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14.09.2008, 21:54
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Rassenliste Beitrag #613
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freundlicher Hausdrache
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: MOL
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Sachsen-Anhaltiner Warmblut
Ursprungsland: Deutschland, Sachsen-Anhalt, Hauptgestüt Radegast
Abstammung: Oldenburger des alten Typs, Vollblut, Trakehner, Ostpreußen, Hannoveraner
Größe: 165-175 cm
Farbe(n): alle Grundfarben vorkommend, häufig Braune, Füchse, nie Schecken
Aussehen: dem „Standardtyp“ des Hannoveraners entsprechend
1944gründete der Sachsen-Anhaltinische Zuchtverband ein eigenes Gestütsbuch für edle Warmblutpferde. Zu jenem Zeitpunkt gab es bereits Bücher für Kalt- und Schweres Warmblut.
Bereits kurz nach der Begründung diesen neuen Typs, stieg die Nachfrage nach Warmblut- und vor allem Sportpferden immer weiter an, so dass Mitte der fünfziger Jahre kaum mehr landwirtschaftliche Arbeitspferde, oder schwere Warmblüter, wie es sie zuvor vorwiegend in Sachsen-Anhalt gegeben hatte, gefragt waren. Um der stetigen Nachfrage gerecht zu werden, und um ein besseres Sportpferd bieten zu können, orientierte sich das damalige Hauptgestüt Radegast an den Versuchen Mecklenburgs, Brandenburgs und Westfalen, die vorwiegend Hannoveraner nutzten und so begann man diese in den sechziger Jahren überall im Zuchtgebiet einzusetzen. Frühere Hochburgen des schweren Warmbluts wurden durch Kreuzungen mit Vollblütern und Ostpreußen zu Zuchtgebieten des edlen Warmbluts.
Innerhalb der folgenden zwanzig Jahre verschwand in den Gebieten von Sachsen-Anhalt das schwere Warmblut vollständig.
Inzwischen wird in Sachsen-Anhalt ein edles Warmblut im Hannoverschen Typ gezüchtet, welches sich aus Originaltypen aus Hannover und Nachzuchtpferden aus Brandenburg ergibt.
Nach 1990 erfolgte die Wiederherstellung Sachsen-Anhalts. Die Reitpferde sind qualitativ hochwertig. Das Hauptgestüt Radegast wurde 1992 aufgelöst und umgewandelt in ein Landgestüt. Gleichzeitig sind aber ein Teil der Hengste aus Neustadt(Brandenburg), sowie ein Teil privater Hengste auch beim Anhaltinischen Zuchtverband anerkannt.
Geändert von Maja14 (17.09.2008 um 09:51 Uhr)
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15.09.2008, 12:49
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Rassenliste Beitrag #614
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Jährling
Registriert seit: 08.05.2007
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Ibero-Americano Töltiberer
(Caballo de Raza Iberoamericana Modalidad)
Besonderes: eine von 20 verschiedenen Pasopferderassen, Tölt in verschiedenen Tempi
Heimat: Südamerika
Geschichte: Durch Kreuzung von töltveranlagten Pferden aus Iberien (Pura Raza Espanola, Lusitanos) und töltenden Landschlägen (Caballo Criollo de Paso) ist der Ibero-Ameriocano Tötbierer entstanden.
LG Mary
Geändert von Meli1986 (04.10.2009 um 20:38 Uhr)
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17.09.2008, 10:58
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Rassenliste Beitrag #615
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freundlicher Hausdrache
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: MOL
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Thüringer Kaltblut
Ursprungsland: Deutschland, Thüringen, Sachsen
Abstammung: belgische Kaltblutrassen, Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Noriker,
Percheron, Shire Horse
Größe: 158-165 cm
Farbe(n): Braune, Füchse, Rapp-, Braun-, Fuchsschimmel
Aussehen: mittelschwerer Kaltblüter, Kopf recht trocken, kräftiger, gut aufgesetzter Hals, muskulöse Schultern, kurzer kompakter Körperbau, kräftige Kruppe, ausgewogenes und kräftiges Fundament, harte Hufe, dichtes Langhaar und dichter Fesselbehang
Die lange Tradition der Pferdezucht in Thüringen und Sachsen begann in den ehemals krufürstlichen Gestüten Merseburg und Moritzburg um 1765. Thüringen hatte mit Allstedt ein fürstliches Gestüt dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.
Neben schweren Warmblütern wurden hier mittelschwere Kaltblüter aus belgischer Zucht angesisedelt und später mit Rheinisch-Deutschen Kaltblütern gekreuzt. In Sachsen begann man Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Zucht von Kaltblütern auf Grundlage von Percherons, Norikern und Shire Horses.
In Sachsen nahm die Zahl der Kaltblüter immer weiter ab, während in Thüringen weiter derselbe Typ gezüchtet wurde und bis ins 20. Jahrhundert auch gefragt war.
Dennoch sank auch hier der Bestand in den letzten 50 Jahren dramatisch. Um 1949 gab es in Thüringen noch 4500 eingetragene Stuten, 2004 waren es nur noch 340.
Allein dem Einsatz weniger Züchter, sowie staatlicher Einrichtungen ist es zu verdanken, dass das Thüringer Kaltblut noch nicht ausgestorben ist.
Vor allem die Zeit zwischen 1990 und 1995 gab es mit der Umstrukturierung und Wiedervereinigung von DDR und BRD einen regelrechten Ausverkauf der Kaltblüter.
In Moritzburg, sowie passionierten Zuchtbetrieben konnten wichtige Erbgene erhalten bleiben. Heute zählt man 8 Hengste im Landgestüt, sowie weitere 18 in Privathand, sowie eine kleine aber gefestigte Stutenherde.
Die langsam steigende Nachfrage nach Thüringer Kaltblütern macht Mut für die Zukunft.
Das Thüringer Kaltblut gilt als leichtfuttrig, besitzt einen guten Charakter, sowie ein angenehmes Temerament, gilt als sehr arbeitswillig und besitzt raumgreifende Gangarten.
Genutzt wird es für Land- und forstwirtschaftliche Arbeiten, sowie für gewerbliche Gespanne.
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17.09.2008, 10:59
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Rassenliste Beitrag #616
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freundlicher Hausdrache
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: MOL
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Westfälisches Kaltblut/Rheinisch-Westfälisches Kaltblut
Ursprungsland: Deutschland, Nordrhein- Westfalen, Landgestüt Warendorf, Hessen, Rheinland Pfalz- Saar
Abstammung: Ardenner, Brabanter
Größe: 160-165 cm
Farbe(n): Braune, Fuschschimmel, Füchse
Aussehen: dem Rheinisch-Deutschen Kaltblut sehr ähnlich, drahtiger, und kleiner bleibend,
großer Kopf mit viel Ausstrahlung, mächtiger Hals, besonders kräftige Schultern, die gut gewinkelt sind, wenig Rist, breite und tiefe Brust, kräftige Vorderhand, kompakter Körper, abfallende besonders kräftige Kruppe, häufig gespaltene Kruppe, tiefer Schweifansatz, trockenes und sehr kräftiges Fundament, gute Gelenke, stabile Hufe
Durch den Aufschwung des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts, wurde im nahegelegenen Westfalen eine eng verwandte Rasse etabliert.
Das ursprüngliche Gestüt, in welchem diese Rasse entwickelt wurde, war Wickrath.
1881 begann man dort mit zwei belgischen Hengsten zu züchten und etwa um 1900
gelang es diese Rasse als eigenständig zu erkennen.
Nach 1945 wurden Schwedische Ardenner zur Weiterzucht verwendet, die ihre enorme Drahtigkeit vererbten. Trotz dieser Einkreuzung wurde ebenso die Trockenheit des Typs verbessert.
Das Wickrather Gestüt wurde 1956 aufgelöst und die Zucht nach Warendorf gegeben.
Diese Rasse hält heute eine wichtige Position inne, denn benachbarte Zuchtregionen werden von diesem Pferd beeinflusst oder mit diesem Typ zur Zucht versorgt.
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen unterstützt insofern die Zucht, dass es Aufzuchtprämien verteilt, um dieses Kulturgut erhalten zu können.
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17.09.2008, 12:39
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Rassenliste Beitrag #617
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freundlicher Hausdrache
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: MOL
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Limousin-Halbblut
Ursprungsland: Frankreich, Limousin
Abstammung: Normänner Cob, Orientalische Pferde, Mecklenburger, Norfolk Roadster
Größe: um 165 cm
Farbe(n): alle Grundfarben vorkommend, nie Schecken, häufig Schimmel
Aussehen: stark orientalischer Einfluss im Äußeren, hübscher kleiner Kopf mit typischem Araberknick, kleine spitze Ohren, gut angesetzter Hals, gut bemuskelte schräge Schultern, gerader Rücken, runde Kruppe, hoch angesetzter und stolz getragener Schweif, stabile Beine mit gut ausgeprägten Gelenken, harte und widerstandsfähige Hufe
Wann genau das Limousin-Halbblut entstand, ist heute nicht mehr nachvollziehbar.
Es entstand warhscheinlich aus Pferden, die von Mauren zurückgelassen wurden, wurde später immer wieder neu beeinflusst, um den entsprechend gewünschten Modetyp zu erhalten.
Vor allem unter Napoleon wurden viele Pferderassen ziemlich wild durcheinander gemischt und mit Pferden der damaligen Mode gekreuzt. So ist bis heute unklar, ob auch dem Limousin z.B. spanische Pferde eingekreuzt wurden.
Die Hochzeit der Limousin-Halbblüter war das 18. und 19. Jahrhundert, als besonders schnelle und trabveranlagte Pferde gewünscht waren. Man verwendete den Limousin damals häufiger als Traber für die Rennbahn und auch für den Transport. Um die bereits vorhandenen Trabgeschwindigkeiten noch verbessern zu können, wurden Norfolk Roadster eingezüchtet.
Man nutzte die Pferde als Vielzweckpferde für Kavallerie, Beritt, Wagen, sowie für Rennen.
Die Limousin-Halbblüter galten als besonders zäh, ausdauernd und besaßen gute Charaktereigenschaften.
Da die immer häufigere Vermischung mit anderen ansässigen Pferderassen es sinnvoll machte, alle Rassen zu einer gesamten Pferderasse zusammen zu fassen, wurde der Typ des Limousin-Halbblüters mit unter der Rasse der Selle Francais eingefügt.
Heutiger Typ des Limousin gilt als ausgezeichnetes Mehrzwecksportpferd.
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18.09.2008, 11:02
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Rassenliste Beitrag #618
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freundlicher Hausdrache
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: MOL
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Kasak Pony
Ursprungsland: Russland
Abstammung: Mongolen Pony, Don Pferd
Größe: 124-135 cm
Farbe(n): häufig Braune, aber alle Grundfarben vorkommend
Aussehen: kleines Pony dem Mongolen Pony ähnelnd, schwerer werdend, unedler Kopf, dicke kurze Ohren, kurzer muskulöser Hals, kräftige meist steile Schulter, breite und tiefe Brust, starker kurzer Rücken, leicht abfallende und besonders kräftige Kruppe, sehr harte Hufe
Das Kasak Pony weist große Ähnlichkeit mit dem nahen Verwandten, dem Mongolen Pony auf.
Veredelt wurde es recht offensichtlich mit Don Pferden, die zwar nicht ihre Größe vererbten, allerdings aber ihre enorme Ausdauer und auch im Aussehen typische Details hinterließen.
Das Kasak Pony wird in verschiedenen Gebieten Russlands gehalten und gezüchtet und weist demnach, je nach seiner Herkunftsregion auch verschieden starke Veredelungen mit dem Don Pferd auf. Zudem, je rauer die klimatischen Verhältnisse sind und je robuster die Ponys gehalten werden, desto kleiner und ursprünglicher blieben auch diese Ponys.
Das Kasak Pony ist ein ausgesprochenes Langstreckenpony. Es gilt als gutes Reitpony, ist besonders widerstandsfähig in fast jeglichem Klima, ausgesprochen anspruchslos an Haltung und Futter. Die Ponys werden als willig und ausgeglichen beschrieben.
Die Stuten werden zudem gemolken und die Milch leicht vergoren getrunken.
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