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22.01.2012, 13:27
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Probleme beim Trensen Beitrag #1
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Fohlen
Registriert seit: 24.11.2011
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Hallo liebe Pferdefreunde (:
Ich habe ein Problem mit meinem 4 Jährigen Quarterponywallach.
Jedes mal wenn ich ihn auftrensen will (westerntrense) macht er zicken,
wirft den Kopf hoch und wird sogar oft richtig bösartig.
Ich habe mich dann letzten Freitag mit ihm ins Roundpen gestellt und habe versucht ihn zu trensen... keine wirkliche Erfolge. Ich habe versucht ihn ganz ruhig zu trensen, habe ihn immer gelobt, gestreichelt und so wiete rund als ich dann aber versucht habe ihm das Gebiss ins Maul zu schieben ist er wieder halb ausgetickt,
habe dann versucht ihn jedes Mal, wenn er bösartig wurde und mich fast angestiegen hätte, zu arbeiten . Gab auch keine Erfolge.
Dann habe ich versucht ein leckerlie zu nehmen und ihm das mit dem gebiss ins Maul zu schieben,
dann ging es erstmal gut,
als ich es dann aber ohne Leckerlie versucht habe war alles wie am Anfang.
Ich möchte noch dazu sagen das er nicht Kopfscheu ist,
mit seinen zähnen ist alles ok,
er lässt sich auch den Finger ins Maul schieben und so weiter.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen !
- Franzi.
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22.01.2012, 14:42
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Probleme beim Trensen Beitrag #2
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Gesperrt
Registriert seit: 27.04.2010
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Das Pferd ist 4?
Was ist mit dem Zahnwechsel?
Auch wenn die Zähne gemacht wurden, kann es da zu Problemen kommen.
Da ist ja alles um "Umbruch"!
Passt das Gebiss?
Ist es ausgeschlagen?
Ist es überhaupt korrekt verschnallt?
Wie gesagt, Du hast da ein vierjähriges Pferd.
Das ist noch in der Entwicklung.
Da verändert sich schnell mal etwas!
Wie ruhig ist Deine Hand?
Oftmals ist solch ein Problem handgemacht!
Im wahrsten Sinne des Wortes!
Woraus besteht das Gebiss?
Liegt da möglicherweise eine allergische Reaktion vor?
Oder eine "elektro- chemische Reaktion", weil das Gebiss aus unterschiedlichen Metallen besteht?
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22.01.2012, 19:07
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Probleme beim Trensen Beitrag #3
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Absetzer
Registriert seit: 05.02.2010
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Hallo Franzi,
wenn Du die komplette Liste von claustim abgearbeitet hast und dann tatsächlich noch ein Problem voeliegen sollte (was ich aber eher nicht glaube), kannst Du es vielleicht nochmal mit dem Leckerchen versuchen, aber ein wenig abgewandelt. Das Leckerchen gibt es dann nämlich erst, wenn das Gebiss im Maul ist. Aber sofort danach.
Wenn Du dem Pferd das Leckerchen zusammen mit dem Gebiß ins Maul schiebst, hast Du es ja nur überlistet. Beim nächsten oder übernächsten Mal wird Dein Knabe versuchen, das Leckerchen zu erwischen, ohne das Gebiss zu nehmen. Vielleicht verzichtet er sogar irgendwann ganz. Er hat ja nicht wirklich etwas gelernt. Und er hat ja auch nicht wirklich etwas getan, das ein Leckerchen rechtfertigt. Das sollte es ja immer nur dann geben, nachdem das Pferd etwas ganz toll gemacht hat. Sozusagen als höchste Form der Belohnung.
Stattdessen halt ihm das Gebiss hin und dahinter das Leckerchen. Wenn er dann (zuerst sicherlich aus Versehen) das Gebiss irgendwie ins Maul nimmt, dann gibts ein verbales Lob und dann das Leckerchen. Solange er versucht, nur nach dem Leckerchen zu angeln oder beides zusammen zu erwischen, gibts nix. Kein Lob, keine Strafe, einfach nix. Ist irgendwie schwer zu erklären, aber er muss verstehen lernen, das er erst etwas tun muss und es dann die Belohnung gibt. Unmittelbar hintereinander, ja, aber nicht zusammen.
Und noch ein Wort der Warnung. Ich arbeite mit meinen Stuten sehr viel mit Futterlob. Sie haben verstanden, das sie es sich erarbeiten müssen und auch nur dann etwas bekommen. Sie betteln nicht und sind auch nicht aufdringlich. Sie nehmen sozusagen huldvoll die von mir angebotene Belohnung 
Als ich mit meinem jungen Wallach angefangen habe, stand meine Welt auf dem Kopf. Es ging nicht mit Futterlob. Das Pferd hat etwas richtig gemacht, bekam ein Leckerchen und es war vorbei. Er konnte sich nicht mehr konzentrieren, stand sabbernd neben mir, wurde unverschämt und wurde bestraft. Es passierte also genau das Gegenteil von dem, was ich wollte. Mit diesem Pferd kann man nicht mit Futterlob arbeiten. Ich weiß bis heute nicht, ob es an der Tatsache liegt, das er ein Waisenfohlen ist, am Geschlecht oder am einfach am Individuum. Aber ich habe gelernt, das es Pferde gibt, bei denen es einfach nicht geht.
Viel Glück
Lisa
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22.01.2012, 19:18
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Probleme beim Trensen Beitrag #4
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Fohlen
Threadersteller
Registriert seit: 24.11.2011
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Zitat:
Das Pferd ist 4?
Was ist mit dem Zahnwechsel?
Auch wenn die Zähne gemacht wurden, kann es da zu Problemen kommen.
Da ist ja alles um "Umbruch"!
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Die Zähne habe ich heute nochmal überprüft hab überall drauf rumgedrückt etc. Er war ruhig wie ein Lamm. Es kann also eigentlich nicht an den Zähnen liegen.
Zitat:
Passt das Gebiss?
Ist es ausgeschlagen?
Ist es überhaupt korrekt verschnallt?
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Ja das Gebiss passt, es ist ausgeschlagen und es ist alles korrekt verschnallt.
Hab das heute auch nochmal überprüft. (:
Zitat:
Wie ruhig ist Deine Hand?
Oftmals ist solch ein Problem handgemacht!
Im wahrsten Sinne des Wortes!
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Ich schätze meine Hand als ziemlich ruhig ein,
allerdings werde ich irgendwann ungeduldig,
eine Freundin von mir, die nun wirklich eine ruhige Hand hat,
hat auch nochmal versucht mein Pferd zu Trensen,
mein Pferd zeigte die gleiche Reaktion wie bei mir.
Zitat:
Woraus besteht das Gebiss?
Liegt da möglicherweise eine allergische Reaktion vor?
Oder eine "elektro- chemische Reaktion", weil das Gebiss aus unterschiedlichen Metallen besteht?
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Das Gebiss besteht aus Sweet Iron, also aus Eisen.
Ich habe das Gebiss jetzt 3 Monate in Nutzung und Anfangs ging alles ganz prima... Also denke ich nicht das das eine allergische Reaktion ist.
Trotzdem danke für deine Antwort (:
---------- Automatische Beitragszusammenführung ----------
---------- Beitrag hinzugefügt: 19:23 ----------
Zitat:
Zitat von LisaE
Hallo Franzi,
wenn Du die komplette Liste von claustim abgearbeitet hast und dann tatsächlich noch ein Problem voeliegen sollte (was ich aber eher nicht glaube), kannst Du es vielleicht nochmal mit dem Leckerchen versuchen, aber ein wenig abgewandelt. Das Leckerchen gibt es dann nämlich erst, wenn das Gebiss im Maul ist. Aber sofort danach.
Wenn Du dem Pferd das Leckerchen zusammen mit dem Gebiß ins Maul schiebst, hast Du es ja nur überlistet. Beim nächsten oder übernächsten Mal wird Dein Knabe versuchen, das Leckerchen zu erwischen, ohne das Gebiss zu nehmen. Vielleicht verzichtet er sogar irgendwann ganz. Er hat ja nicht wirklich etwas gelernt. Und er hat ja auch nicht wirklich etwas getan, das ein Leckerchen rechtfertigt. Das sollte es ja immer nur dann geben, nachdem das Pferd etwas ganz toll gemacht hat. Sozusagen als höchste Form der Belohnung.
Stattdessen halt ihm das Gebiss hin und dahinter das Leckerchen. Wenn er dann (zuerst sicherlich aus Versehen) das Gebiss irgendwie ins Maul nimmt, dann gibts ein verbales Lob und dann das Leckerchen. Solange er versucht, nur nach dem Leckerchen zu angeln oder beides zusammen zu erwischen, gibts nix. Kein Lob, keine Strafe, einfach nix. Ist irgendwie schwer zu erklären, aber er muss verstehen lernen, das er erst etwas tun muss und es dann die Belohnung gibt. Unmittelbar hintereinander, ja, aber nicht zusammen.
Und noch ein Wort der Warnung. Ich arbeite mit meinen Stuten sehr viel mit Futterlob. Sie haben verstanden, das sie es sich erarbeiten müssen und auch nur dann etwas bekommen. Sie betteln nicht und sind auch nicht aufdringlich. Sie nehmen sozusagen huldvoll die von mir angebotene Belohnung 
Als ich mit meinem jungen Wallach angefangen habe, stand meine Welt auf dem Kopf. Es ging nicht mit Futterlob. Das Pferd hat etwas richtig gemacht, bekam ein Leckerchen und es war vorbei. Er konnte sich nicht mehr konzentrieren, stand sabbernd neben mir, wurde unverschämt und wurde bestraft. Es passierte also genau das Gegenteil von dem, was ich wollte. Mit diesem Pferd kann man nicht mit Futterlob arbeiten. Ich weiß bis heute nicht, ob es an der Tatsache liegt, das er ein Waisenfohlen ist, am Geschlecht oder am einfach am Individuum. Aber ich habe gelernt, das es Pferde gibt, bei denen es einfach nicht geht.
Viel Glück
Lisa
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Hallo Lisa (:
Das mit dem Leckerchen werde ich nicht weiter versuchen,
da mein Pferd, leider,
genauso wie dein Wallach auf Futterlob reagiert.
Da ich sonst nicht mit Futter lobe ist mir das nie aufgefallen.
Trotzdem danke für deinen Tipp (:
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22.01.2012, 19:31
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Probleme beim Trensen Beitrag #5
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Absetzer
Registriert seit: 05.02.2010
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Mal 'ne ganz blöde Idee, ist mir gerade erst gekommen, weil die bei uns standardmäßig vor dem Anreiten kontrolliert werden : Wurden die Wolfszähne denn erntfernt ?
Und ich denke, claustim meinte nicht unbedingt nur, ob er irgendwie druckempfindlich oder mit Schmerzen reagiert. In dem Alter sitzen ja auch öfter mal Kappen auf den Zähnen. Das tut dann nicht weh, wenn Du drangehst, es macht auch alles einen "festen" Eindruck, aber es stört dann doch irgendwie.
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22.01.2012, 20:01
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Probleme beim Trensen Beitrag #6
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Gesperrt
Registriert seit: 27.04.2010
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Ich habe im vorigen Jahr auch mit einem Pferd in diesem Alter begonnen.
Der war an der Hand als "nörgelig" zu bezeichnen.
Vor allem unter dem Sattel.
Die Kontrolle in der Klinik ergab, das nicht weniger als 4(!) Zähne gezogen werden mußten. Darunter ein Wolfszahn.
Alle diese Milchzähne saßen richtig fest.
Das war ein mittelschwerer Akt, die Milchzähne zu entfernen.
Es war aber abzusehen, daß diese Milchzähne der normalen Entwicklung im Wege standen. Zumindest in einem Falle war erkennbar, daß akuter Handlungsbedarf bestand.
Allerdings war der Haustierarzt der Meinung, daß dieser eine Zahn von selber ausfallen würde.
Daher habe ich einige Wochen gewartet.
Leider hat sich die Prognose des TA nicht erfüllt.
Nach dem Ziehen der Zähne war das Pferd dann wie ausgewechselt!
Geändert von claustim (22.01.2012 um 21:51 Uhr)
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