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Reitbeteiligungen & Pferde zur Verfügung stellen Hier gehören ausschliesslich Diskussionen zum Thema Reitbeteiligungen und zum zur Verfügung stellen von Pferden rein.
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Alt 14.05.2012, 10:50   Reitbeteiligung (Mensch) - Wie teuer? Beitrag #1
guinerva
Pocketpony Knutscherin
 
Benutzerbild von guinerva
 
Registriert seit: 07.02.2005
Ort: Bei Ikea
Blog-Einträge: 2
Hallo Allerseits,
hier mal ein Thread nur für die Pferdebesitzer (zum Schreiben), aber die Reitbeteiligungen dürfen gerne lesen Dauernd fragen Reitbeteiligungen, wie das Preisleistungsverhältnis ihres RB-Pferdes eingeschätzt wird und ich finde, es wird langsam langweilig.
Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass Reitbeteiligungen (Mensch) sehr teuer sein können, zum Beispiel wenn sie mal wieder das Sattelzeug im Regen hängen lassen, weil Mami zum abholen schneller als erwartet auftaucht oder einem das Pferd plätten, wollte ich einfach mal fragen, was euch eure Reitbeteiligungen (menschlich) für Kosten und welche Einnahmen gebracht haben.

Also meiner persönlichen Erfahrung nach, habe ich mit Pony für 7 Tage abgeben immer noch 50% der Haltungskosten selber getragen und die eine Person, die meinem Pony die Rehe angefüttert hat, zahlte nichts, kostete mich aber gleich mehre tausender, einfach weil es nicht nur die Tierarztkosten sind, sondern die Haltung/Fütterung sich ändern musste, statt barhuf nun special Eisen drauf sind, die gleich 5 bis 6 x soviel kosten, wie vorher das Ausschneiden. Alles in allem, was mich mein Pony mehr als normalerweise gekostet hat, reden wir hier von knapp 3000 Euro.
Also das ist mein Highlight an Kosten durch eine RB, mit der Gegenrechnung, dass die "Einnahmen" gen Null gehen, wenn man davon absieht, dass mal Fliegen- oder Schweifspray etc. ihrerseits angeschafft wurde...

Da ich aber mehr Reitbeteiligungen im Laufe der Jahre hatte, könnte man nun hochrechnen, doch trotz allem was vielleicht an Geld geflossen ist, bin ich von Nullrechnung weit entfernt, einfach weil selbst die normalen Haltungskosten meines Ponys das was Reitbeteiligungen zahlen können, bei weitem übersteigen. Wenn ich nur mal annähernd überschlage was mein Pony mich die letzten 17 Jahre gekostet hat, dann wird mir taumelig... ich weiß, das man so nicht rechnen darf, aber im Grunde steht bei mir ein Porsche im Stall. Und ich habe nur ein Pocketpony... wenn ich überlege, was sonst noch so in wirklichen Nobelställen für ein Geld geparkt ist...

Also liebe Pferdebesitzer mit negativ Erfahrungen, schreibt doch mal, was euch eure Reitbeteiligungen gekostet haben oder alternativ was eure Pferde eigentlich ca. "wert" sind... nicht um arme Reitbeiligungen zu dissen, sondern einfach mal zu relativieren, was Pferde wirklich kosten - gerade wenn sie einen Tierarzt mal ernsthaft benötigen.

Liebe Grüße Guinerva
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Alt 14.05.2012, 10:57   Reitbeteiligung (Mensch) - Wie teuer? Beitrag #2
Erlkönigin
entspannt
 
Benutzerbild von Erlkönigin
 
Registriert seit: 23.03.2010
Ort: Niedersachsen
Blog-Einträge: 23
Schwierig zu sagen!

Ich hatte eine RB auf meinem Pony. Abgesehen davon, das sie mit viel Elan und Engagement sich zuverlässig gekümmert hat, hat sie eine Gerte und eine Streichkappe (im Gelände verloren) auf dem Gewissen. Natürlich habe ich die ersetzt.
Außerdem habe ich die letzten 8 Lebensjahre meines Ponies ihr zu verdanken, weil sie Geistesgegenwärtig das kranke Tier auf der Weide als ernsthaft krank ansah und sofort stehenden Fußes mit dem Rad nach Hause raste und dort zuerst den Tierarzt und dann mich informierte.
Die Kosten die in den 8 Jahren entstanden sind gehen in die 1000nde

Ansonsten muss ich sagen, haben meine RB´s mein Zeugs immer gut behandelt, keine Sättel verkratzt, auf dem Boden abgelegt oder Dinge verbusselt. Was mal wegkam hat sich immer wieder angefunden.
Aktuell habe ich keine RB mehr, mein Wallach ist etwas übersensibel und meine RL haben mir dringend von Experimenten abgeraten, da geht auch kein Bereiter drauf.
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Pusseliese
Alt 14.05.2012, 11:11   Reitbeteiligung (Mensch) - Wie teuer? Beitrag #3
Gast51026
Gast
 
die aktuelle Rb meines pferdes ist für mich auf jedne fall eine hilfe: sie ist zuverlässig in jeder hinsicht, hat bisher in über einem jahr nichts kaputtgemacht weder am pferd noch an der ausrüstung, ist dabei sowieso sehr gewissenhaft.
die kb die sie bezahlt wandert komplett auf ein sparbuch mit dem dann im notfall ta kosten gedeckt werden können oder eben größere anschaffungen getätigt werden konnen. die kb beträgt in dem fall rund 20 prozent der monatlichen fix kosten für 2-3 tage die woche.

ich kenn es alledrinsg auch anders. die vorgängerin ließ nach nur einem monat(nachdem sie von jetzt auf sofort kündigte weil sie noch nicht ganz allein ins gelände sollte) erstmal nen kompletten zaum mitgehen, dabei leider auch nicht nur das günstige modell von der stange sondern vom sattler maßangefertigt incl gebiss usw alles in allem ein sachschaden von rund 500 euro plus die tatsache das ich aus dem lehrgang heraus auf dem ich mich befand spontan jemanden organisisren musst edre sich ums pferd kümmert was auch für 2 wochen mal eben 400 euro waren

der nächste fall war vor der jetzigen rb: es stellte sich ein mädel als potenzielle reitbeteiligung vor, war eine freundin einer anderen einstellerin. nun gut probereiten verlief nicht so toll aber sie war bereit dazu zu lernen also wurde sie pflegebeteiligung, ich dachte ich können sie zumidnest für laufen lassen, putzen und spazierengehen alleine lassen was für mich nen stallferien tag bedeutet hätte. im gegenzug erlaubte ich ihr einmal die woche am untericht teil zu nehmen, sie musste nur den einzeluntericht bezahlen.
naja erst ließ sie mich regelmäßig sitzen an ihren pflegetagen und der punkt an dem ich den shclussstrich gezogen habe war dann als sie trotz eindeutigem hinweis mein pferd beim spazieren gehen fressen lies was eine saftige ta rechnung nach sich zog auf der natürlich ich sitzen geblieben bin!
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Alt 14.05.2012, 11:13   Reitbeteiligung (Mensch) - Wie teuer? Beitrag #4
Lehrling
Socken-Halter
 
Benutzerbild von Lehrling
 
Registriert seit: 15.09.2008
Ort: MKK
Blog-Einträge: 16
Vorneweg, ich habe keine RB und aus völlig anderen Gründen möchte ich eigentlich auch keine. Was aber nichts mit den damit verbundenen Kosten oder Ärgernissen zu tun hat. Ich bin einfach eigen und lasse so schnell keinen auf mein Pferd.

Es geht mir um die Frage: Wenn ich eine hätte, was wäre sie mir wert.
Im Großen habe ich mir, als ich mein Pferd gekauft habe, das Ganze im worst case durchgerechnet und kann mir auch gut alleine mein Pferd leisten. Eine RB wäre daher nur da um mir das Pferd an einigen Tagen "abzunehmen" also auch an den RB-Tagen gut weiter zu bilden. Dafür würde ich das Geld nicht an erster Stelle setzen, aber es gäbe die Bedinung, dass mind. einmal die Woche Unterricht genommen wird. Der Kostenfaktor der RB betrüge damit erstmal ca. 30 € je Woche ohne das ich etwas davon habe.

Grundsätzlich kann es immer passieren das Sättel oder Trensen zu schaden kommen. Dieser Schaden müsste durch die RB behoben werden.

Dein Beispiel ist wirklich extrem krass. Da ich nicht wollen würde das meine RB von sich aus irgendwas füttert, anschafft oder macht ohne mit mir gesprochen zu haben wäre das aus meiner Sicht schon ein Ding bei dem ich darüber grübeln würde ob ich nicht versuchen würde die Kosten von ihr bezahlt zu bekommen. Notfalls mit rechtlicher Unterstützung. (zur Zeit wüßte ich nicht ob es ginge oder nicht)...

Schwierig finde ich RB-Kosten nach der Haltung von Pferden zu relativieren. Ein Pferd kann je nach Haltung und Ausbildung von 400 bis zu 750 € im Monat kosten. Eine RB, die einen Tag in der Woche reitet und kein Mitspracherecht haben sollte (damit keine Fütterungsfehler passieren, abgesehen tragen ja die RBs keine Verantwortung für das Tier) kann aber nicht 60 (110) € Haltungsanteil + 120 € Reitstunden zahlen. Das macht irgendwo kein Sinn.

Ich finde die RB-Kultur hat sich in der Zeit in der ich jetzt reite enorm geändert. Früher haben wir noch mit Pflegepferden angefangen. Erst wenn man sich bei der Pflege und Haltung von Pferden bewiesen hatte durfte man aufs Pferd und vielleicht mal trocken reiten. Jetzt höre ich von immer mehr RBs die sich für besser als ihre PBs halten und fröhlich irgendwas füttern, kaufen und machen ohne das abzusprechen. Ich denke aber es liegt oft an der Kommunikation und den fehlenden Regeln das der PB Fehler ausbaden muss.
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Alt 14.05.2012, 11:27   Reitbeteiligung (Mensch) - Wie teuer? Beitrag #5
somewhere
glitterglitterfluffypink.
 
Benutzerbild von somewhere
 
Registriert seit: 29.10.2007
Also meine RB nützt viel (freier Tag für mich und gutes Reiten fürs Pferd da Bereiterin) und kostet nichts.
Da mein Pferd ihr aber mindestens genau so viel nützt (RU, Turniere, Abzeichen) , sehe ich das ganze als relativ ausgeglichen an, das geht also wirklich gegen null.
Leider geht sie in ein paar Monaten, mal schauen, ob ich mich dann nach jemand neuem umschaue, ich glaube aber dann geb ich ihn lieber noch einmal die Woche in Beritt bei meiner RL.
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Alt 14.05.2012, 12:30   Reitbeteiligung (Mensch) - Wie teuer? Beitrag #6
Verbene1971
Sportpferd
 
Registriert seit: 17.11.2008
Meine RB hat mich 4 Monate Aufbauzeit bei meinem Pferd gekostet. Sie hat deutlich gegen meine Anweisung verstoßen, Fazit Pferd mit ihr gestürzt, Rückenaua usw. Das hat mein Pferd und mich aber eben nur die Zeit und eben das "kranke" Pferd gekostet weil die Mutter mitgespielt hat. alles was das Mädel jemals beim Pferd verbockt hat mußte sie auch selber wieder begleichen und zwar vom Taschengeld. Die Mutter sah das als Erziehungsmaßnahme, damit ihr Kind/Jugendliche auch lernt für Dinge die sie kaputt macht gerade zu stehen und Verantwortung zu übernehmen.
Insgesamt hat sie einen Lederzügel geschrottet, ein teures Zeumzeug mal im Regen vergessen, den Sattel hingeknallt (Kerbe und Kratzer), vergessen dem Pferd die Gamaschen abzunehmen, das waren die Anfangsschandtaten und dann eben den Sturz. Sie hat alle Schäden beglichen, hat sich als das Pferd nicht reitbar war nur drum kümmern und pflegen müssen (nicht von mir aus sondern von Muttern aus). Das Mädel ist also durch eine harte Schule gegangen und ich muß sagen sie war zum Schluß eine Traum- RB. Wär sie nicht weggezogen wär sie mir auch als RB geblieben.
Eine neue RB suche ich nicht mehr, ich hab mir einmal die Mühe gemacht und das durchgezogen und ich denke es gibt auch nicht viele Mütter die das so sehen wie meine RB- Mutter. Hätte ich alles selber zahlen müssen wär da ein fettes Minus auf meinem RB/Pferde Konto.
Meine RB mußte übrigens nichts zahlen, sondern lediglich die Boxe des Pferdes an ihren Tagen sauber machen und das Pferd an den Tagen putzen + 1x die Woche Unterricht (den ihre Mutter bezahlt hat). Reiterlich war sie unter E- Niveau angesiedelt, Pferd war auf solidem A Niveau und ein absolutes Verlaßpferd im Gelände.

Was mich dieses pferd im Leben (19 Jahre) schon gekostet hat will ich gar nicht wissen. Die ersten Jahre hatten wir nicht nur ein TA- Abo sondern gleich ein Klinikabo, allerdings bis auf einmal immer ohne OP also hat auch die Versicherung nie gegriffen .
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