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11.07.2012, 22:36
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Problem: Hufschmied Beitrag #1
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Jungpferd
Registriert seit: 29.01.2012
Ort: zwischen SIG & RV
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Huhu,
habe schon die SuFu verwendet, ist aber leider nicht das geeignete dabei.
Mein Pferd hat panische Angst vor dem Hufschmied. Der letzte Besuch war eine kleine Katastrophe. Seit nun 3 Wochen übe ich jeden Tag mit ihm (hab ihn auch erst seit ca. 5 Wochen, kennt mich aber von früher schon seit ca. 1 Jahr als RB, alten Besitzer ließen ihn immer sedieren). Huf geben/ abstellen, hämmern, tu so als ob ich rasple, Nägel reinschlage, etc.
Klappt soweit auch ganz gut. Letztens hat sogar jemand Fremder auf seinen Hufen herum geklopft. War ihm zwar nicht ganz geheuer, aber er war brav.
Kann ihn mittlerweile sogar dabei anbinden.
Er kann das ganze auch, aber sein Problem ist, dass er sich immer extrem ablenken lässt und sich nicht konzentriert. So wie heute, da hat's schon am Huf aufhalten gehapter. Er hat nach einer gewissen Zeit immer wieder heftig weggezogen und hatte merklich einfach keine Lust sich zu konzentrieren. Da war alles andere interessanter.
Nun die Frage, wie kann ich ihn dazu bringen sich besser zu konzentrieren, so dass er auch an seinen "schlechten" Tagen damit kein Problem hat? Habt ihr Tipps wie ich ihn irgendwie "abhärten" kann?
An richtig guten Tagen können 5 Leute im Stall krach machen, auf Zeug rumklopfen, an Boxentüren rumkrachen, alte Raspeln auf den Boden schmeißen, da ist er voll bei mir und der Rest lässt ihn kalt.
Habt ihr Tipp's wie er sein Huf auch über längeren Zeitraum (ca. 5-10 Minuten) aufhebt? Mit kurzen Intervallen anfangen und dann immer verlängern? Ich habe manchmal das Gefühl es dauert ihm einfach zu lange.. wie kann ich ihn geduldiger machen?
Über Tipp's würde ich mich sehr freuen!
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12.07.2012, 07:00
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Problem: Hufschmied Beitrag #2
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Absetzer
Registriert seit: 10.02.2012
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Wenn sich meiner nicht stillhalten will beim schmied (kommt
Aber selten vor normalerweise schläft Er) dann wickel ich
hinten den schweifen um den hüften und halt nur den schweif
fest, wenn er wegzieht tut er sich selber weh und das lassen sie dann ganz
schnell bleiben meiner Erfahrung nach
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12.07.2012, 07:36
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Problem: Hufschmied Beitrag #3
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Ich will Sommer...
Registriert seit: 15.03.2007
Ort: Sauerland
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Wieviele Pferde stehen denn im Stall und wie oft ist ein Schmied da?
Viele Pferde kann man gut an den Schmied gewöhnen, wenn es beim Bearbeiten der Hufe eines Miteinstallerpferdes zuschauen kann.
Und wenn beim Beschlagen der eigenen Hufe ein anderes Pferd mit am Beschlagplatz steht.
Außerdem kann der Schmied dann immer mal kurz die Hufe des Pferdes hochheben und wieder absetzen.
Oder auch mal "dranklopfen".
Vielen Pferden hilft es auch, wenn der Besitzer beim Beschlagen nicht dabei ist.
Nervöser Besitzer als Zuschauer = nervöses Pferd.
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Folgender Benutzer findet den Beitrag von gipsyking hilfreich:
Marmel
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12.07.2012, 08:13
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Problem: Hufschmied Beitrag #4
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 04.08.2007
Ort: Rhein-Main-Gebiet
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Hi,
weißt Du denn, wovor das Pferd genau Angst hat? Unsere lässt sich ohne Probleme ausschneiden, auf dem Huf herumklopfen usw., beschlagen geht aber nicht.
Zum einen ist sie in wirklicher Panik, sobald die "metallischen" Geräusche ins Spiel kommen und alles was zischt oder sonst komische Geräusche macht.
Frau Pferd steht in einer Paddockbox, die auf den Hof ausgerichtet ist. Direkt vor dem Balkon wird regelmäßig beschlagen, trotzdem ist die Angst unverändert.
Worauf ich hinaus will:
Herausfinden, WO genau das Problem liegt und da desensibilisieren.
Ist der Schmied ruhig und seiner Sache sicher?
Ein ruhiges Pferd daneben stellen.
Falls es die Geräusche (Aufbrennen, z. B.) sind, evtl. kalt beschlagen?
Muss er überhaupt beschlagen werden?
Gruß
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12.07.2012, 09:51
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Problem: Hufschmied Beitrag #5
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Tinkermädchen
Registriert seit: 04.08.2006
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muß er überhaupt beschlagen werden?
Hallo,
wegen einer RB habe ich vor drei Jahren angefangen meine Stute beschlagen zu lassen. Mit dem Hammer hat sie Probleme und ich habe sie mit Brot abgelenkt. Sie ist barhuf aufgewachsen, da ist die Gewöhnung an Brennen und Hammer nicht so einfach.
Was ich aber erzählen möchte ist: Sie hat jetzt Einblutungen in den Hufen, weil sie mit den Eisen falsch steht. Ich will wieder in Richtung barhuf, mit Hufschuhen. Das klappt bei vielen bei uns am Stall wunderbar. Und in Summe letztlich ist die Huforthopädin auch nicht teurer wie der Schmied
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12.07.2012, 11:49
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Problem: Hufschmied Beitrag #6
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Jungpferd
Threadersteller
Registriert seit: 29.01.2012
Ort: zwischen SIG & RV
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Zitat:
Zitat von Lazardo
Wenn sich meiner nicht stillhalten will beim schmied (kommt
Aber selten vor normalerweise schläft Er) dann wickel ich
hinten den schweifen um den hüften und halt nur den schweif
fest, wenn er wegzieht tut er sich selber weh und das lassen sie dann ganz
schnell bleiben meiner Erfahrung nach
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Ich glaube nicht, dass das was bei meinem Pferd bringt. Wenn man zu meinem Pferd grob wird, bekommt er Panik.
Zitat:
Zitat von gipsyking
Wieviele Pferde stehen denn im Stall und wie oft ist ein Schmied da?
Viele Pferde kann man gut an den Schmied gewöhnen, wenn es beim Bearbeiten der Hufe eines Miteinstallerpferdes zuschauen kann.
Und wenn beim Beschlagen der eigenen Hufe ein anderes Pferd mit am Beschlagplatz steht.
Außerdem kann der Schmied dann immer mal kurz die Hufe des Pferdes hochheben und wieder absetzen.
Oder auch mal "dranklopfen".
Vielen Pferden hilft es auch, wenn der Besitzer beim Beschlagen nicht dabei ist.
Nervöser Besitzer als Zuschauer = nervöses Pferd.
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Er wurde seit er bei mir ist er einmal beschlagen. Da waren wir alleine im Stall. Andere Pferde lenken ihn eher noch ab, als dass sie ihn beruhigen. Hab ich schon probiert, als ich mit ihm geübt hab. Schmied kommt alles 6 bis 8 Wochen oder nach Bedarf. Wenn er kommt werden meistens alle Pferde gemacht. Da mein Pferd aber zwischen drin eingezogen ist, war er letztes mal der einzigste.
Wenn er demnächst die anderen Pferde beschlägt will er sich meinen auch nochmal anschauen 
Auschneiden usw. geht gut, nur das schlagen macht ihm Angst / bzw. hat ihm Angst gemacht. Ich denke mittlerweile habe ich ihn gut an das Geräusch gewöhnt. Er hatte auch keine so extremen Panikattacken mehr. Er zieht nur noch öfters weg, manchmal reicht ein strenges "Nein" dann bleibt der Fuß da, aber wenn er keine Lust hat, drückt er ihn mit aller Kraft runter und das kann ich einfach nicht halten 
Zitat:
Zitat von Daisy16
Hi,
weißt Du denn, wovor das Pferd genau Angst hat? Unsere lässt sich ohne Probleme ausschneiden, auf dem Huf herumklopfen usw., beschlagen geht aber nicht.
Zum einen ist sie in wirklicher Panik, sobald die "metallischen" Geräusche ins Spiel kommen und alles was zischt oder sonst komische Geräusche macht.
Frau Pferd steht in einer Paddockbox, die auf den Hof ausgerichtet ist. Direkt vor dem Balkon wird regelmäßig beschlagen, trotzdem ist die Angst unverändert.
Worauf ich hinaus will:
Herausfinden, WO genau das Problem liegt und da desensibilisieren.
Ist der Schmied ruhig und seiner Sache sicher?
Ein ruhiges Pferd daneben stellen.
Falls es die Geräusche (Aufbrennen, z. B.) sind, evtl. kalt beschlagen?
Muss er überhaupt beschlagen werden?
Gruß
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Er hat / hatte auch Angst vor dem Metallischen Geräuschen. Das übe ich ja schon fleißig mit ihm.
Anderes Pferd lenkt ihn wie gesagt nur noch mehr ab.
Wir haben das letzte mal extra kalt beschlagen, da ich ja wusste, das er den Hufschmied nicht mag.
Vorne braucht er Eisen, hinten ist er ohne. Aber wenn er vorne keine Eisen drauf hat kann er kaum laufen, da er so "Teller-Hufe" hat, wie viele Vollblüter. Sind schon am korrigieren, aber vorerst bleiben vorne Eisen drauf.
Er kann das auch alles, aber das Problem ist, er konzentriert sich nicht darauf und dann erschrickt er sich auf einmal, weil er eben nicht bei der Sache ist.
Es wird ihm irgendwann einfach langweilig, dann glotz er umher, dann kommt ein Geräusch und er tut so als wollte man ihn auffressen 
Wenn er konzentriert bei der Sache ist, ist das alles gar nicht das Ding.
Beim letzten Hufschmied besuch hat er immer für eine Weile brav hingehalten, dann wars ihm langweilig, er schaut umher und zack beim nächsten Hammerschlag bekommt er nen halben Kollaps.
Zitat:
Zitat von Püppi2006
Hallo,
wegen einer RB habe ich vor drei Jahren angefangen meine Stute beschlagen zu lassen. Mit dem Hammer hat sie Probleme und ich habe sie mit Brot abgelenkt. Sie ist barhuf aufgewachsen, da ist die Gewöhnung an Brennen und Hammer nicht so einfach.
Was ich aber erzählen möchte ist: Sie hat jetzt Einblutungen in den Hufen, weil sie mit den Eisen falsch steht. Ich will wieder in Richtung barhuf, mit Hufschuhen. Das klappt bei vielen bei uns am Stall wunderbar. Und in Summe letztlich ist die Huforthopädin auch nicht teurer wie der Schmied
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Möchte ihn ja nicht ablenken, er soll sich konzertieren
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