Hallo.
Mein Pferd hat seit neustem vor Dingen Angst, vor denen er eigtl. seit dem ich ihn habe (2 Jahre) nie Angst hatte.
Zum Platz reite ich ungefähr 15 Minuten, die Strecke dahin ist aber der Horror, es gibt nichts wovor mein Pferd keine Angst hat.
Angefangen mit parkenden Autos, parkenden Anhängern, Kühen, Fahrrädern usw.
Es nervt einfach nur noch, weil ich ständig Umwege reiten muss, damit wir heil am Ziel ankommen.
Problem ist, dass die Felder an den Feldwegen alle entweder mit normalem Draht unter Strom gesetzt oder mit Stacheldraht eingezäumt sind.
Pferd hat in diesen Angstsituationen so viel Panik, dass er nicht mehr bei sich ist und mir vermutlich in den Stacheldraht laufen könnte.
Durchsetzen ist deshalb nicht, also umkehren und anderen Weg suchen.
Es ist einfach zu gefährlich für uns beide!
Ich kann den gar nicht Ernst nehmen, weil ich weiß, dass er nur Show ist, er sich aber voll reinsteigert!
Er stand zB 3 Wochen lang direkt neben den Kühen auf der Wiese, gestern konnte er nicht an denen vorbei gehen.
Neben den Kamelen stand er den ganzen Winter, gestern hatte er Angst vor denen und die waren noch 30 Meter entfernt.
Tja, bin da echt was ratlos, weiß auch gar nicht, warum er sich so anstellt, schließlich kennt er alles. Er macht das auch auf dem Rückweg zur Wiese. Eigtl geht er ja nen Tacken schneller, weil er weiß, dass er nach der Arbeit an der Wiese noch fressen bekommt und weil er einfach wieder nach Hause will...
Hat vllt jemand ne Idee?