Zitat:
Zitat von *Westernpony*
Ich habe mit ihnen auch schon oft genüg darüber diskutiert jedoch sind diese Diskussionen sinnlos, da sie einfach alles!!!! darf. Wenn ich mich nicht um mein Pferd gekümmert hätte, hätten sie es wahrscheinlich ne Woche später verkauft, aber bei ihr ist es ja egal da ich mich ja um alles kümmere. Auch wird es von meinen Eltern als selbstverständlich gesehen, dass ich mich darum kümmere und alles organisiere (Tierarzt,...).
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Das Verhalten deiner Familie finde ich wirklich unmöglich...

Ich hatte mich vor Jahren auch extrem mit meiner Schwester bzgl. unseres Pferdes in der Wolle, ich kenne also solch ein Drama.
Mir fällt spontan eine weniger schöne Idee ein - Damit wird man wohl die Stimmung noch verschlimmern, aber so wäre man zumindest das Pferdeproblem los...
Druck einen simplen Kaufvertrag aus (findet man überall im Net) und warte ab, bis deine Schwester mal 2,3 Tage weg ist.
Dann würde ich wirklich mit der Faust auf den Tisch hauen und deinen Eltern zu 100% klarmachen, dass Du in Zukunft nicht mehr der Stallknecht sein wirst.
Die einzige Möglichkeit ist, dass Dir deine Eltern das Pferd für einen Euro verkaufen. Da "eh alles beim Alten bleiben würde", macht es schließlich keinen Unterschied, wem das Pferd auf dem Papier gehört - Du möchtest aber symbolisch für deine Arbeit belohnt werden.
Wenn der Kaufvertrag unterschrieben ist (achte darauf, dass auch wirklich der jenige unterschreibt, dem das Pferd gehört!), nimmst Du den E-Pass und lässt einen neuen auf Namen deinen ausstellen - Alles hinter dem Rücken der Eltern/Schwester.
Wenn der Sturm dann vorbei ist, nimmst Du Dir nochmal deine Schwester bei Seite und sagst ihr, dass sie sich zumindest halbwegs um das Pferd kümmern muss.
Fruchtet auch das nicht, wird verkauft und dein Pferd in den Stall zum Nachbarn gebracht.
Es ist immer schlimm, wenn solche Vorfälle innerhalb der Familie passieren, aber irgendwann muss man einfach seinen Mut zusammennehmen und handeln.