitere Blockaden in Lendenwirbelsäule verursacht haben usw.
Vo daher lasse ich gerade die Jungen Pferde einmal checken, bevor es in die Arbeit geht. Auch bei meinen Kunden konnte ich dies bisher immer durchsetzen. Mein Chiro ist allerdings auch immer so ehrlich, dass er auch nichts an dem Pferd macht, wenn kein Befund ist. Andere die finden immer etwas und ziehen zur Not irgendwelche Beine gerade und erzählen, so nun sind die Wirbel wieder an ihrem Platz...
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30.10.2008, 21:30
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Osteopath- ja/nein??? Beitrag #5
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GesundBewegen
Registriert seit: 15.02.2004
Ort: Unterfranken
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Hallo
meine Meinung...
ich würde schon alleine aufgrund des Kopfschlagens einen Osteopathen holen.
Der dann auch wenn er was von seinem Handwerk versteht erst mal deine ganze Ausrüstung durchcheckt.
Gerade das Gebäude eines jungen Pferdes verändert sich ziemlich schnell.
Trotzdem ersetzt ein Osteopath natürlich nicht die korrekte Ausbildung
eines Pferdes.Die meiner Meinung nach sowohl vom Boden als auch unterm Sattel stattfinden sollte.
Du schreibst Dressur- und Springlehrer?
Könnte das Pferd vielleicht auch etwas überfordert sein?
Gruß debi
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30.10.2008, 21:33
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Osteopath- ja/nein??? Beitrag #6
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Jungpferd
Registriert seit: 13.07.2008
Ort: Münsterland
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zitat von nicole 1183:"eingeritten und sie ist auch immer schön v/a geritten worden.
sei ca. 2 wochen "pack" ich sie n bissl mehr an, sie soll n bissl versammelter laufen"
hallo: es ist vor allem wichtig, das man die ausbildung des pferdes richtig aufeinander aufbaut! das heisst (und vielleicht meintest du das ja auch so...)
das man nicht erst ein junges pferd v.a. reitet und dann einen break macht, das v.a. vergisst und auf einmal versammelt!
aus dem v.a. heraus soll das pferd lernen seine hinterhand zu aktivieren und den rücken über das absenken der hinterhand auzuwölben...das heisst es geht nahtlos ineinander über!
versammlung immer von hinten nach vorne und nach oben heraus....
falls du eher versuchst das pferd von vorne nach hinten zu versammeln, mit der hand zu viel zu halten.... dann könnte das natürlich auch eine ursache sein das das pferd sich "wehrt", widersetlich zeigt.
ansonsten ist dein fall aber auf jeden fall das richtige für einen osteopathen. ob osteopath oder chiropraktiker - wichtig ist die fachliche kompetenz und das gründliche unetrsuchen...
übrigens findet man in den seltensten fällen ein pferd, das frei von blockaden oder asymmetrien ist! es muss nicht immer was schwerwiegend ist.
eine osteopathische behandlung bzw kontrolluntersuchen ist bei jedem pferd mindestens einmal jährich zu empfehlen.
schöne grüße
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