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Hallo!
Also das wichtigste ist, dass du gar nicht erst daran denken darfst, bevor du losreitest.
Wenn du schon mit dem Gedanken daran gehst, dass dein Pferd eh nicht vom Hof weggeht, wenn du drauf sitzt, hast du fast schon verloren...
Putze, trense, und sattle als wenn nix wär, als wenn du mit jemand anders ausreitest, also von deinem Kopf her meine ich....Gar nicht an das "Danach" denken!
Dann weiß ich ja nun nicht, ob du mit Gerte reitest?! Falls nein, Gerte einsetzen und bei jedem kleinen Schritt in die richtige Richtung loben (GANZ WICHTIG)!
Falls du sonst auch immer mit Gerte ausreiten willst, wovon ich mal ausgehe, wird sie ja anscheindend nichts nützen...
Also gehe mit deinem gesattelten Pferd erst mal zu Fuß vom Stall weg (evtl. mit Halfter und Führkette und Trense), macht er Anstalten, bringe ein paar Übungen ein, wie Rückwärtsrichten, Seitwärtsgehen oder Volten...Das fördert das Dominanztraining und die Konzentration des Pferdes. Es ist abgelenkt und du machst klar, dass du der Chef bist!
Bei jedem noch so kleinstem Fortschritt immer loben!
Dann steigst du irgendwo auf, wo er/sie den Stall nicht mehr sehen kann, pass aber auf, dass er/sie dann nicht losrennen will Richtung Stall.
Dann konsequent bleiben und dann wieder Übungen einbauen, um das Pferd abzulenken, diesmal nur von oben aus.
Jeder Schritt wird gelobt, will es Richtung Stall rennen/gehen, mache wieder eine Volte, und wieder....sobald es richtig geht, sofort loben.
Wenn er gar nicht geht und stur stehen bleibt, steige wieder ab und gehe wieder ein Stück mit der Führkette und mache wieder Übungen...
Nötigenfalls immer die Gerte als Nachdruck einsetzen...
Das wird nicht leicht, einen Kleber zu einem Nicht-Kleber zu machen, aber es geht!
Ansonsten frage doch mal eine Freundin, ob sie mit dem Rad nebenher fährt fürs Erste...Dann bleibt sie irgendwann stehen oder fährt voraus...
Viel Erfolg
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