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17.05.2010, 08:27
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"Probleme" im Umgang, brauche neue Lösungsansätze! Beitrag #1
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Gnadenbrotpferd
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: In der schönsten Stadt der Welt!
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Moin Leute!
Ich hoffe, das ich hier im richtigen Unterforum gelandet bin.
Ich habe einige "Probleme" im Umgang mit meinem Pferd und werde langsam unkreativ. Ich habe die Hoffnung, das hier der ein oder andere gute Ratschlag gepostet wird.
Ich habe einen sieben jährigen Trakehner Wallach, er gehört seit Oktober 2008 mir. Als ich ihn gekauft habe, war er angeritten. Von Anfang an hat er die Tendenz gehabt "abzuschalten" wenn ihn etwas gruselt. Ich komme dann nicht mehr wirklich zu ihm durch. Seine Konzentration bezieht sich eigentlich immer auf sein komplettes Umfeld. Wenn er etwas entdeckt, bleibt er stocksteif stehen, wenn ich schnell genug bin (meistens bin ich es), schaffe ich es ihn am laufen zu halten. Er geht dann extrem steif, wie mit angezogener Handbremse. Mit normalen Mitteln schaffe ich es nicht seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Ich führe Ihn mittlerweile mit Führkette, da ich so die Möglichkeit habe zu ihm durchzudringen.
Er durfte sich am Anfang alle Monster ansehen und daran schnuppern... Es hat nichts gebracht. Ich habe immer wieder die "Grusel-Situationen" geübt, teilweise sogar mit Leckerlis (worauf ich eigentlich nicht so stehe) aber auch das hat keinen wirklichen Erfolg gebracht. Mittlerweile bemühe ich mich sein Verhalten weitestgehend zu ignorieren und einfach weiterzugehen, wobei ich natürlich dafür sorge, das er mir bei seiner Glotzerei nicht zu nahe kommt.
Sein größtes Problem sind parkende (ja genau parkende, nicht fahrende) Autos. Wenn ich nicht hölle aufpasse, dann würde er glatt vor ein fahrendes Auto springen um dem parkenden auszuweichen. Da er in absoluter Stadtnähe lebt, muß er täglich an parkenden Autos vorbei. Momentan stellt er sich auch beim Beine abspritzen wahnsinnig an. Das Wasser an sich ist nicht sein Problem, sondern der Schlauch! Das ändert sich trotz ständigem Üben nicht wirklich. Er versucht erstmal abzuhauen und wenn das nicht funktioniert, dann läßt er das über sich ergehen, steht aber völlig verspannt da. Er hat den Schlauch diverse Male gezeigt bekommen, durfte daran schuppern, es gab Leckerlis für jede Tendenz in die richtige Richtung usw. Erfolg gleich null...
Er ist übrigens etwas hengstig, da er erst mit 4,5 gelegt wurde. Als Hengst soll er nicht tragbar gewesen sein. Er wird im Offenstall gehalten mit 3 Stuten und einem weitern Wallach.
Beim Reiten machen wir langsam Fortschritte, d.h. mittlerweile konzentriert er sich die meisten Zeit auf mich. Ausreiten ist momentan nicht entspannt möglich...
Ich schaffe es immer ihn zu händeln, aber es nervt doch gewaltig... Er ist halt ständig am Glotzen. Ich kann ihn so wie es jetzt ist natürlich keinem anderen einfach so in die Hand drücken, was ich sehr unpraktisch finde. Ich habe noch zwei Reitbeteiligungen für ihn, wobei wir alle darauf achten, das wir uns möglichst gleich verhalten. Wir Reden auch sehr viel miteinander, damit wir tatsächlich alles gleich machen.
Ich hoffe, das ich Euch jetzt alle benötigten Infos gegeben habe, wenn noch was fehlt, einfach fragen.
Ach ja: Sowohl meine Reitbeteiligungen, als auch ich haben langjährige Pferdeerfahrung (zwischen 10 und 20 Jahren) die sich nicht nur auf Reitschulwissen bezieht, sondern in erster Linie auf eigene bzw. Reitbeteiligungs-Pferde. Wir haben alle Erfahrung mit verschiedenen Pferden.
So... Nun kommt Ihr...!
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17.05.2010, 08:59
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"Probleme" im Umgang, brauche neue Lösungsansätze! Beitrag #2
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Fohlen
Registriert seit: 14.05.2010
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Hi Perlenspieler!
Klingt echt nach einer schwierigen Situation und du hast ja schon so gut wie alle Methoden versucht, um die Aufmerksamkeit von deinem Pferd zu fördern. Vorweg mal Respekt dafür, dass du überhaupt noch Wert darauf liegst, dass dein Pferd dir Aufmerksamkeit schenkt, obwohl du über sein Verhalten inzwischen hinwegsehen könntest..ich kenne genug Leute, denen es nur darum geht, dass das Pferd im weitesten Sinne das macht, was sie wollen..egal wie es dem Pferd dabei geht oder wie aufmerksam es gegenüber seinem Reiter ist, aber das ist ein anderes Thema  .
Ich hab über ein halbes Jahr lang mal mit einem jungen Pferd gearbeitet, das ähnlich war..nur dass der Große vor der vermeintlichen Bedrohung halt weggerannt ist und die meisten Reiter runtergebuckelt hat.
Vielleicht kann ich dir ein bisschen helfen.
Wie ist er denn beim Reiten? Ist er da losgelassen und durchlässig oder ist diese "Verspannung" schon fast ein Dauerzustand?
Und hast du schonmal versucht mit Bodenarbeit mehr Vertrauen zu gewinnen?
Bei "meinem" Wallach von damals war es leider nicht möglich sooo viel mit ihm zu arbeiten, weil er dem Reitverein gehört hat, in dem ich zu der Zeit war. Allerdings wurde er gar nicht mehr eingesetzt, weil er irgendwie alle Reiter abgeworfen hat. Der Vorstand hat zwar schnell gemerkt, dass ich die Einzige war, die mit ihm umgehen konnte, wollte aber trotzdem dass ich Geld dafür zahle mit ihm zu arbeiten. Demnach waren es nur 2 Stunden die Woche, aber selbst das hat schnell Wirkung gezeigt, um dir mal Mut zu machen  .
Ich habe damals vor allem Bodenarbeit mit ihm gemacht..habe ihn, wie du es auch schon gemacht hast, an verschiedene Gegenstände herangeführt, ihm dabei aber immer mehr oder weniger frei entscheiden lassen wie weit er gehen will.
Vielleicht versuchst du einfach mal ihn viel in der Halle oder so zu führen, zu longieren oder frei laufen zu lassen..wo halt mal keine anderen Reize vorhanden sind, sodass nur ihr beide miteinander arbeitet.
Der nächste Schritt wäre halt beim Reiten mal an seiner Losgelassenheit und Durchlässigkeit zu arbeiten. Wenn er den Punkt erreicht hat, sollte er irgendwann von alleine so fixiert auf dich sein, dass er alles um sich herum ausblendet.
Joa, bei uns hat sich das Problem durch die Bodenarbeit und durchs Reiten dann von alleine gelöst, weil er gemerkt hat, dass er mir vertrauen kann, dass ich ihm nichts böses will und ihm auch nichts passiert (dass der Gegenstand ihm nichts tut, aber auch dass ich keine Gerte mithabe und ihm eine verpasse, wenn er noch Angst hat...sondern ihn manchmal einfach wegrennen lasse, weil es ja ein natürlicher Instinkt ist, den ich ihm erstmal nicht verbieten kann und will).
Ich bin natürlich keine professionelle Bereiterin und die Tipps sind kein 100%iges Erfolgsrezept, aber so würde ich herangehen..ich hoffe, dass es auch bei dir etwas bringt!
In jedem Fall wünsche ich dir ganz viel Erfolg bei der weiteren Arbeit!
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17.05.2010, 09:21
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"Probleme" im Umgang, brauche neue Lösungsansätze! Beitrag #3
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Gnadenbrotpferd
Threadersteller
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: In der schönsten Stadt der Welt!
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Beim Reiten wird es mittlerweile durch guten Unterricht besser. Seine Aufmerksamkeit liegt dabei fast dauerhaft bei mir. Ich hatte gehofft, das sich dadurch die anderen Probleme auch bessern, dem ist allerdings bisher nicht so.
Er wird momentan recht viel longiert, dabei gibt es wenig Probleme, selbst bei Ablenkung von aussen. Beim Reiten in der Halle läuft es eigentlich super, solange ich ihm durch meine Hilfen absolute Sicherheit vermittel. An den Reitplatz tasten wir uns gerade wieder ran, aber das war letzte Woche soweit o.k. Er fand es da zwar eher gruselig, hat sich aber dennoch auf mich konzentriert.
Beim Führen habe ich immer eine Gerte dabei, da ich ihn zum weitergehen schon anticken muß und ich ihn im Zweifel auch von den fahrenden Autos abhalten muß!
Wenn nichts hilft, dann muß ich halt damit leben, aber soweit bin ich noch nicht...!
edit: Bodenarbeit machen wir sporadisch, meine eine Reitbeteiligung jedoch öfter. In erster Linie handelt es sich dabei um Führübungen, Rückwärts schicken, Seitwärts schicken, stehen bleiben usw.
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17.05.2010, 10:19
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"Probleme" im Umgang, brauche neue Lösungsansätze! Beitrag #4
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Querdenkender Freigeist
Registriert seit: 26.03.2007
Ort: Pocking NDB
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Hallo,
Erstmal Respekt, dass Du Dich so intensiv um Euer gemeinsames Wohl sorgst und nicht nur um Dein eigenes.
Du hast wirklich schon sehr vieles ausprobiert und ich kann gut verstehen, dass das Verhalten Deines Trakhis eine ziemlich nervige Angelegenheit darstellt.
Highfive hat schon einen Lösungsansatz beschrieben, den ich von der Richtung her ebenfalls vorschlagen würde:
Zitat:
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Ich habe damals vor allem Bodenarbeit mit ihm gemacht..habe ihn, wie du es auch schon gemacht hast, an verschiedene Gegenstände herangeführt, ihm dabei aber immer mehr oder weniger frei entscheiden lassen wie weit er gehen will.
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Hier würde ich auch ansetzen.
Bei dem von Dir beschriebenen Verhalten würde ich von Grund auf in jedem Moment des Zusammenseins in kleinen Schritten an der Bereitschaft des Pferdes Dir Aufmerksamkeit zu schenken, arbeiten.
Die Bereitschaft dazu wächst parrallel zum Vertrauen, das Du Dir erarbeitest und dafür braucht der Große ganz viele einzelne Situationen, in denen er lernt, dass ihm unter Deiner Führung nichts schlimmes passiert, sondern im Gegenteil: Wenn er sich auf Dich einlässt, dann resultiert daraus immer ein positives Empfinden für ihn.
Das bedeutet: 1.) Du überforderst ihn nicht = Du beachtest immer die Reizlage, so dass in der Zusammenarbeit die Reizschwelle, bei der er sich im Kopf wegen Ängsten und Unsicherheiten von Dir frei machen muß, nicht überschritten wird.
2.) Jede Übungseinheit, wird in einem entspannten Zustand des Pferdes mit positiver Bestätigung abgeschlossen und das Pferd in nicht erregtem Zustand zurück in seine Freizeit gebracht.
3.) In dem, was Du auf der Basis der ersten zwei Punkte von ihm verlangst, handelst Du geduldig, ruhig, souverän und absolut konsequent.
Das beginnt schon beim Erstkontakt, wenn Du ihn zur Arbeit abholst und endet erst, wenn Du ihn freigegeben hast.
Unter Umständen kann es sogar erforderlich sein, vorerst im Offenstall in Anwesenheit der anderen Pferde zu ihm Kontakt aufzunehmen und Dir dort seine Aufmerksamkeit zu erarbeiten, mittels feiner Kommunikation, in der Du bei ihm Kleinigkeiten abfragst und positive Antworten von ihm positiv bestätigst. zB: Du gehts zu ihm, er schaut Dich an - prima. Du veränderst Deine Position in Richtung seitlich nach hinten zu ihm und sein Kopf mit Hals folgt Dir - prima. Du stehst seitlich zu ihm und berührst ihn leicht mit der flachen Hand an der Gurtlage und am Hals, baust ganz leichten Druck auf und wenn er auch nur die Tendenz zeigt, dem Druck zu weichen, also nur minimale Gewichtsverlagerung zeigt - prima.
Sinn und Zweck des Ganzen ist es, eine Basis zu erreichen, auf der das Pferd lernt, dass es immer die freie Wahl hat, zu entscheiden, ob es mit Dir zusammen arbeiten will oder nicht. Dass Du ihm gegenüber Dinge verlangst, die er befolgen kann und die Euch Beiden ausschließlich gemeinsame Erfolgserlebnisse vermitteln. Ist erstmal die Basis geschaffen, dass er anfängt, Deinen Forderungen zu vertrauen, wird er seine Grundhaltung des Verspannten Verharrens in "Hab Achtstellung" in ein offenes, neugieriges Erwarten von positiven Interaktionen verändern können.
Und das kann man Schrittweise immer weiter ausbauen und ausarbeiten, so dass auch in brisanten Situationen die Kommunikation zwischen Euch nicht abbricht, sondern das Pferd sich auf Grund der positiven Empfindungen im Zusammenhang mit Dir, an Dir orientieren wird und nicht mehr an den Angstauslösern.
Allerdings ist das ein Weg, der viel Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert und der nicht gleich Riesenfortschritte bringt, sondern der ne Menge Zeit erfordert, in der der Mensch lernt, sich über die kleinen Dinge zu freuen, die andere für selbstverständlich ansehen.
Wenn man auf diese Weise konsequent arbeitet und durchhält, bekommt man aber ein sich vollkommen auf den Menschen verlassendes, leistungsbereites und motiviertes Pferd, das sich in jeder Lage dafür entscheidet, sich am Menschen zu orientieren. Machtkämpfe sind auf dieser Basis nicht mehr nötig.
Falls Du Fragen zu genauerem Vorgehen hast, kannst mich gerne pr PN anschreiben.
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17.05.2010, 19:46
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"Probleme" im Umgang, brauche neue Lösungsansätze! Beitrag #5
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Gnadenbrotpferd
Threadersteller
Registriert seit: 03.09.2009
Ort: In der schönsten Stadt der Welt!
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@angiem
Danke für Deinen Beitrag, das klingt alles gut und logisch und ist mir nochnichtmal neu. ABER (das hätte ich wohl besser im Eingangspost schon erwähnt) vorerst in kleinen Schritten auf der Weide üben fällt leider aus. Mein kleiner hat leider die Tendenz zu Sandkoliken und Lungenprobleme. Beides haben wir mit regelmäßiger Bewegung (nahezu täglich) und zeitweilig auch Inhalieren sehr gut im Griff. Wie das alles genau zustande kam ist an dieser Stelle ja unwichtig, was aber wichtig ist: Mehr als einen Tag nur auf der Weide lassen geht nicht... Und da wären wir wieder bei dem Problem... Um auf unseren Hof zu kommen muß ich etwa 100m mit ihm an einer (zwar kleinen, wenig befahrenen) Straße entlang. Da kann ich keine Rücksicht auf sein befinden nehmen, da meine eigene Sicherheit und die Sicherheit meiner Mitmenschen vorrang haben. Daher wird er eben nur noch mit Kette und Gerte geführt und muß in der Situation einfach parieren. Das Risiko, das er in ein fahrendes Auto, einen Kinderwagen oder einen Gehwagen springt ist ansonsten zu hoch! Das hat er im übrigen alles bereits angedeutet, ich konnte es aber jeweils unterbinden (nicht schön, keine Frage, aber es war das kleinere Übel).
Ich habe im übrigen gerade mit meiner einen Reitbeteiligung telefoniert. Heute hatte er kein Problem mit den parkenden Autos, auch das Problem beim Abspritzen kennt sie so nicht. Dafür hat er heute auf dem Reitplatz nahezu hysterische Anfälle bekommen, wobei die Rahmenbedingungen exakt die gleichen waren wie bei mir am Samstag. Sie hat abgebrochen, als sie bemerkte das sie das Problem jetzt nicht lösen kann. Danach ist sie mit ihm grasen gegangen (an den gefährlichen Autos vorbei) und dabei war die Welt wohl in Ordnung.
Mir sind heute im laufe des Tages noch einige Dinge eingefallen, die evtl. wichtig sein könnten:
Mein kleiner ist bei einem Züchter aufgewachsen, im Winter stand er im Laufstall, im Sommer auf der Weide. Mit vier ist er zu einer Bekannten des Züchters gekommen um dort angeritten zu werden. Zu diesem Zeitpunkt war er laut ihrer Aussage noch nicht wirklich Halterführig. Mit 4,5 Jahren ist er dann gelegt worden und über den Winter angeritten worden. Danach stand er bei ihr noch einige Monate auf der Weide, von wo ich ihn mit 5,5 Jahren gekauft habe.
Das ist jetzt zwar etwas lang geworden, aber so langsam bin ich halt echt etwas ratlos. Und im Stall bekommt man ja meistens Ratschläge von Leuten von denen man sie nicht hören wollte. Die wenigen anderen sagten mir bereits das sie selber sich nicht aneinen Trakehner rangewagt hätten...
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17.05.2010, 20:40
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"Probleme" im Umgang, brauche neue Lösungsansätze! Beitrag #6
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liebt basketball!
Registriert seit: 04.12.2004
Ort: bamberg
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hm.
a) ich würde mich NICHT mit den RBs absprechen, damit ihr euch alle gleich verhaltet. denn so verstellen sich mindestens 2 leute, weil ihr ganz sicher nicht alle 3 gleich seid. und ein pferd wird das merken, wenn ein mensch wider seiner natur handelt, weil der mensch vorgegebene verhaltensmuster versucht zu kopieren.
b) ich würde dem pferd gefährliche dinge nicht ZEIGEN. wenn das pferd angst vorm schlauch hat, dann ist mir das egal, denn das ist nur ein schlauch, der so wenig beachtungswürdig ist, dass man ihn auch nicht zeigen und beschnuppern lassen muss, der ist einfach DA, der schlauch. ende. durch dein zeigen und beschnuppern lassen und das pferd für diesen mut auch noch loben machst du aus dem schlauch mehr, als er ist: ein schlauch. das gleiche gilt für mülltonnen. fahrräder. flecken aufm boden.
c) "schimpfst" du auch mal mit dem pferd? wenn er sich irgendwo festguckt, motzt du ihn dann an? vermeidest du die situationen? schaust du schon MEHR nach "monstern" als dein pferd selbst?
obsi
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