Ich kann den Tipps von camargue pferd nur zustimmen

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Du kannst unheimlich viel Dinge, die man unterwegs erleben/sehen kann, auf dem Platz schon üben. Ich frische immer wieder ganz gerne mal die Geschichte mit den Regenschirmen auf, oder lass eben die Pferde über Plane laufen oder auch über ne "Brücke".
Zudem gehe ich auch gerne mal mit den Pferden spazieren auf den Wegen, die wir auch reiten und da begegnet man Spaziergängern, Hunden, Fahrrädern, Autos, Treckern etc. also so ziemlich allem, was man auch beim Reiten antreffen kann und man kann die Situation von unten steuern.
Ich finde immer wichtig, dass man in einer spannenden Situation (wir hatten z.B. auf dem allerersten größeren Geländeritt mit meiner Stute 3 Rehe, die den Weg kreuzten), dass man selbst absolut entspannt sitzen bleibt. Ich habe meine Stute angehalten, sie gucken lassen, Zügel sogar nen Stück vor gegeben und sie, nachdem die Situation mehr als entspannt ablief, sie gelobt und bin danach erst weiter geritten.
Ich rede unterwegs auch viel mit meinen Pferden...irgend nen Kram, hauptsache, sie merken: Frauchen is entspannt, es is alles in Butter und bisher lief wirklich jeder Geländeritt sehhhhhr entspannt ab.
Ich arbeite allerdings auch auf dem Platz immer auf eine entspannte Atmosphäre hin, habe frühzeitig begonnen, z.B. passierende Spaziergänge/Radfahrer etc. einfach zu ignorieren, als ich bemerkte, mein Pferdi (sie ist da noch relativ frisch unterm Sattel gewesen mit 4,5 Jahren

) wird unruhig und hibbelig und je weniger ich irgendwelchen Störfaktoren Beachtung schenkte, desto selbstsicherer wurde auch mein Pferd, so dass ihr heute Passanten mehr oder minder egal sind, Atuos und Trecker sind seit jeher eher positiv besetzt (das sind nämlich die Leute, die das Futter bringen


) und vieles andere (wie eben Fahrrad, Ball, Regenschirm, Brücke, Pfützen, Wäsche auf der Leine, oder ähnliches) haben wir dann erst am Platz, dann auf Spaziergängen und nu beim Reiten im Gelände immer wieder reingebracht.