Hallo zusammen,
ich bin 21 Jahre alt und suche ein Pflegepferd/eine Reitbeteiligung.
Ich habe mit 4 Jahren die ersten Erfahrungen mit Pferden und Ponys machen können und bin von da an bis zu meinem 12. Lebensjahr regelmäßig geritten (Freizeit). Dann hatte ich einen schlimmen Sturz vom Pferd, durch den ich große Angst hatte, wieder aufs Pferd zu steigen.
Diese Angst verschwand 2 Jahre später, nachdem ich meine letzte Reitbeteiligung, eine Tinker - Stute, kennenlernte. Ich war 2 Jahre lang ihre Reitbeteiligung, habe sie geritten, longiert, viel geputzt, bin spazieren gegangen, habe mit ihr gekuschelt und gerne im Stall mit geholfen (Fegen, Misten, Abäppeln, Füttern...).
Jetzt, nach 5 Jahren Reitpause, suche ich wieder ein Pferd, um das ich mich liebevoll kümmern kann. Bin also eine Wiedereinsteigerin. Ich muss das Pferd nicht zwingend reiten können, ich putze am Liebsten, gehe sehr gerne spazieren mit dem Pferd, longiere es oder "betüddel" es einfach so ein bisschen. Es dürfen sich auch gerne Leute melden, die für ihre „Pferdeopis“ - und „Omis“ jemanden suchen, ich freue mich über alle Meldungen.
Was vielleicht auch nicht ganz unwichtig ist:
Ich habe bislang beides kennengelernt, Boxenhaltung und Offenstallhaltung. Meine letzte Reitbeteiligung stand auch in einem 24/h - 7Tage/Woche Offenstall. Ich scheue also auch die Arbeit in einem Offenstall nicht, bin wetterfest und habe Spaß an der Arbeit am, mit und um das Pferd herum.
Ich hätte - wenn möglich - natürlich gerne die Möglichkeit, wieder Reitunterricht zu nehmen. Das kann "das eigentliche Reiten" sein, ansonsten freue ich mich aber auch über Unterrichtsstunden der anderen Art, also z.b. Verladetraining, Anti - Schreck – Training, Massagetechniken usw. oder einfach alles mal im Wechsel. Ich möchte soviel wie möglich rund um das Pferd „mitnehmen“ können.
Ich bin bei allem, was ich am und mit dem Pferd mache, sehr geduldig und versuche immer so gut es geht, das Pferd in seinem individuellen Wesen und seiner Art zu verstehen, um gut mit ihm zurechtzukommen. So beobachte ich es z.B. gerne innerhalb der Herde, um mehr über es zu erfahren.
Bei meiner letzten Reitbeteiligung habe ich Einblicke in die Arbeit von Linda
Tellington Jones bekommen können (Tellington - Touch), die das Vertrauen zwischen der Stute und mir sehr gestärkt haben.
Ich brauche sehr viel Vertrauen, um ein Pferd reiten zu können. Wenn Reiten ein Kriterium wäre, würde ich mich darauf einlassen, wenn das Pferd lieb und ruhig ist. Jedes Pferd hat mal einen schlechten Tag und das ist auch vollkommen in Ordnung, aber ein immerzu buckelndes oder durchgehendes Pferd wäre für mich definitiv das Falsche.
Wenn das Pferd hingegen beim Putzen vielleicht nicht immer still steht oder an der Longe ein bisschen „abgeht“ finde ich es nicht schlimm und bleibe ruhig und gelassen. Die Angst ist bei mir, wenn sie da ist, nur da, wenn ich AUF dem Pferd sitze.
Es wäre toll, wenn ich eine Eingewöhnungsphase hätte und das Pferd besser kennenlernen und Vertrauen zu ihm aufbauen kann, bevor ich mich raufsetze.
Reitabzeichen besitze ich keine.
Es wäre sehr schön, wenn sich jemand finden würde, der es mir wieder ermöglicht, Kontakt zu Pferden zu haben, der Geduld und Verständnis hat in Bezug auf meine Angst beim Reiten und bei dem ich noch mehr über die Verhaltensweisen des Pferdes und den Umgang mit ihm lernen kann.
Über die Kostenbeteiligung (Geld, Mitarbeit im Stall etc...) halte ich gerne persönliche Absprache.
Ganz liebe Grüße von
Scally