Wenn mir das im Parcours (als Helferin) passiert wäre, hätte ich aber ganz böse eins aufs Dach bekommen, da wären aber einige Ausgerastet (Richter, Veranstalter, Parcourschef + Rest vom Team).
Logischerweise hätte man der Reiterin keine Fehlerpunkte berechnen dürfen und ihr ein passendes Zeitmaß "gutschreiben" müssen.
Wenn das schon nicht drin gewesen sein sollte (Software der
FN?, Reglement?), dann muss ihr in JEDEM FALL das Startgeld zurückerstattet werden!
Ich habe neulich was ähnliches Erlebt, allerdings nur im E-Springen.
Ich war im Stechen, mein Pferd lief aber zur gleichen Zeit im
Reiterwettbewerb.
Wir hatten rechtzeitig genannt und die Veranstalter sowohl als die
ZE da war, als auch beim erklären der Startbereitschaft ausdrücklich auf die Gleichzeitigkeit hingewiesen. Man sagte mir, das wisse man und würde es passend schieben.
Als dann klar war, dass der Start im Stechen zeitlich nicht hinhauen würde, habe ich mit allen betroffenen Richtern gesprochen, doch es war nicht möglich mich starten zu lassen.
Als ich dann mit dem Pferd am Springplatz war, begann man grade, den ersten Sprung des Stechens abzubauen.
Schönen Dank auch! Letztplatzierte...
Da wir mit den Meldestellen-Leuten des Turniers über ein paar Ecken verwandt sind, habe ich dann einen schönen Gutschein, dessen Wert über dem des Startgeldes lag bekommen und gut war die Sache.
Im Normalfall hätte ich aber Startgeld zurückgefordert usw.
LG Schuli