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29.07.2009, 14:28
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Pflanzen auf der Weide und im Heu bestimmen. Welche Pflanze ist das? Beitrag #49
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Stallapotheke
Registriert seit: 30.05.2007
Ort: Oldenburg
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Öhm.... 7.Klasse Bio........
Staubblätter sind die kleinen gelben Dinger in der Blüte die so komisch gelb abfärben 
Quasi der männliche Teil der Blüte, das Zeug wo die Pollen rauskommen... Ich bin so sauschlecht im erklären... Am besten suchst du dir mal ein nettes Biobuch oder du schlägst es eben bei einem netten I-net Lexikon mit W nach
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29.07.2009, 14:41
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Pflanzen auf der Weide und im Heu bestimmen. Welche Pflanze ist das? Beitrag #50
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 16.06.2009
Ort: daheim ;-)
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Weis schon was du meinst, wusste nicht mehr, dass das Staubblätter heisst. Bio hat mich nur interssiert wenns um Tiere ging
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29.07.2009, 17:51
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Pflanzen auf der Weide und im Heu bestimmen. Welche Pflanze ist das? Beitrag #51
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Jährling
Registriert seit: 31.10.2005
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Ich bin zwar noch kein richtiger Botaniker, aber ich kann trotzdem bestätigen, dass Hahnenfuß im frischen Zustand für Pferde giftig ist, sie ihn aber normalerweise nicht fressen. Problematisch wird es nur auf sehr kurzen Weiden, wo sie sich mit dem selektieren schwertun. Welche Dosen da letal wären, weiß ich allerdings nicht. Schadet also nicht, Hahnenfuß durch geeignetes Weidemanagment (inkl. angepasster Düngung/Kalkung und Mahd/Nachmahd) in Schach zu halten, die Wiesen, die so schön gelb sind (seis im Frühling vom Löwenzahn oder im Sommer vom Hahnenfuß) zeigen immer an, dass das Managment nicht stimmt. Wenn man ihn mal in Massen drinhat (in Maßen ists eh normal) ists aber eine langwierigere Geschichte, ihn wieder etwas zurückzudrängen. Im Heu ist er zum Glück (im Gegensatz zu JKK oder Herbstzeitlose z. B.) nicht mehr giftig.
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29.07.2009, 18:59
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Pflanzen auf der Weide und im Heu bestimmen. Welche Pflanze ist das? Beitrag #52
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Welsh-Cob
Registriert seit: 10.02.2007
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Zitat:
Zitat von Gingin
Ich bin zwar noch kein richtiger Botaniker, aber ich kann trotzdem bestätigen, dass Hahnenfuß im frischen Zustand für Pferde giftig ist, sie ihn aber normalerweise nicht fressen. Problematisch wird es nur auf sehr kurzen Weiden, wo sie sich mit dem selektieren schwertun. Welche Dosen da letal wären, weiß ich allerdings nicht. Schadet also nicht, Hahnenfuß durch geeignetes Weidemanagment (inkl. angepasster Düngung/Kalkung und Mahd/Nachmahd) in Schach zu halten, die Wiesen, die so schön gelb sind (seis im Frühling vom Löwenzahn oder im Sommer vom Hahnenfuß) zeigen immer an, dass das Managment nicht stimmt. Wenn man ihn mal in Massen drinhat (in Maßen ists eh normal) ists aber eine langwierigere Geschichte, ihn wieder etwas zurückzudrängen. Im Heu ist er zum Glück (im Gegensatz zu JKK oder Herbstzeitlose z. B.) nicht mehr giftig.
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Bei uns wächst er in Maßen. Das Weidemanagement betreiben wir genauso, wie du es beschrieben hast.
Fressen tun unsere ihn nie, weil wir alle 10 Tage auf die nächste Weide umwechseln, danach wird die Weide ausgemäht und dann wachsen wieder ein paar Pflanzen.
Hält sich aber alles noch im Rahmen.
Es gibt hier bei uns einige Weiden, da wird von den Besitzern nichts an Weidemanagement betrieben und die Weiden sehen wirklich übel aus. Da wächst mehr Unkraut wie Gras, teilweise mannshoch. Besonders die Stellen, wo die Pferde hinäppeln. Weil die Äppel werden natürlich auch nicht rausgefahren. Wir machen das jeden Tag.
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29.07.2009, 18:59
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Pflanzen auf der Weide und im Heu bestimmen. Welche Pflanze ist das? Beitrag #53
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Stuten dürfen das.
Registriert seit: 26.07.2009
Ort: F-34000 Montpellier
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Bei uns gibt es auch scharfen und kriechenden Hahnenfuß auf den Weiden. Ein Problem ist das nur im Spätsommer, wenn die Weiden abgefressen sind (wir haben hier nicht sooo viel Platz, leider). Normalerweise fressen die Pferde es nicht, aber wenn sonst nichts mehr da ist, wird nicht mehr so genau selektiert. Eine sehr empfindliche Stute bekam Befindlichkeitsstörungen (war erst Verdacht auf Kolik, weil sie keinen Appetit mehr hatte und allgemein schlecht drauf war. Kolik war es nicht, aber der Tierarzt hat darauf hingewiesen, dass zuviel Hahnenfuß durchaus die Ursache sein kann... Schleimhäute sollen empfindlich darauf reagieren). Die Stute steht in der kritischen Zeit dann mit einem Gittermaulkorb auf der Weide. Dieses Jahr ist auch zum ersten Mal gespritzt worden, leider weiß ich nicht, womit. Muß mich mal erkundigen. Gegen Hahnenfuß hat es wohl geholfen.
Gibt es bei euch Herbstzeitlose? lg chris
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29.07.2009, 19:07
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Pflanzen auf der Weide und im Heu bestimmen. Welche Pflanze ist das? Beitrag #54
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 08.09.2006
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Zitat:
Zitat von Traberbesitzer
Ok, ich versteh hier zwar nur noch Bahnhof  , aber solange ihr wisst von was ihr redet  ...
Ich hab nochmal Fotos vom Hahnenfuss. Wir kommen z. Zt. recht spät in den Stall und es dämmerte schon etwas, aber ich glaub die Blätterform, auf dem zweiten Foto, ist ja trotzdem gut zu erkennen:
[IMG]http://i27.************/6gxyj6.jpg[/IMG]
[IMG]http://i25.************/4qofwg.jpg[/IMG]
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es handelt sich um Scharfen Hahnenfuß, am Blatt eindeutig zu erkennen.
Protoanemonin-Gehalt (bezüglich Nassgewicht) während der Blüte:
(Quelle: Vetpharm.ch, hab mal die häufigsten markiert) R. acris (Scharfer Hahnenfuss): 0.28%
R. arvensis (Acker-Hahnenfuss): 0.54%
R. bulbous (Knolliger Hahnenfuss): 0.26%
R. flammula: 0.54%
R. lingua: 0.23%
R. parvioflorus: 0.37% R. repens (Kriechender Hahnenfuss): 0.05%
R. sardus (Sardinischerer Hahnenfuss): 0.56%
R. sceleratus: 0.38%
Ich persönlich finde Hahnenfuß ja vollkommen unproblematisch
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